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Reveille ~ Bleed the Sky |
Nu-Metalfreak

Dabei seit: 07.02.2005
Beiträge: 815
Wohnort: Reinsfeld in Rheinland-Pfalz/Weis
kirchen im Saarland
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Label: Canada
Erscheinungsdatum: 4. September 2002
Trackliste:
01.Unborn
02.What You Got
03.Look at Me Now
04.Modified Lie
05.Comin' Back
06.Killing Me
07.Bleed the Sky
08.Inside Out
09.Catarax
10.Down to None
11.Derelict
12.Plastic
13.Farewell Fix
Aggressiver Rap, harte Gitarrenriffs und viel Geschrei. Das ist Reveille! Die Canadier sind relativ unbekannt, jedoch sind sie musikalisch sehr hoch anzusiedeln. Hier mal einbisschen was zur CD:
Unborn:
Hau rein! Direkt das erste Lied zeigt, wie es bei Reveille abgeht. Harte, kurze Gitarrenriffs zum Einklang sind vielversprechend und lassen Freude aufkommen, aber nicht so schnell... Erstmal die Strophe: Aggressiver Rap dominiert, wie auch in den anderen Liedern das Geschehen. Zum Ende der Strophe schaltet sich solangsam die Gitarre ein und leitet in den Refrain ein, der textlich mit vielen Wiederholungen geprägt ist. Aber das beste kommt erst noch. Viel Geschrei und harte Gitarrenriffs laden zum Headbangen ein.
Zum Ende hin wird es ruhiger, durchgehendes ruhiges Gitarrengeschrubbe führt langsam aber sicher zum Wutausbruch, wobei die Gitarre sowas ähnliches wie ein Solo spielt.
Look at me now:
Dieses Lied wird mit einem Sample eingeleitet und wird fortgesetzt mit kurzen Gitarrenakkorden, die sich durch die Strophe ziehen und immer wiederkehren.
Der Refrain ist kurz gehalten, bei dem immer wieder "look at me now" hineingeschmissen wird.
Gegen Ende wirds wieder leiser, bis das mörderische Geschrei zum Ausklang führt.
Modified Lie:
Die Gitarre spielt mal wieder einen wichtigen Part in diesem Stück, obwohl sie ziehmlich ruhig gehalten wird. Während sich in der Strophe diese weiter hinzieht kommt immer wieder die zweite Gitarre mit langgezogenen Akkorden zum Einsatz. Weniger aggressiver Rap ausser im kurzen Refrain. Doch schau an, nach dem 2. mal Refrain etwas erstaunliches: Der kann ja auch normal singen. Sehr ruhig wie eigentlich der ganze Track, aber das ist nicht Reveille.. Also: Der Schluss hat es wieder in sich. Luftholen für das bis zum Ende hinziehenden Geschrei.
Killing me:
Ein etwas ruhigeres Lied, langsam mit aggressivem Gesang. Die Strophe relativ einfälltig gehalten und bekannter Refrain mit zwischenzeitlichem Geschrei und etwas härteren Gitarrenriffs.
Auch hier kann man zu headbangen, obwohl es ein ziemlich verschlafenes ist. Aber am Ende holen sie wieder alles nach. Recht melodisch und schnell ohne Gesang und wenn dann Geschrei! Und ganz am Ende kommt der gar nicht mehr zur Ruhe und schreit sich die Seele aus dem Leib
Bleed the Sky:
Noch ruhiger als die anderen Lieder ausser im Refrain, in dem der Sänger ziemlich verzweifelt klingt. Naja, die ersten 3 Minuten sind zum Einschlafen, bis der Bass den Endspurt einleitet. In diesem Lied hört man das erste mal das Scratching raus, das ziemlich dezent nebenher gespielt wird. Dann wieder das typische einleitende Geschrei mit dem "Gitarrensolo"
Das zweitlängste Lied auf der Platte mit fast 6 Minuten.
Plastic:
Dieses Lied hat alles, was Reveille ausmacht in einem Lied, was auch die Spieldauer von über 6 Minuten erkennenlässt.
Ruhiger Anfang wie gehabt, aber im Refrain kommt mal ne Frauenstimme zum Einsatz: "I'm Plastic, I like it" mit gewohnter harter Gitarre. Nach der 2. Strophe, die nichts neues bietet, kommt ein langes ruhiges Stück, in dem mal wieder richtig gesungen wird, ruhig und bedacht drückt er seine Gefühle aus und elegant die Gitarrenakkorde, aber was ist das? Mal ein richtiges Solo, ruhig gehalten, aber weit aus ausgereifter, als die Schrubbaktionen in den vorherigen Lieder und wesentlich länger.
Genug nun. Back to Basic. Harte Gitarre und Geschrei lassen das Lied "ausklingen"
Fazit:
Reveille ist geprägt vom Sprechgesang (der einmal sogar an Eminem erinnert. Aber keine Angst, das passiert nur einmal*g*) und den harten, kurzen Gitarrenriffs im Refrain und am Ende, sowie vom vielen Geschrei und Wutausbrüchen. Aber auch normaler Gesang und ein richtig geiles Solo lassen sich blicken.
Für mich eine geniale Truppe, mit denen man sich die Seele aus dem Leib schreien kann und wild hoppsend in der Gegend headbangen kann.
Edit: Es gibt da noch das Album Laced, das wesentlich härter ist, aber den selben Style wie "Bleed the Sky" hat.
__________________ Lange Rede, kurzer Sinn!

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16.05.2005 16:33 |
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