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Beruf: Gute Frage

1

Sonntag, 25. September 2005, 23:15

Coheed & Cambria / Good Apollo Im Burning Star IV Volume

Coheed & Cambria / Good Apollo Im Burning Star IV Volume I : From Fear Though The Eyes Of Madness.
Genre: Coheed & Cambria.


Tracklist:
Keeping The Blade
Always And Never
Welcome Home
Ten Speed (Of God's Blood And Burial)
Crossing The Frame
Apollo I - The Writing Writer
Once Upon Your Dead Body
Wake Up
The Suffering
The Lying Lies & Dirty Secrets Of Miss Erica Court
Mother May I
The Willing Well: Fuel For The Feeding End
The Willing Well: Far Through The Eyes Of Madness
The Willing Well: Apollo II - The Telling Truth
The Willing Well: The Final Cut


Nunja das Album das von manchen Leuten ebenso sehnlich erwartet worden ist wie von manchen der nächste Star Wars Film. Wie auch dort wird es Leutegeben die wegen eventuell zu hohen Erwartungen entäuscht sind und welche die Feuer und Flamme sein werden. Ich mache etwas was ich sonst nie mache ich geh das Album mal Lied für Lied durch:

Keeping The Blade is nen doch recht gutes und gelunges Instrumentalintro. Wie schon bekannt gibt es die mehr als einmal vorkommende Melodie die einen schon durch jedes Album begleitet hat.

Always & Never ist nen ruhiges und angenehmes Akustikstück mehr kann man dazu eigentlich so direkt nicht sagen.

Ah das Knallerlied Welcome Home folgt. Dürfte dem ein oder anderen ja schon bekannt sein durch die Bandhomepage und einer E Card. Fängt mit nem kurzem AKustikpart an und knallt dann so richtig. In bester ( Old School ) Metall Manier knallen die Jungs da eins der Wahrscheinlich besten Lieder raus die das Album zu bieten hat. Epische Gitarrenmelodien treffen auf die nichtmehr ganz so hoch singende Stimme von Herrn Sanchez.

Es folgt eines meiner Lieblingslieder der Platte "Ten Speed" ist schön Temporeich und hat zwar relativ eingängige Melodie wartet aber für die Leute die aufmerksam mit zuhören nicht unbedingt sehr aufälliger aber ziemliche Gute Gitarrenarbeut auf. Ebenfalls gibt es zum Schluss quasi noch mal eine ( leider wirklich nur ganz ganz kleine ) Schreieinlage.

Crossing the Frame ist Ten Speed vom Tempo nicht unähnlich aber meiner Meinung nach einfacher gestrikt. Für mich irgendwie eins der schwächeren Lieder der Platte.

Apollo I : The Wrting Writer startet mit nem stimungsvollem Intro und legt zeigt zum erstenmal mit offenen Karten die wohl offensichtliche Liebe zum Progrock der Band. Ebenfalls wird die Stimmung wieder wesentlich düsterer obwohl das Lied wie so viele der Band dann doch teilweise nen sehr melodiösen Part beinhaltet ( Goodnight Tonight Goodbye... ).

Once Upon your Dead Body ist dann eher im Midtempo angelegt und bleibt auch das ganze Lied über bei dem Tempo kann aber auch wie das Lied davor mit nem mitreißendem "Refrain" aufwarten.

Uahh... Wake Up nunja ein Lied mit dem ich so gesehen wirklich nix anfangen kann. Absolut langsam und scheisse schmalzig sowohl auch textlich ( mehr oder weniger ) als auch musikalisch. Das Lied hätte man sich sparen können. Kommt wahrscheinlich bei den inzwischen 14jährigen Emomädels gut an aber ich finds wirklich nicht grade berauschend.

The Suffering für mich quasi der Nachfolger von A Favour House Atlantic. Allerdings kommt es meiner Meinung nach nicht an A Favour House Atlantic rann. Allerdings ist es auch vielseitiger. Neben dem Rock&Roll Klavier kommen auch die Hey ! Hey ! Sängerinnen aus Blood Red Summer wieder zum Einsatz ( es bleibt auch beim Hey Hey ! ). Wie gesagt trotz allem nen sehr eingängiges un poppiges Lied, aber eins der guten.

The Lying Lies & Dirty Secrets Of Miss Erica Court. Ziemlich langer Name für nen Lied. Weiss nicht warum aber irgendwie bleibt das Lied nicht bei mir hängen. Vielleicht liegts dadrann das es mit "Crossing The Frame" schon zu ähnliche Lieder auf der Platte gibt.

Mother May I ist nicht großartig anders aber mir gefällts besser. Ist zwar auch nen eher Midtempostück aber die Melodien und die Gitarrenarbeit gefallen mir irgendwie besser.

The Willing Well: Fuel For The Feeding End. Yes! Englich geht das los woraufman quasi die ganze Zeit gewartet hat. Progrock mehr als nur ausgefeilte Gitarrenarbeit, perfekte Melodien, genial Gesangsparts und endlich angemessen wieder düster und leicht bedrückend aber auf der anderen Seite wie man es von der Band gewohnt ist dch stellenweise leicht und flockig.

The Willing Well: Far Through The Eyes Of Madness meiste Zeit über mein Lieblingslied der Platte. Der Anfang fängt mit nem Gedudel an der einen unweigerlich an Zeiten erinnert wo man Zelda und Super MArio gespielt hat. Das Lied legt ziemlich beschwingt und irgendwie fröhlich los. Wenn da nicht der Text wäre. Stimmungsmässig erinnert das Lied mich deswegen Anfangs irgendwie an Blood Red Summer. Aber das Lied wird von Minute zu Minute düsterer und hat eine verdammt geile Stelle so leicht ab der Hältfe des Liedes ( jeder der es kentn weiss was gemeint ist, der Rest wirds schon hören ;-) ). Das Lied endet dann in einem einfach nur genialen Endpart ( no one runs faster than you can.. )

The Willing Well: Apollo II - The Telling Truth. Har Har. Coheed dand Cambria schaffen es quasi sich auf einem Album selber zu Covern und bringen "quasi" ne leicht differente Version von "Apollo I The Writing Writer" natürlich hat das sowohl musikalisch als auch Storytechnisch seine daseinsberechtigung. Ebenfalls ist es ja nicht nur einfach nur leicht anders gespielt sondern hat auch ganz neue Stellen. Bei dem Lied kann man viel entdecken wenn man seinen "Bruder" miteinander vergleicht.

The Willing Well: The Final Cut ist das Perfekte Lied dieses Album zu beenden. Besser gings echt nicht. Der nicht wirklich versteckte Song am Ende dürfte alle verwirren. Ich fand ihn irgendwie lustig.


So. Das Album ist im Vergleich zum Vorgänger zwar irgendwie vielseitiger geworden aber hat auch leider 2 Elemente verloren die ich vermisse. Zum einen hat es an nunja "Punkrock" eingebüßt und mit Ausnahme von 2 Einlagen bei "Ten Speed" wird nichtmehr geschrien, nichtmal Ansatzweise. Trotz allem bietet das Album doch ne enorme Vielschichtigkeit. Progrock und Metaleinlagen und Pop und Rock treffen aufeinander und schaffen es perfekt zu harmonieren. Trotz allem hat die Platte bei mir nicht sofort gefunkt wie die Vorgänger. Das liegt zum einen wahrscheinlich an der Erwartung weil ich mehr Sachen wie Welcome Home erwartet hatte und zum anderen das sie halt doch irgendwie poppiger geworden sind und es halt Lieder gibt an die man schwer bis unmöglich wieder rankommen wird ( Everythign Evil, The Crowing 23:13 usw... )


Fazit: Ich will nicht meckern oder Mutmaßen wahrscheinlich liegt es durchaus ein wenig am "Label" das die Platte so geworden wie sie ist. Trotz allem ist es eine der besten Platten des Jahres. Meiner Meinung nach wurde nur das können der Band und irhe Energie nicht ausgeschöpft.
8/10
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Beiträge: 7

Wohnort: Weissenthurm

Beruf: Soldat

2

Montag, 26. September 2005, 23:35

Muss weinen.

Abgesehen von ein paar Fehlern im Text, (ich weiss es sind Flüchtigkeitsfehler, aber da kommt bei mir immer der verlorengegangene Lehrer wieder durch. Wollte schon meinen Rotstift zücken) war ich dann von 23:13 total entrüstet. Denke du meintest 21:13!

So genug rumgeklugscheissert. Lehrermodus "Aus".

Muss sagen das ich nach anfänglichen Schwierigkeiten in das Album verliebt habe.
Jedes Lied hat seinen eigenen Charakter. Ich wage es garnicht ein Lied mit einem von den anderen Alben zu vergleichen.
Denke was viele vergessen ist, das CoCa sich insofern von anderen Bands unterscheiden weil sie nicht nur Songs schreiben.
Es wird eine Geschichte erzählt. Das müsste so langsam eigentlich jeder begriffen haben. Und da gehören auch so Lieder rein wie "Wake Up, The lying lies... etc..."
Jedes Lied erzählt seinen Teil der Geschichte, und ich muss sagen mehr als genial.
Mir ist ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen als ich Comic Nr.2 gelesen hab und endlich verstanden hab was "Maria my Star, Matthew Goodnight" bedeutet.
Oder die Aggression die in "Devil in Jersey City" zum Ausdruck kommt.
Und so wird es in Zukunft auch sein.
Wenn ihr alles als ein ganzes, anstatt einzelne Alben sehen würdet, kämen auch keine Diskussionen auf ob CoCa ihren Stil geändert haben oder nicht.
CoCa verkörpern durch ihre Songs einfach Emotionen der einzelnen Kapitel.
Und wenn das nächste Album klingt wie "Modern Talking für Kassenpatienten", werden sie sich was bei gedacht haben.

So! Hab jetzt penibel drauf geachtet keine Rechtschreibfehler zu machen.
Sollte jemand welche finden, darf er sie behalten.
God only knows when your word isn't pure
And the blood on your hands isn't yours
I won't believe any word that you tell
And I won't drink the blood if it spills
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Beiträge: 22

3

Dienstag, 27. September 2005, 00:27

Ich hab ein wenig das Gefühl, dass "Good Apollo ..." unterbwertet in die Geschichte eingehen. MeFirst glaube ich, das er dem Album mehr als genug Durchläufe gegeben hat und noch geben wird, aber bei den meisten Reviews, die im Web rumgeistern, habe ich das Gefühl, das Folgendes passiert ist:

"Ah, die neue Coheed ist. Die Alte ging sofort ins Ohr. Die Neue wird bestimmt auch ein Fest. Oh, geht doch nicht sofort ins Ohr ... blöd ... 6/10 ... nächster bitte."

Ich weiß, ich lehne mich weit aus dem, aber bei einem Großteil der eher negativen Reviews habe ich tatsächlich das Gefühl, das es genauso gelaufen. In den meisten dieser Reviews finde ich mich nämlich selber wieder. Im Gegensatz zur IKSOSE wollte die "Good Apollo ..." nämlich auch bei mir nicht sofort zünden und auch der zweite Durchlauf war noch verhalten. Beim dritten Durchlauf kamen die Ohrwümer dann langsam hervor und mitlerweile ist die ganze Scheibe ein einziger Ohrwurm für mich, genau wie der Vorgänger genau wie bei diesem entdecke ich selbst nach dem hundersten Durchlauf noch neue Details. Und einen wirklich Liebling unter den einzelnen Stücken auszumachen ist sowieso unmöglich.

Für mich ein Indiz dafür, dass das neue Album nicht schlechter als der Vorgänger ist. Tatsächlich wirkt dieser auf mich sogar ein wenig flau, verglichen mit dem aktuellen Werk. Gerade die IKSOSE empfinde ich nämlich als sehr poppig. Ich hatte sogar Angst, das "Good Apollo ..." noch poppiger werden würde und ich wurde zum Glück eines Besseren belehrt.

Die gegenteiligen Aussagen bezüglich des Pop-Charakters kann ich mir auch nur damit erklären, das dabei von den Songstrukturen die Rede ist, während ich dabei eher daran denke, wie die Songs rüber kommen, und da scheinen mir das neue Album sperriger und weniger eingängig und eben "poppig" oder zu sein.

Vielleicht kann man sich in der Mitte treffen und sich auf 10/10 einigen, allerdings dabei auch erwähnen, das "Good Apollo ..." etwas uninspirierter als der Vorgänger daher kommt. Ich finde jedenfalls nicht, das es wirklich schlechter ist (mir gefällt es in der Gesamtheit sogar besser) sondern in erster Linie anders als erwartet und gewohnt.

Na ja, aber ich habe mir eh vorgenommen, die Alben nicht vorab endgültig zu bewerten. Außerdem steht Volume 2 von "Good Apollo ..." ja noch aus und wenn wir jenes Album dann seziert haben, dann stellen wir vielleicht fest, das hinter der Machart von Volume 1 eine dramaturgisches Kalkül steckt. Das würde das vorliegende Werk doch dann in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen oder nicht?

Edit: Aber wir stimmen alle darin überein, das "Willing Well II" ein Denkmal der Musikkunst ist, vielleicht ein noch größeres als The Crowing, The Light and the Glass und 21:13, oder nicht?
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Wohnort: Ruhrpott / Essen

Beruf: Gute Frage

4

Dienstag, 27. September 2005, 09:27

Nunja also man sollte das alles nicht überbewerten. Klar erzählen Coheed & Cambria ne Story und so müssten manche Lieder halt bei der und der Stimmung liegen. Aber genau da liegt ja eigentlich einer der Besonderheiten der Band. Sie hat schon immer "fiese" Texte in nen Teilweise dafür doch sehr fröhliches und poppiges Gewand gesteckt. Hier wurden ja auch schon nen Paar Beispiele genannt wie Time Consumer ( hey hey da werden 2 Kinder umgebracht und alle bekommen ne Krise ) oder Three Evils wo ein Charakter gefoltert wird und Selbstmordgednaken entwickelt. usw. Das trifft auch und garde bei dem neuen Album zu von daher istdas Argument das die Story es verlangt eigentlich nicht so wirklich treffend. Claudio Sanchez meinte auch in nem Interview das das nächste Album ( also good apollo 2 ) ja eigentlich auch düsterer, härter und symphonischer werden müsste er das aber schlecht vorhersagen kann weil er während er die Songs schreibt vll die Laune seine Lebens hat. Eigentlich is IKSOSE3 ja auch relativ poppog aber hatte immerwieder Parts die das weggewischt haben udn es gab auch genug Lieder die Defintiv nicht wirklich "poppig" waren. Bei Good Apollo sind irgendwie bis auf Willing Well und The Writing Writer alle Lieder sowohl sehr eingängig als auch interessant. Denn wie schon gesgat kann man bei genaueren und mehrmaligerem anhören immer wieder neue Sachen entdecken. Trotz allem empfinde zumindest ich das Album so Poppig wie noch nie ( ich mags ja trotzdem ).

Und es hat halt den Nachteil das es an den Vorgängern gemessen wird.
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Beiträge: 22

5

Dienstag, 27. September 2005, 15:31

Ich drück das nochmal etwas anderes aus.

Mit "poppig" verbinde ich von Gefühl her, das es mehr Radiogedudel bedeutet und eher was für jüngere Semester oder Leute ist, die sich nur ein wenig berieseln lassen wollen. Da sehe ich mehr Entsprechungen beim Vorgänger und bin froh, das es sich nicht in die Richtung weiter entwickelt denn so genial ich den Vorgänger finde, er ist für mich teilweise schon hart an Grenze des für mich Erträglichen. Na ja, aber wenn bei dem Begriff in erster Linie von Songstrukturen usw. die Rede ist, dann stimme ich dem Argument auch zu.

Und ich wollte auch nicht sagen, das die Story es erfordert, das man bis auf "Willing Well" unter der Fünf-Minuten-Grenze bleibt und sich bein Songstrukturen etwas zurückhält. Ich rechne eher damit, dass "Good Apollo ..." nicht nur namentlich ein echter Zweiteiler wird. Vielleicht wird Volume 2 ein einziges großes "Willing Well", und dann liegt es nahe, das der erste Teil von Volume 1 wirklich nur ein "Prolog" zu großen Finale war. Ändert für den Moment natürlich nichts daran, das die erste Hälfte des Albums vergleichweise dünn ausfällt.
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Wohnort: Ruhrpott / Essen

Beruf: Gute Frage

6

Dienstag, 27. September 2005, 15:56

Nunja was das mit dem Vorgänger nageht. Ichglaubedas garde Lieder die weher poppig waren wie z.b Blood Red Summer und Faint of Hearts / denke maldas meinst du ) gerade den "kleinen" wirklich garnicht gefallen ;-)
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