Coheed & Cambria / Good Apollo Im Burning Star IV Volume I : From Fear Though The Eyes Of Madness.
Genre: Coheed & Cambria.
Tracklist:
Keeping The Blade
Always And Never
Welcome Home
Ten Speed (Of God's Blood And Burial)
Crossing The Frame
Apollo I - The Writing Writer
Once Upon Your Dead Body
Wake Up
The Suffering
The Lying Lies & Dirty Secrets Of Miss Erica Court
Mother May I
The Willing Well: Fuel For The Feeding End
The Willing Well: Far Through The Eyes Of Madness
The Willing Well: Apollo II - The Telling Truth
The Willing Well: The Final Cut
Nunja das Album das von manchen Leuten ebenso sehnlich erwartet worden ist wie von manchen der nächste Star Wars Film. Wie auch dort wird es Leutegeben die wegen eventuell zu hohen Erwartungen entäuscht sind und welche die Feuer und Flamme sein werden. Ich mache etwas was ich sonst nie mache ich geh das Album mal Lied für Lied durch:
Keeping The Blade is nen doch recht gutes und gelunges Instrumentalintro. Wie schon bekannt gibt es die mehr als einmal vorkommende Melodie die einen schon durch jedes Album begleitet hat.
Always & Never ist nen ruhiges und angenehmes Akustikstück mehr kann man dazu eigentlich so direkt nicht sagen.
Ah das Knallerlied Welcome Home folgt. Dürfte dem ein oder anderen ja schon bekannt sein durch die Bandhomepage und einer E Card. Fängt mit nem kurzem AKustikpart an und knallt dann so richtig. In bester ( Old School ) Metall Manier knallen die Jungs da eins der Wahrscheinlich besten Lieder raus die das Album zu bieten hat. Epische Gitarrenmelodien treffen auf die nichtmehr ganz so hoch singende Stimme von Herrn Sanchez.
Es folgt eines meiner Lieblingslieder der Platte "Ten Speed" ist schön Temporeich und hat zwar relativ eingängige Melodie wartet aber für die Leute die aufmerksam mit zuhören nicht unbedingt sehr aufälliger aber ziemliche Gute Gitarrenarbeut auf. Ebenfalls gibt es zum Schluss quasi noch mal eine ( leider wirklich nur ganz ganz kleine ) Schreieinlage.
Crossing the Frame ist Ten Speed vom Tempo nicht unähnlich aber meiner Meinung nach einfacher gestrikt. Für mich irgendwie eins der schwächeren Lieder der Platte.
Apollo I : The Wrting Writer startet mit nem stimungsvollem Intro und legt zeigt zum erstenmal mit offenen Karten die wohl offensichtliche Liebe zum Progrock der Band. Ebenfalls wird die Stimmung wieder wesentlich düsterer obwohl das Lied wie so viele der Band dann doch teilweise nen sehr melodiösen Part beinhaltet ( Goodnight Tonight Goodbye... ).
Once Upon your Dead Body ist dann eher im Midtempo angelegt und bleibt auch das ganze Lied über bei dem Tempo kann aber auch wie das Lied davor mit nem mitreißendem "Refrain" aufwarten.
Uahh... Wake Up nunja ein Lied mit dem ich so gesehen wirklich nix anfangen kann. Absolut langsam und scheisse schmalzig sowohl auch textlich ( mehr oder weniger ) als auch musikalisch. Das Lied hätte man sich sparen können. Kommt wahrscheinlich bei den inzwischen 14jährigen Emomädels gut an aber ich finds wirklich nicht grade berauschend.
The Suffering für mich quasi der Nachfolger von A Favour House Atlantic. Allerdings kommt es meiner Meinung nach nicht an A Favour House Atlantic rann. Allerdings ist es auch vielseitiger. Neben dem Rock&Roll Klavier kommen auch die Hey ! Hey ! Sängerinnen aus Blood Red Summer wieder zum Einsatz ( es bleibt auch beim Hey Hey ! ). Wie gesagt trotz allem nen sehr eingängiges un poppiges Lied, aber eins der guten.
The Lying Lies & Dirty Secrets Of Miss Erica Court. Ziemlich langer Name für nen Lied. Weiss nicht warum aber irgendwie bleibt das Lied nicht bei mir hängen. Vielleicht liegts dadrann das es mit "Crossing The Frame" schon zu ähnliche Lieder auf der Platte gibt.
Mother May I ist nicht großartig anders aber mir gefällts besser. Ist zwar auch nen eher Midtempostück aber die Melodien und die Gitarrenarbeit gefallen mir irgendwie besser.
The Willing Well: Fuel For The Feeding End. Yes! Englich geht das los woraufman quasi die ganze Zeit gewartet hat. Progrock mehr als nur ausgefeilte Gitarrenarbeit, perfekte Melodien, genial Gesangsparts und endlich angemessen wieder düster und leicht bedrückend aber auf der anderen Seite wie man es von der Band gewohnt ist dch stellenweise leicht und flockig.
The Willing Well: Far Through The Eyes Of Madness meiste Zeit über mein Lieblingslied der Platte. Der Anfang fängt mit nem Gedudel an der einen unweigerlich an Zeiten erinnert wo man Zelda und Super MArio gespielt hat. Das Lied legt ziemlich beschwingt und irgendwie fröhlich los. Wenn da nicht der Text wäre. Stimmungsmässig erinnert das Lied mich deswegen Anfangs irgendwie an Blood Red Summer. Aber das Lied wird von Minute zu Minute düsterer und hat eine verdammt geile Stelle so leicht ab der Hältfe des Liedes ( jeder der es kentn weiss was gemeint ist, der Rest wirds schon hören ;-) ). Das Lied endet dann in einem einfach nur genialen Endpart ( no one runs faster than you can.. )
The Willing Well: Apollo II - The Telling Truth. Har Har. Coheed dand Cambria schaffen es quasi sich auf einem Album selber zu Covern und bringen "quasi" ne leicht differente Version von "Apollo I The Writing Writer" natürlich hat das sowohl musikalisch als auch Storytechnisch seine daseinsberechtigung. Ebenfalls ist es ja nicht nur einfach nur leicht anders gespielt sondern hat auch ganz neue Stellen. Bei dem Lied kann man viel entdecken wenn man seinen "Bruder" miteinander vergleicht.
The Willing Well: The Final Cut ist das Perfekte Lied dieses Album zu beenden. Besser gings echt nicht. Der nicht wirklich versteckte Song am Ende dürfte alle verwirren. Ich fand ihn irgendwie lustig.
So. Das Album ist im Vergleich zum Vorgänger zwar irgendwie vielseitiger geworden aber hat auch leider 2 Elemente verloren die ich vermisse. Zum einen hat es an nunja "Punkrock" eingebüßt und mit Ausnahme von 2 Einlagen bei "Ten Speed" wird nichtmehr geschrien, nichtmal Ansatzweise. Trotz allem bietet das Album doch ne enorme Vielschichtigkeit. Progrock und Metaleinlagen und Pop und Rock treffen aufeinander und schaffen es perfekt zu harmonieren. Trotz allem hat die Platte bei mir nicht sofort gefunkt wie die Vorgänger. Das liegt zum einen wahrscheinlich an der Erwartung weil ich mehr Sachen wie Welcome Home erwartet hatte und zum anderen das sie halt doch irgendwie poppiger geworden sind und es halt Lieder gibt an die man schwer bis unmöglich wieder rankommen wird ( Everythign Evil, The Crowing 23:13 usw... )
Fazit: Ich will nicht meckern oder Mutmaßen wahrscheinlich liegt es durchaus ein wenig am "Label" das die Platte so geworden wie sie ist. Trotz allem ist es eine der besten Platten des Jahres. Meiner Meinung nach wurde nur das können der Band und irhe Energie nicht ausgeschöpft.
8/10