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Reggae - Stilelemente |
ragga
Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 4
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vielleicht kann mir hier irgendjemand helfen...
ich hab bald matura und hab als spezialgebiet in musik bob marley...
ein themenbereich dabei ist: "Entstehung und Stilelemente des Reggae"
Entstehung ist kein wirkliches Problem, aber zu den Stilelementen finde ich einfach nichts, also BITTE HELFT MIR !!
ps: ist ziemlich dringend
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13.03.2005 11:16 |
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HellSpells

Dabei seit: 17.12.2004
Beiträge: 102
Wohnort: Walldorf
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13.03.2005 15:00 |
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ragga
Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 4
Themenstarter
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danke...hilft mir doch etwas weiter, aber ich hab auch nichts gegen weitere antworten :lol:
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14.03.2005 20:58 |
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Mr. Sniffles

Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 791
Wohnort: Linz, Österreich
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Reaggae ist IMHO sicher am me.isten durch Ska beeinflusst worden. Besorg dir eine CD von zB: Laurel Aitken oder Skatalites oder weiß der Teufel was und vergleich sie mit deinen Reggaesongs . Ich würde mich da gar nicht zuviel auf das Wissen anderer verlassen. Wenn du selber die Möglichkeit zum Vergleichen hast, dann ist das einfach besser als sich auf irgendetwas Geschriebenes zu berufen. So kannst du bei deiner Prüfung auch sicher besser über Beispiele erzählen, als wenn du nur etwas über die Stilelemente gelesen hast, die Reggae beeinflusst haben.
Ich drück dir mal die Daumen. Aber Abi ist ohnehin ein Klacks wenn du es bis dorthin geschafft hast
__________________ "Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen."
Isaac Stern
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14.03.2005 22:59 |
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Reggae ist auch noch von anderen Musikstilen, als von Ska stark beeinflusst worden. Eine typische Karibische Musikrichtung z.B. welche in Jamaica sehr beliebt war ist Mento. http://www.mentomusic.com/ (Für mehr Info)
Was ausserdem sehr wichtig war ist die amerikanische Soul und RnB Musik der 50er und 60er Jahre. Da viele Jamaikaner in den USA gearbeitet haben ist das irgendwann dahinüber geschwappt. Gerade in den 50ern wurden die RnB Klassiker nachgespielt und ein wenig verändert, z.B. durch den Einfluss von Mento und Nyabingi, http://www.nyabingi.de/ (Info) oder Calypso.
Ausserdem wurden die Sachen dadurch tanzbarer. Allerdings ist Ska Musik recht anstrengend zu tanzen und auf Jamaica wird es bekanntlich sehr heiß, also hat man die Riddims ein wenig verlangsamt es entstand RockSteady.
In den 60ern gab es dann eine Spirituelle Bewegeung auf Jamaica, dei Rastafari wurden besonders in den Musiker Kreisen populär, aber keineswegs in der breiten Gesellschaft. Auch Bob Marley der anfangs Ska und RockSteady gemacht hat las nun regelmäsig die Bibel und man Jammte viel rum. Das nennt sich dann RootsReggae. Allerdings ist es sehr schwer das einfach so zu Kategorisieren da die Übergänge oft fliessend sind. Und dann hat sich das halt so weiter entwickelt. Das meiste steht ja eh bei Wikipedia, allerdings möchte ich noch dazu sagen das der Erfolg von Bob Marley auch mit der sagen wir mal Schlichtheit seiner Musik zu tuen hat. Also eher unkomplizierte Riddims ein weing poppig, leichter Verständliche Texte, schön für den Westlichen Mainstream geeignet und wird von den meisten Reggae Fans eher belächelt.
So ich muß jetzt weiter hoffe das es trotzdem ein wenig weitergeholfen hat.
greetings mon
P.S.
Recommended Alben:
http://www.radiomute.com/musicthread6006.html
http://www.radiomute.com/musicthread6069.html
__________________ don't believe the hype
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26.03.2005 14:11 |
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ragga
Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 4
Themenstarter
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ja danke, hat mir weitergeholfen, aber hab noch 2 punkte zu denen ich erst sehr wenig habe:
-Gesellschaftskritik in "No Women No Cry"
-Elemente des Rastafari Kults:
Mitte der 1960er Jahre begann sich Bob Marley mehr und mehr mit der Religion der Rastafari zu identifizieren. Sie berufen sich auf die Bibel, führen einen Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen und hoffen auf ihre Heimkehr nach Afrika. Die Rastafari tragen gedrehte, verfilzte Haare, die ihnen ein löwenähnliches Aussehen verleihen (Dread Locks). In Interviews zitierte Marley gerne aus dem Alten Testament. Eine religiöse Rhetorik bestimmte auch seine Lieder und seine hypnotischen Ausstrahlung.
vl weiß jemand etwas zum ersten und kann das zweite ergänzen, danke mfg
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28.03.2005 18:21 |
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Also No Woman No Cry, Nur zum Verständnis, der Titel ist Patois, und bedeutet don't! woman, don't cry also auf deutsch "bitte weine nicht" und nicht keine, Frau keine Tränen.
Hab hier noch nen kleinen Review allerding in englisch.
"No Woman, No Cry" is Bob Marley's touching reminiscence of growing up in the middle of deep poverty in the Kingston ghetto known as Trenchtown. Though he wrote it himself, Marley credited the song to V. Ford (aka Tartar), a man who operated a kitchen that kept numerous children (including Marley himself) from starving to death. In the song, Marley sits with his friends, observing the hypocrisy of the rich amidst the generosity of the poor. He ends the song attempting to cheer up his friends with the words, "Ev'rything's gonna be alright." Released on 1974's Natty Dread, "No Woman, No Cry" became Marley & the Wailers' first British hit and introduced thousands of listeners to reggae's crown prince.
Zu den Rastas kannste ja mal nochmal Wikipedia anschauen oder rastafari.de . Was ich dir noch so dazu sagen kann ist das Rastas keineswegs normale Jamaikaner sind, sie stehen in der relativ
Konservativen Gesellschaft am Rande. Wobei es auch unterschiedliche Strömungen gibt. Die echten Rastamänner leben allerdings recht abgeschieden und ernähren sich nur von selbst gefangenen Fischen bzw. selbstangebauten. :wink: Naja Gras ist z.B. auf Jamaica genauso illegal wie in Deutschland, besonders Personen in der Öffentlichkeit werden gerne mit härteren Strafen belegt.
Grundsätzlich basiert das Rastatum aber auf dem Christentum, als Messias wird häufig Haile Selassie, ein Äthiopischer König der in den 60ern während einer Dürreperiode nach Jamaika kam und so sagt die Legende es begann zu regnen. Er war ein ziemlich vernünftiger afrikanischer Herrscher wurde dann zum Idol/Propheten/Göttlichen stilisiert. ->Jah
Allerdings gibt es auch unterschiedliche Rastaströmungen, Marley z.B. war kein sehr fundamentalistischer Rasta.
Hier gibts auch noch was Info. http://www.rasta-revolution.de/
greetings
__________________ don't believe the hype
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28.03.2005 19:43 |
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