PATTERN VAULT - BETWEEN THE SHADES - 2005
Wertung:
******
Tracks:
1. Ice
2. Common Man
3. Nearly Lost You
4. Cry For This
5. Peace Sells
6. TV Overload
7. Elegy Part 1
8. Elegy Part 2
9. Ice (Reprise)
Um die Zeit bis zum neuen Placebo-Album zu verkürzen hat Brian Molko ein Nebenprojekt auf die Beine gestellt, das sich gewaschen hat. Zusammen mit Ken Houseman (Ex-Triangle), Ronnie Stanton (Dreadhouse) und Produzent Ben Aldridge geht er völlig neue Wege. PLACEBOfans sollten vorsichtig sein bei dieser ungewohnten, aber hervorragenden Platte.
Das Intrumental "Ice" erinnert sofort an den SLEEPING WITH GHOSTS - Opener "Bulletproof Cupid", aber im Gegensatz zu jenem Album geht es hier nonstop weiter mit Hard&Heavy-Klängen. "Common Man" könnte mit seiner Rythmik durchaus von KORN sein, Molko´s sanfte Stimme gibt der ganzen Sache jedoch einen leichten Gothic-Touch. Die Ballade "Nearly Lost You" ist wohl der einzige Song, die als Single taugt, während "Cry For This" und "Peace Sells" mit einfach purer Metal sind. Gewaltige Gitarrenwände mit zerfasernden Drumkits, straight, aber stellenweise Polyrythmisch. "TV Overload" ist lediglich ein Klangexperiment und sowas wie ein Intro für das knapp 15 (!!!) minütige "Elegy", daß fast schon an Progmetal a la DREAM THEATER angelehnt ist, wenn nicht diese seltsamen Dub-Elemente und richtige Dancebeats reingemischt wären.
Dafür, daß alle Beteiligten ihr Genre übertreten, und PATTERN VAULT eigentlich nur ein Nebenprojekt ist, herrscht pure Spielfreude der härteren Art. Eigentlich genial, aber eher für Metal-Hörer. PLACEBO Anhänger sollten zuvor erst reinhören.
Ich find´s WAHNNSINN :cool: .... und Ihr?