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Webtipps

Stonehead

unregistriert

1

Freitag, 2. September 2005, 16:52

Komponisten unter euch?

Wer von euch hat schon einmal selbst Musik geschrieben?
Damit meine ich nicht in 5 Minuten am Computer sondern so richtig mit allen Notationsregeln.
Bei mir waren es mal einige Lieder für Gesang und Klavier. Textgrundlage waren Gedichte (z.B. Rainer Maria Rilke oder auch fleißige Poeten aus der eigenen Familie).

Habt ihr auch schon mal Songs selbst entworfen? Wenn ja, was hat euch dazu bewegt?

Herzlichst, der Steinkopf
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Beiträge: 126

Wohnort: Düsseldorf

Beruf: Kampftrinker ;-)

2

Freitag, 2. September 2005, 20:39

Ich habe schon öfters Lieder selber komponiert, zum Teil auch mit Gesang. Es macht mir einfach immer wieder super viel spaß am Klavier zusitzen und was neues auszuprobieren.Was mich dazu bewegt hat? Einen bestimmten Grund gibt es da eigentlich nicht, außer halt der Spaß an der Sache.Einmal habe ich für meinen damaligen Freund ein Lied geschrieben, um ihn an seinem Geburtstag damit zu überraschen.( was mir auch geglückt ist :wink: ) Ein anderer Grund warum ich mich schon des öfteren im komponieren üben musste, ist die Schule. Meine Musiklehrer finden es einfach total Klasse im Musikunterricht eigene kleine Stücke am Keyboard zu komponiern. Das macht aber meistens nicht wirklich viel Spaß , weil man gezwungen wird innerhalb kürzester Zeit was kreatives hervor zubringen und das meistens noch zu einem völlig bescheuerten Thema.
...wir haben in Düsseldorf die längste Theke der
WELT....
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Stonehead

unregistriert

3

Sonntag, 4. September 2005, 17:42

Aha, ist ja echt interessant.
Manchmal fällt mir auch spontan irgendeine Tonsequenz ein, aus der man was Tolles machen könnte. Und später ärgere ich mich dann, weil ich sie nicht aufgeschrieben habe und wieder vergessen habe.
Und deine Lieder mit Gesang - machst du die mit eigenen Texten oder hast du irgendwelche Vorlagen?
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Beiträge: 126

Wohnort: Düsseldorf

Beruf: Kampftrinker ;-)

4

Sonntag, 4. September 2005, 18:05

Bei meinen Texten habe ich eigentlich keine Vorlagen, außer manchmal Teile aus Gedichten, die ich dann aber auch selbst geschrieben habe. Meistens setze ich mich einfach ans Klavier und spiele drauflos. Manchmal kommt dann auch was gutes bei raus( manchmal aber auch nur der totale Schrott)
...wir haben in Düsseldorf die längste Theke der
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frogger

Mitglied

Beiträge: 54

5

Sonntag, 11. September 2005, 15:47

Der Begriff Producer ist bekanntlich nicht deffiniert.

5min am Rechner werden wohl die wenigsten Sachen produziert.

Grade fürs Mischen, Aufzeichnen und Sequenzen finde ich den Rechner als ungemeine Erleichterung.

Ich weiß jezt nicht ob ich was "produziert" habe, Musik gibt es aber viel von mir :D Was ich mache ist immer von mir. Ich benutze da auch kein Presets von Instrumenten.

Klar habe ich eine Klassische ausbildung (Blockflöte, Klavier, klassische Git.). Ich halte sie aber nicht für so spannend. Gitarren aller Art finde ich totlangweilig. Klavier liebe ich mir einem "E" davor.

Gründe gibt es viel, ein Lied zu schreiben.

Ich denke ein guter Künstler MUSS leiden. Daher ist der Antrieb oft eingeschränktheit des Ausdrucks.
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Stonehead

unregistriert

6

Mittwoch, 14. September 2005, 09:35

Ein guter Künstler muss leiden? Hmm, da kann was dran sein.
Mann muss mit der Zeit seinen eigenen Stil finden, und nicht nur das nachmachen, was andere schaffen, denke ich.

Du liebst Klavier lieber mit einem "E" davor? Wegen des Sounds? Oder weil man es dann zum Beispiel an den Rechner anschließen kann?
Ich habe auch ein E-Piano, finde es auch gut, weil es sich nicht verstimmt. Aber improvisieren tue ich doch lieber am richtigen Klavier. Gerade weil man da auch lustige Tricks hinbekommt, wie Saiten abdämpfen oder Töne stumm anschlagen und durch lautes Anschlagen anderer Töne leise nachklingen lassen.
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tapefan

Mitglied

Beiträge: 25

Wohnort: IT

Beruf: AE

7

Mittwoch, 14. September 2005, 10:57

Ich mache seit 5 Jahren Sequencerkram mit PC-Software.
Meine Domain: http://www.urbsen.de ist noch lange nicht fit, dafür ist ein Player zum Zeitvertreib vorhanden.
Die Seite wird z.Z. bearbeitet von nem Kollegen, der aber, glaub ich, den Player falsch programmiert hat! Außerdem sind z.Z. auch die falschen Tracks available.
Ich hab selbst grad keinen Sound, weil ich an nem Lehrgangsrechner sitze, drum weiß ich nicht, ob der Player funzt , vielleicht kann mir hier mal jmd feeback dazu geben.
Anyway, sollte spätestens morgen funzen!


EDIT! Der Player funktioniert jetzt! Viel Spaß!

Zusatz zu 1.Zeile: Ich hab vorher Gitarre, Bass und Schlagzeug gespielt
(ca 16 Jahre),
Tonkopf
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frogger

Mitglied

Beiträge: 54

8

Samstag, 17. September 2005, 19:12

Zitat

Original von Stonehead

Ein guter Künstler muss leiden? Hmm, da kann was dran sein.
Mann muss mit der Zeit seinen eigenen Stil finden, und nicht nur das nachmachen, was andere schaffen, denke ich.

Du liebst Klavier lieber mit einem "E" davor? Wegen des Sounds? Oder weil man es dann zum Beispiel an den Rechner anschließen kann?
Ich habe auch ein E-Piano, finde es auch gut, weil es sich nicht verstimmt. Aber improvisieren tue ich doch lieber am richtigen Klavier. Gerade weil man da auch lustige Tricks hinbekommt, wie Saiten abdämpfen oder Töne stumm anschlagen und durch lautes Anschlagen anderer Töne leise nachklingen lassen.


Klanglich. Fender Rhodes etc. Die Tricks kannst du da auch anwenden. Bein Rhodes schlägt man Stäbe an die über Pickups abgenommen werden.

Sythesizer sind meine Liebsten. Am besten modular (Claviar, A6 etc.)

Für plastickyboards habe ich nur verachtung über (preset Kisten). :lol:

Für den Rechner reicht ein MIDIboard.

Sequencer habe in der Tat was feines. Ich löte grade mein VC gesteuerten Sequecer zusammen. Maschinensound ist auch Kunst.

@tapefan

Ich dacht jezt kommt was DAF artiges (Sequenz mir den Kopf weg).
Aber nett ist es.
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tapefan

Mitglied

Beiträge: 25

Wohnort: IT

Beruf: AE

9

Montag, 19. September 2005, 08:36

Thema natürlicher Klang:
Die Sachen, die z.Z. auf dem Server sind, sind die Elektronik-lastigeren Tracks ausm Repertoire, angefangen hat mein Wahn mit der Idee, eine virtuelle Band zu programmieren.
Da sind dann Stücke mit z.B. Flöten + ner Extra-Spur für die Anblasgeräusche, oder ein Rhode mit Anschlag etc.
Ich guck mal, ob und wann ich von der "Band" was vorstelle.
Kann Dezember werden!

Zitat

ch dacht jezt kommt was DAF artiges (Sequenz mir den Kopf weg).

DAF? Geil, aber eher minimalistisch, Ich sequence mir selbst den Kopf weg! :wink: , weil ich meine Arbeitsweise etwas ausgedehnt habe.

...dann müßte Buggalos was für dich gewesen sein, wie hat dir das gefallen?
Tonkopf
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frogger

Mitglied

Beiträge: 54

10

Dienstag, 20. September 2005, 12:32

Zitat

Original von tapefan


DAF? Geil, aber eher minimalistisch, Ich sequence mir selbst den Kopf weg! :wink: , weil ich meine Arbeitsweise etwas ausgedehnt habe.

...dann müßte Buggalos was für dich gewesen sein, wie hat dir das gefallen?


Google sagt: "Meinten Sie Buffalos?" :?: :mrgreen:

Minimal? JA, MS20 und Schlagzeug, fertig. Ich würde es aber nicht in die minimale Ecke stellen, auch nicht in die EBM-Ecke (was oft getan wird). Es ist doch noch sehr dicht am Punk. Der Minimalismus diehnt zum Schocken/provozieren (die Texte sowieso). Eine klassische Punkattitüde. Auch der Skalastig Beat verrät die Herkunft der Jungs.

Ich mag analoge Maschinensounds. bomm tschack boing ...
Auch das ist komponieren.
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Stonehead

unregistriert

11

Freitag, 30. September 2005, 21:43

Puuh, das sind alles eigentlich böhmische Dörfer für mich, aber auch eine Art zu komponieren ...
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Keks

Mitglied

Beiträge: 3

Wohnort: Graz

Beruf: Bassist

12

Samstag, 1. Oktober 2005, 18:19

Aloah,

Ich spiel selbst in einer Deutschrock/Punk Band und schreibe zusammen mit dem Sänger alle songs... ist immer wieder spannend ein neues lied zu schreiben weil man anfangs nie weiß wie es im endeffekt klingt.

Einen SOng kann man nicht immer schreiben, zumindest is es bei mir so dass ich es nur kann wenn ich in einer bestimmten phase bin, meistens wenn ich trauig bin oder nachdenklich. Deshalb sind auch fast alle unserer Texte ein bisschen dyster und mysteriös.
Das Leben ist der Unterschied zwischen dem was man erhofft und dem was man bekommt.
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Stonehead

unregistriert

13

Mittwoch, 5. Oktober 2005, 17:42

Jau, das ist richtig.
Manchmal improvisiere ich ein bisschen herum, habe eine tolle Idee und baue die etwas aus und am nächsten Tag habe ich sie wieder vergessen und ärgere mich, dass ich sie nicht zu Papier gebracht habe.

Manchmal kommen einem die Ideen auch erst dann, wann man es absolut nicht erwartet - wie du schon gesagt hast - in bestimmten Phasen eben.
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akaladze

Mitglied

Beiträge: 30

Wohnort: vom planeten melmark

Beruf: beruf?? schüler

14

Montag, 24. Oktober 2005, 16:35

da ich gerne improvisiere, kommt es auch zwangsweise oft zu kompositionsstücken. also ich spiele einfach ein wenig auf der gitarre und denke mir auf einmal: "boah war das geil" und schreib die akkorde, die ich in etwa gegriffen habe, auf. um das noch zu modifizieren spiele ich diese akkordfolge mit variationen und gucke was sich so rausholen lässt. harmonielehre ist eigentlich zwangsweise von nöten, um "ordentliches" zu komponieren bzw. improvisieren. also beachte ich schon die "regeln".

so bin ich z.b. auf folgendes raster gekommen, was mich selbst unheimlich fasziniert hat:
t (tonika in moll) [bsp.: Am]
d (dominante in moll) [bsp.: Em]
t (hatten ma ja grad...) [Am]
sP (subdominantenparallele in dur) [bsp.: F]
s (subdominante in moll) [bsp.: Dm]
dP (dom.parallele in dur) [bsp.: G (G7) ]
tP (tonikaparallele in dur [bsp.: C ]

beispiel in a moll, aber in h moll klingts sonderbarerweise noch besser; zumindest auf gitarre :rolleyes:

wer lust hat kanns ja mal nachspielen, habs noch nicht patentieren lassen...und immer schön varriieren! (z.b. bei Am f im bass spielen, oder d bei G) eigentlich kann man nix falsch machen
der narr denkt, er sei weise. der weise aber weiß, dass er ein narr ist
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Stonehead

unregistriert

15

Sonntag, 30. Oktober 2005, 18:48

Hey, schön, dass du mal ein anregendes Schema reingestellt hast, akaladze!

Ich kann nicht so gut Gitarre spielen, daher muss ich die Akkordwechsel lange üben, aber das klingt sicher gut.
Dann spielt man noch mit einem Klavier oder Saxophon dazu, und schon kann ein erstes Stück entstehen ...

Mit den Basswechseln hast du auch absolut Recht, eine gute Bassfigur ist das A und O. *Daumen hoch* :]
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Jamal

Mitglied

Beiträge: 20

Wohnort: München

16

Montag, 31. Oktober 2005, 17:37

also ich hab auch schon ein paar lieder komponiert auf gitarre und klavier. ich hab da leida kein schema. ich sitz imma vorm klavier un spiel n paar akkorde und wenn sich was gut anhört mach ich ne melodie dazu....
probleme hab cih meistens bei den eigenen texten die sind nicht so der hammer^^
Ein weiser Mann sagte einmal: "Ein Keyboard ist kein Instrument es tut nur so."
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Stonehead

unregistriert

17

Montag, 31. Oktober 2005, 18:57

Jau, das Problem habe ich auch oft. Da suche ich mir dann selber Texte aus allen möglichen Quellen heraus, die einigermaßen zur Musik passen - zusätzlich habe ich auch einige Poeten in der Familie, die bei Bedarf schnell mal was herzaubern können. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stonehead« (31. Oktober 2005, 19:07)

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Beiträge: 684

Wohnort: Berlin

Beruf: Schüler

18

Mittwoch, 2. November 2005, 20:48

Zitat

5min am Rechner werden wohl die wenigsten Sachen produziert.


stimmt 10min kommen da eher hin^^ hehe
naja also ganz im ernst wenn man ein guten song machen will dann braucht man da schon etwa 3tage - 3 wochen ganz so einfach ist das auch nicht. Ich selber mache schon seid etwa 6 Jahren Musik mit Software und Hardware. Von Ambient bis zu Techno und House.
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