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Nada Surf - The Weight Is A Gift     |
Logh

Dabei seit: 12.06.2005
Beiträge: 69
Wohnort: Sprockhövel
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| Nada Surf - The Weight Is A Gift |
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Nada Surf - The Weight Is A Gift

Line-Up:
Matthew Caws - Gitarre/Gesang
Daniel Lorca - Bass
Ira Elliot - Schlagzeug
Concrete Bed
Do it again
Always love
What is your secret?
Your legs grow
All is a game
Blankest year
Comes a time
In the mirror
Armies walk
Imaginary friends
Das vierte Album der amerikanischen Indie - Band Nada Surf, hält wunderschöne Melodien, Texte, aus denen Lebensweisheiten hervorgucken, aber auch sehr persönliche sachen bereit. Ein Album das man hören kann wenn die Freundin grade Schluss gemacht hat um Trost zu bekommen. Oder einfach wen einem wieder nach Liedern ruhigerer, akustischerer und pathetischerer Art ist. Pathetisch ist vielleicht das falsche Wort: Denn, wie viele Musikzeitschriften betonen, schreibt der Sänger Matthew Caws in erster Linie für sich selbst, die Visions geht sogar so weit und schreibt von einer „Ein-Mann- Selbsthilfegruppe.“ Ich denke jedoch, dass die Lieder nicht nur ihn berühren, ihm helfen können, sondern vielen die dieses Album hören.
Beim Opener ‚Concrete Bed‘ fand ich beim ersten Hören das tolle Spiel der Akustik-Gitarre am Besten, die Melodie des Liedes. Beim mehrmaligen Hören und besserem Achten auf den Text sticht die Zeile „To find someone you love, you’ve gotta be someone you love“ , aber auch das Ende „You know it coz you wrote it you just didn’t think you’d actually do it, it’s just another wish you wished in a very long list” hervor. Bei meinem persönlichen Ranking ganz oben.
Bei ‚Do it again’ blieb bei mir als erstes das kurze, für das Album eher untypische Bassintro und die Zeile ‚I bought a stack of books I didn’t read a thing/It’s like I’m sitting here waiting for birds to sing’ in dem im gesamten melancholisch anmutenden Lied hängen. Den runden Abschluss des Liedes bietet dann die textliche Wende „Maybe this weight was a gift like I to had see what I could lift“.
„Always Love“, die Singleauskopplung soweit ich weiß, ist direkter als das restliche Songmaterial und die Kernaussage ‚Always love, hate will get you every time’ spricht, wie ich denke, für sich.
‚What is your secret?’ erzählt wohl davon, wie schwer es ist Zugang zu jemandem zu bekommen und über Probleme dabei. Nicht sehr herrausragend wie ich finde, aber, auch vom musikalischen her, nicht übersehenswert.
„Wahrscheinlich das bisher schönste Lied des Jahres“ schreibt die Visions zu ‚Your legs grow’. In der Tat ein schöner Song, wenn ich die Bewertung jedoch für ein wenig zu hoch angesetzt befinde. Ein Lied über das Verlassen- Worden- Sein und die Zeit danach und mit ‚All is a game’ direkt danach ein zusammenfassendes Lied über das Leben an sich. Ein sehr schöner Song, in dem Aussage und Musik wunderbar zueinander passen.
Danach ‚Blankest Year’, ein melancholisch- ironisches Lied, das ebenfalls für sich selbst spricht. Das kürzeste auf dem Album und auch nicht sehr herausragend, wie ich finde.
Mit ‚Comes a time“ das ruhigste und auch traurigste Lied des Albums, meiner Meinung nach. Es handelt darüber, wie zwei Menschen sich von einander entfernen, sehr emotional erzählt, dieses Lied bewegt. Wie man sieht, wie dieser Faden der zwischenmenschlichen Verhätnisse und ihrer Zusammenbrüche das Album durchzieht.
‚In the Mirror’ erzählt von Träumen über Liebe und enthält die zum Nachdenkenden anregende Frage, vor allem in dem Kontext des Liedes, „but do dreams ever do damage to life?“.
‚Armies Walk’ ist ein Lied zu dem ich schwer Zugang finde, erklären kann ich mir das nicht, eines der schnelleren Lieder des Albums, vielleicht kann über dieses Lied jemand anderes mehr schreiben.
Zu guter letzt bietet das eher beschwingt klingende ‚Imaginary Friends’ einen schönen Abschluss. Jedoch findet man auch in diesem Lied den Faden wieder, am Besten, wie ich finde, schon im ersten Teil des Liedes wo es heißt „something that you planted just won’t get up and leave“.
Ein sehr schönes Album, dass man natürlich auch Hören kann wenn man nicht gerade eine schwere Trennung hinter sich hat
Einfach der schönen Musik und der Texte wegen. Ich verneige mich und rate zum Kauf!
9/12 Punkten
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Logh: 09.10.2005 20:29.
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09.10.2005 20:24 |
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Sebastopol

Dabei seit: 13.10.2005
Beiträge: 28
Wohnort: Tirol
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Hi,
Vor einigen Jahre war Nada Surf bei einer Werbung
(in Österreich). Damals war das: The Way You Wear
Your Head. Das Lied brachte mich auf die Band
und dadurch lernte ich sie zu lieben.
Allerdings nur zu "Let- Go- Zeiten".
Howdy!
__________________ Gary Jules- Broken Window
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13.10.2005 18:11 |
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royal mit käse
Moderator
  

Dabei seit: 24.05.2004
Beiträge: 1.437
Wohnort: Falkensee
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| Zitat: |
Original von Sebastopol
Hi,
Vor einigen Jahre war Nada Surf bei einer Werbung
(in Österreich). Damals war das: The Way You Wear
Your Head. Das Lied brachte mich auf die Band
und dadurch lernte ich sie zu lieben.
Allerdings nur zu "Let- Go- Zeiten".
Howdy! |
...und was hat das mit dem aktuellen album zu tun?
in zukunft also bitte eher allgemeine sachen ins fan-talk-forum schreiben und einzelne cds in diesem forum bewerten. danke.
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15.10.2005 23:52 |
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Phunkz` unregistriert
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The Weight Is A Gift hat mich ziemlich Enttäuscht,
sie hätten viel mehr an Let Go anknüpfen müssen,
und deshalb nur 6/10 Ptk.
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13.08.2006 18:04 |
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Shade

Dabei seit: 19.07.2005
Beiträge: 78
Wohnort: BL CH
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Mir gefallen die alten Alben auch besser. Aber was geht schon über Popular
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Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt ~Bertolt Brecht~
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13.08.2006 18:13 |
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Freigeist

Dabei seit: 13.04.2006
Beiträge: 391
Wohnort: Rendsburg
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Popular?Ich finde Popular ist deren schwächsten Lied.Fragt mich bitte nich warum aber dat passt irgendwie gar ned.Fand Let Go und Proximity Effect auch besser, aber The Weight is A Gift würd ich nun auch nicht als Ausfall oder so bezeichnen. Find dat is auch ziemlich schön geworden.
__________________ Über Musik schreiben, ist wie zu Architektur tanzen.
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21.10.2006 15:00 |
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