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Verstorbene Musiker |
Kurt Ihlo
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Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; † 16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlager- und Krätzchensängerin und Theaterdirektorin.
Kindheit:
Trude Herr wird in Köln-Kalk geboren, wächst in Köln-Mülheim auf und besucht auch dort die Schule. Ihr Vater muss wegen seiner Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager verbringen.
Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört wird, leben sie zwei Jahre in Hessen. Dort arbeitet Trude, die zu diesem Zeitpunkt bereits Tutti und scherzhaft ob ihrer vollschlanken Formen auch dat Pummel genannt wird, im Krankenhaus als Schreibkraft in Dillenburg.
Werdegang:
Trude Herr will unbedingt Schauspielerin werden. Sie arbeitet nach dem Krieg einige Zeit als Statistin an einer Aachener Wanderbühne und erhält auch kleinere Rollen im Millowitsch-Theater. 1949 gründet sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die Kölner Lustspielbühne, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer ist. Zeit ihres Lebens ist sie stolz auf dieses Projekt und erwähnt es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitet Trude Herr einige Zeit als Bardame im Szenelokal Barberina.
Mitte der 1950er Jahre tritt sie zur Karnevalszeit immer wieder bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine auf und erntet stets großen Applaus. In ihrer Type folgt sie dabei der seit den 1920er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wird dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel entdeckt, der sie sogleich nach Berlin engagiert.
Erfolge:
Jetzt hat sie ein größeres Publikum, und der Erfolg stellt sich auch prompt ein. Mit dem Gesangsstück „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“ aus dem Film Marina gelingt ihr 1960 der Durchbruch. Zwar verkörpert sie in den folgenden Filmen oft die „doofe Dicke“, aber sie überzeichnet sie auch wieder so sehr, dass es überzeugt. Sie spielt in über 30 Filmen mit, hat zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. 1969 bringt sie von einer Afrikareise den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M´Barek mit, den sie dann heiratet. Doch die Ehe hält nur bis 1976.
Das Volkstheater lässt sie aber nicht los. 1977 eröffnet sie auf der Severinstraße ihr „Theater im Vringsveedel“. Dort will sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen. Ihr kongenialer Partner auf der Bühne war in dieser Zeit Hans Künster. Ohne städtische Zuschüsse steht das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Deshalb und auch wegen zunehmender Gesundheitsprobleme wird das Theaterexperiment Ende 1986 beendet. 1987 nimmt sie mit dem Produzenten Thomas Brück ein Album mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versieht. Das Lied „Niemals geht man so ganz“, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretiert, erreicht Platz 20 in den deutschen Charts. 1988 erhält sie das Bundesverdienstkreuz.
Aus gesundheitlichen Gründen zieht sie um auf die Fidschi-Inseln. Sie schreibt an einer Biografie und züchtet Champignons. Anfang 1991 kehrt sie mit Samuel Bawesi, ihrem Lebenspartner von den Fidschi-Inseln, nach Köln zurück. Obwohl sie wieder im Showgeschäft Fuß zu fassen scheint (Sendungen bei RTL plus waren geplant), muss sie aus gesundheitlichen Gründen in den Süden ziehen. Sie verzieht nach Lauris, einem kleinen Dorf bei Aix-en-Provence in Südfrankreich, wo sie im März 1991 an Herzversagen stirbt. Trude Herr ist auf dem Kölner Nordfriedhof beerdigt.
Anlässlich Ihres 80. Geburtstages im Jahr 2007 zeigte das WDR-Fernsehen sowie das ARD Digitalprogramm EinsFestival die legendären Aufzeichnungen ihrer Theaterstücke aus ihrem „Theater im Vringsveedel“ in Köln. Drei dieser Theaterstücke wurden anlässlich des Geburtstages auf DVD veröffentlicht.
Quelle: Wikipedia
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06.04.2008 22:05 |
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Kurt Ihlo
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Maurice Gibb, CBE (* 22. Dezember 1949 in Douglas, Isle of Man; † 12. Januar 2003 in Miami Beach, Florida) war ein Popmusiker und Mitglied der Bee Gees.
Anders als Zwillingsbruder Robin und Bruder Barry hielt er sich zumeist im Hintergrund und spielte Bass oder Keyboard. 1970 erschien von ihm die Solo-Single „Railroad“. Sein Soloalbum „The Loner“ 1970 blieb unveröffentlicht. Er war „the man in the middle“ - dieser von ihm geschriebene und gesungene Song (aus dem „Bee Gees“-Album „This is where I came in“) erreichte im März 2005 die erste Position der türkischen Hitparade.
Maurice Gibb war seit 1984 begeisterter Paintballspieler und nahm mit seiner Mannschaft Royal Rat Rangers national und international auch an Turnieren teil.
Am 12. Januar 2003 verstarb Maurice Gibb in Miami, Florida, wenige Tage nach einer Darm-Operation. Zuvor hatte er bereits einen Herzinfarkt erlitten und war reanimiert worden. Sein Tod bedeutete das Ende der seit 1958 bestehenden Bee Gees.
Am 4. März 2007 wurde in Miami Beach an der 18th Street and Purdy Avenue offiziell ein Park nach ihm umbenannt und nach einer Renovierung neu eröffnet.
Quelle: Wikipedia
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10.04.2008 21:53 |
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Adelbert von Deyen
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Vico Torriani (* 21. September 1920 in Genf; † 26. Februar 1998 in Agno; eigentlich Ludovico Oxens Torriani) war ein Schweizer Schlagersänger, Schauspieler, Showmaster und Kochbuchautor.
Torriani wurde als Sohn eines Reit- und Skilehrers geboren und wuchs in St. Moritz auf. Nach der Schule lernte er Konditor, Koch und später noch Kellner. Bereits als 15-Jähriger gab er private Konzerte. Später betätigte er sich als selbständiger Gastwirt, unter anderem in Basel, und machte sich als Autor von Kochbüchern einen Namen.
1945 siegte er bei einem Talentwettbewerb und tingelte danach durch ganz Europa. 1949 hatte er in der Schweiz seinen ersten
Hit "Silberfäden". 1951 kam der erste grosse Erfolg in Deutschland mit "Addio, donna grazia". Danach nahm Torriani zahlreiche Schallplatten mit Schlagern in verschiedenen Sprachen auf. Ab 1952 trat er im Fernsehen auf. Er bekam zunächst in der Schweiz, später auch in Deutschland eigene Shows, wie etwa "Grüezi, Vico", "Hotel Victoria" und die "Vico-Torriani-Show", in denen zahlreiche Gaststars auftraten.
In den 1950er Jahren war er als Schauspieler in zahlreichen Musikfilmen zu sehen und trat auch auf der Theaterbühne auf. In zahlreichen Operetten- und Musical-Inszenierungen konnte man ihn in den 1950er- und 1960er-Jahren sehen. 1955 war Torriani der allererste zu ratende Gaststar in der Ratesendung "Was bin ich?" bei Robert Lembke.
Torriani gab Gastspiele in vielen Ländern, darunter auch im Iran. 1964 war seine Plattenkarriere zunächst vorbei. 1966 sang er noch das Lied der ARD-Fernsehlotterie "So schön, so leicht, kann unser Leben sein". Dann war er zwischen 1967 und 1970 Showmaster über viele Folgen hinweg in der Fernsehsendung "Der goldene Schuß" im deutschen Sender ZDF.
In den 1970er-Jahren hatte er dann wieder grosse Erfolge mit volkstümlichen Melodien. Sein grösster Erfolg wurde 1976 "La Pastorella", das inzwischen zu den Evergreens der deutschen Unterhaltungsmusik gehört. Das Lied wurde von zahlreichen anderen Interpreten aufgenommen. 1977 war Torriani sogar einmal in der Krimiserie "Tatort" zu sehen, in der Folge "Drei Schlingen" mit Hansjörg Felmy als Kommissar Haferkamp. Mit dem Lied "Caprifischer" landete er 1982 auf Platz eins der vom Zweiten Deutschen Fernsehen produzierten Musikshow "Die schönsten Melodien der Welt".
1995 erhielt er den Bambi "Lifetime-Award" zusammen mit Caterina Valente und Helmut Zacharias. Bis zu seinem Tod lebte er in seinem Haus in Agno in der Schweiz und war immer wieder Gast in zahlreichen Musiksendungen im Fernsehen und besang immer wieder Schallplatten. Torriani starb im Jahr 1998 an Krebs.
Torrianis Frau Evelyne stammte aus Basel. Er hatte eine Tochter Nicole und einen Sohn Reto. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Hauptfriedhof in Lugano.
Quelle: Wikipedia
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11.04.2008 10:41 |
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Adelbert von Deyen
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Helmut Zacharias (* 27. Januar 1920 in Berlin; † 28. Februar 2002 in Brissago, Schweiz) war ein deutscher Violinist.
Zacharias wurde wegen seiner charakteristischen Spielweise „Zaubergeiger“ genannt. Mit vier Jahren begann er, Geige zu spielen, so dass er, als er in die Schule kam, bereits Noten lesen konnte. Gemeinsam mit seinem Vater (Karl Zacharias), der ebenfalls Geiger und Komponist war, musizierte er in seiner Kindheit. 1931 war er zum ersten Mal im Radio zu hören mit dem Solo-Part von Mozarts Violin-Konzert. Nach dem Studium an der Akademischen Hochschule für Musik in Berlin (Meisterklasse von Gustav Havemann) erhielt er 1936 den Kreisler-Preis und den Molique-Preis.
1939 wurde er Mitglied des anerkannten Berliner Kammer-Orchesters, doch seine große Liebe galt dem Swingjazz. Bereits während der NS-Zeit spielte er den damals verpönten Jazz und trat nach dem Krieg unter anderem im Pariser Olympia und in den USA auf. 1948 jazzte er beim NWDR. 1950 gewann er den Jazz-Poll des AFN Frankfurt als bester Jazz-Violinist und gab ein Lehrbuch "Die Jazz-Violine" heraus. Auch in den späteren Jahren trug er Swingelemente in die Unterhaltungsmusik ein.
Zacharias komponierte ca. 450 und arrangierte mehr als 1400 Titel. Weltweit verkaufte er über 14 Millionen Schallplatten und CDs. In den 60er- und 70er-Jahren hatte er zahlreiche Fernsehauftritte mit eigener Band. Er erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen, darunter 1995 einen Bambi, außerdem wurde ihm 1985 das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 1960 siedelte er sich in Ascona am Lago Maggiore in der Schweiz an, wo er seit 1997 die letzten Jahre wegen der Erkrankung an Alzheimer in einem Heim verbrachte. Helmut Zacharias wurde in Hamburg auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt.
Helmut Zacharias ist der Vater der Journalistin Dr. Sylvia Zacharias, des Hochspringers Thomas Zacharias und des Komponisten Stephan Zacharias.
Quelle: Wikipedia
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11.04.2008 10:49 |
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Kurt Ihlo
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Jeff Healey (* 25. März 1966 in Toronto; † 2. März 2008 ebenda) war ein kanadischer Rockgitarrist, Trompeter und Sänger.
Leben und Karriere:
Bereits als Einjähriger erblindete Healey an einem Retinoblastom (bösartiger Netzhauttumor). Zwei Jahre später bekam er seine erste Gitarre, die er auf eine recht ungewöhnliche Weise spielte: Healey spielte sitzend, wobei er sich das Instrument flach auf seine Oberschenkel legte und die Gitarre ähnlich einer Zither spielte und damit unverwechselbar wurde. Mit sechs Jahren trat Healey erstmals öffentlich auf. Als er Teenager wurde, hatte er bereits in zahlreichen Bands der verschiedensten Genres gespielt. In Brantford (Kanada) besuchte Healey eine Blindenschule, in deren Jazzband er Gitarre und Trompete spielte. Mit vierzehn Jahren hatte er schon eine eigene Radioshow, bei der er aus seiner 25.000 Tonträger starken Plattensammlung Songs auswählte. Später gründete er das Bluesunternehmen Blue Directions.
1985 lud sein Idol Albert Collins Healey zu einer Session und einem Auftritt mit Stevie Ray Vaughan ein, 1986 spielte er mit B. B. King. Durch solche Auftritte wurde er in Blueskreisen bekannt. Während dieser Zeit trafen sich sonntagnachts viele Rockgrößen Nordamerikas in Grossman's Tavern in Toronto zu Jam Sessions (Jam Sessions sind meist improvisierte Sessions, bei denen Musiker miteinander musizieren, die sonst nicht zusammen spielen). Healey spielte dort unter anderem mit Robbie Robertson, der Downchild Blues Band, Stevie Ray Vaughan und Bob Dylan. Bei solchen Sessions lernte Healey auch den Bassisten Joe Rockman und den Drummer Tom Stephens kennen, mit denen er 1986 die Jeff Healey Band gründete. Die Band spielte vornehmlich einen traditionsbewussten Bluesrock, der bei der Kritik sehr gut ankam. Gerade die Live-Auftritte waren sehr beliebt, da Healey gerne auch mit den Zähnen spielte oder der Gitarre auch über dem Kopf oder hinter dem Rücken jeden Ton aufs Genaueste entlockte.
In den Jahren vor seinem Tod war Jeff Healey wieder unterwegs – mit seinem neuen Projekt Jeff Healey & The Jazz Wizards. Dort lebte er sich zur Abwechslung nicht als Gitarrist, sondern als Trompeter einer vor allem in Kanada und den USA populären Jazzband aus. Eine Jazz-Platte erschien unter dem Titel It's Tight Like That.
Sein letztes Blues-Album Mess Of Blues wurde am 20. März 2008 auf dem deutschen Label Ruf Records veröffentlicht.
Tod:
Am 2. März 2008 verstarb Healey im St. Joseph's Health Centre (Toronto) an den Folgen des Netzhauttumors, an welchem er bereits im frühen Kindesalter erkrankt und erblindet war. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.
Quelle: Wikipedia
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18.04.2008 22:07 |
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Adelbert von Deyen
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Franky Gee (* 19. Februar 1962 in Havanna, Kuba; † 22. Oktober 2005 in Palma de Mallorca, Spanien; eigentlich Francisco Alejandro Gutierrez) war ein US-amerikanischer Sänger und Rapper, der als Kopf des Musikprojekts Captain Jack einige Erfolge verbuchen konnte.
Franky Gee wurde auf Kuba geboren, aber seine Eltern emigrierten schon bald in die USA, so dass er in Miami aufwuchs. Mit dem Berufswunsch Pilot studierte er zunächst Flugzeugbau, aber unter anderem aus finanziellen Gründen beendete er den Studiengang jedoch nicht. Daher ging er in die Armee, allerdings auch hier mit relativ wenig Erfolg. Mitte der 1980er Jahre diente er einige Zeit in Deutschland. Nach der Entlassung aus der Armee entschied er sich, in Deutschland zu bleiben. Er wurde zunächst Versicherungsagent und danach Börsenmakler an der Frankfurter Börse. Trotz finanziellen Erfolges befriedigte ihn die Arbeit nicht und er wandte sich der Musik zu. Mit Freunden gründete er das Dance-Music-Projekt „Westside“ und veröffentlichte die Single „Oh Well“, jedoch mit wenig Erfolg.
Später erinnerte sich Gee an seine Zeit in der Armee und dem dazugehörigen Drill und gründete 1995 mit seinen Freunden Udo Niebergall und Richard Witte sowie der Sängerin Liza Da Costa das Projekt Captain Jack. Ihr Markenzeichen wurde der Dance Sound mit Rap im Drill Instructor Style. Die Gruppe distanzierte sich aber ausdrücklich vom Militarismus und bezeichnete sich selbst als Soldaten des Dancefloors und ihre Waffe sei der Groove. Franky Gees Markenzeichen auf der Bühne war seine blau-rote Fantasieuniform.
Ihre erste Single „Captain Jack“ wurde 1995 veröffentlicht, wenig später erschien auch das erste Album The Mission. 1996 war das erfolgreichste Jahr für Franky Gee und Captain Jack. Ihre Single Soldier, Soldier war ein beachtlicher Erfolg ebenso ihre Deutschlandtournee.
Anfang 1997 nutzte sich der Drill Instructor Style allerdings schon etwas ab, die Single Together And Forever war nur ein mäßiger Erfolg.
1999 konnten Captain Jack auch einen Erfolg als Produzenten verbuchen. Sie produzierten zusammen mit den Gipsy Kings in Austin, Texas den Sommerhit Get up!, eine Coverversion des Stückes A Banda von Chico Buarque, das in Deutschland vor allem in der Version Zwei Apfelsinen im Haar der französischen Sängerin France Gall bekannt ist.
Am 7. Juli 2002 erlitt Franky Gee überraschend einen schweren Schlaganfall und kam ins Krankenhaus. Er lag drei Tage im Koma und seine linke Körperhälfte war gelähmt. Bange Wochen verbrachte der Entertainer unter strenger ärztlicher Aufsicht bis klar war, dass er vollkommen genesen würde. In dieser Zeit wurden sämtliche Promotion-Termine abgesagt.
2003 hatte Captain Jack mit dem Stück Viva la Vida ein Comeback und 2005 feierten Captain Jack ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum. Seine letzte Single erschien kurz vor seinem Tod unter dem Titel Capitano.
Am 17. Oktober 2005 brach Franky Gee gegen 23.30 Uhr bei einem Essen, zu dem der Überblick-Verlag (Herausgeber des zweiten „Mallorca geht aus“-Heftes) in Palma de Mallorca geladen hatte, zusammen und lag ab dem 19. Oktober erneut im Koma.
Er starb am 22. Oktober 2005 im Alter von 43 Jahren in einer Klinik in Palma de Mallorca an den Folgen einer Hirnblutung. Er hinterlässt fünf Kinder.
Quelle: Wikipedia
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28.05.2008 21:02 |
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Kurt Ihlo
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Gene Vincent wurde am 11. Februar 1935 in Norfolk / Virginia als „Eugene Vincent Craddock“ geboren. Der amerikanische Rockabilly-Musiker, der vor allem durch seinen Hit „Be-Bop-A-Lula“ bekannt wurde starb am 12. Oktober 1971 in Newhall / Kalifornien.
Leben:
Seine Eltern waren Ezekiah Jackson und Mary Louise Craddock, die in Virginia ein kleines Geschäft betrieben. Gene Vincent wuchs im Süden der USA unter dem Einfluss von Country-Musik, Rhythm and Blues und Gospel-Musik auf. Seine erste Gitarre bekam er im Alter von 12 Jahren von einem Freund geschenkt.
1952 verließ Vincent die Schule und verpflichtete sich zur Navy. Im Juli 1955 war er mit der Navy in Korea stationiert und hatte dort einen schweren Motorradunfall. Sein linkes Bein wurde dabei zerschmettert und sollte amputiert werden. Jedoch weigerte sich Gene Vincent dies zu veranlassen, nahm unsagbare Schmerzen auf sich und erhielt zur Stabilisierung eine Metallschiene. Vincents Zeit bei der Marine war damit vorbei.
Gene Vincent konzentrierte sich jetzt auf die Musik und spielte in verschiedenen Country-Bands in Norfolk, Virginia. 1956 schrieb er einen Titel, den er Be-Bop-A-Lula nannte. Vincent stellte eine Gruppe zusammen, nahm ein Demo des Stücks auf, und es gelang ihm, einen Plattenvertrag bei Capitol Records zu erhalten.
Seine Back-Up Gruppe bestand aus Cliff Gallup an der Leadgitarre, Willie Williams an der Rhytmusgitarre, Jack Neal am Bass sowie Dickie Harrell am Schlagzeug. Sie traten in der Zeit von 1956 bis 1958 unter dem Namen Gene Vincent and His Blue Caps auf. Dabei tourten Sie durch die USA, traten in der Ed Sullivan Show auf und waren in „American Bandstand“ sowie anderen wichtigen amerikanischen TV-Shows zu sehen.
Am 4. Mai 1956 wurde Be-Bop-A-Lula in Nashville, Tennessee aufgenommen und erschien am 2. Juni als B-Seite von Vincents erster Single Woman Love. Die Radiostationen spielten allerdings Be-Bop-A-Lula häufiger als die A-Seite und so erreichte der Titel Platz 7 der Hitparade im Jahr 1956. Außerdem trat er mit diesem Song in der Hollywood-Komödie The Girl Can't Help It auf.
Vincent benutzte bei Aufnahmen mehrmals ein Bandecho, um gekonnt seine Stimme zu unterstützen. Dieser, eigentlich zur Kompensierung für ein fehlendes Schlagzeug erfundene Echo-Groove, erzeugte einen charakteristischen, im Takt blubbernden Groove. Vincent entwickelte einen eigenständigen, aggressiven und urbanen Rockabillystil, in dem manchmal Doo-Wop Elemente anklangen. Gene Vincents Gitarrist Cliff Gallup war vom Jazz-Pop Gitarristen Les Paul beeinflusst und baute überraschende Harmoniewechsel, sowie technisch anspruchsvolle Licks in seine Soli ein.
Es gelangen Gene Vincent im Anschluss an Be-Bop-A-Lula zwar noch einige kleinere Erfolge (z.B. Bluejean Bop oder Race with the Devil) – und er hatte mit den Blue Caps einen Filmauftritt im Rock'n'Roll-Spielfilm The Girl Can't Help It mit Jayne Mansfield. Gene konnte aufgrund seiner Beinschiene jedoch nur starr dastehen und sich nicht vom Fleck bewegen. Trotz des Films und der vielen TV-Auftritte konnte er sich in den USA nicht dauerhaft an der Spitze etablieren. 1957 gelang mit Lotta Lovin noch einmal ein Hitparadenerfolg, aber danach war Vincents Karriere in den USA mit dem Ende der Rockabilly-Ära am Ende.
1958 folgte ein weiterer Filmauftritt in dem Spielfilm Hot Rod Gang.
Mit seinen Auftritten in Europa im Jahr 1959 gelang es Vincent, ein neues Publikum zu begeistern und er war besonders in Großbritannien und Frankreich sehr beliebt.
Nach 1960 siedelte Vincent nach England aus, da er dort weitaus mehr Anhänger als in den USA hatte. Nach einem Auftritt fuhr er am 17. April 1960 mit seinem Freund, dem Musiker Eddie Cochran zurück nach London und wurde in einen schweren Unfall verwickelt. Cochran starb, Vincent wurde schwer verletzt für einige Monate in einem Krankenhaus versorgt.
Aufgrund mehrerer früherer und weiterer Unfälle, vieler Tourneen und einem Leben auf der Überholspur mit exzessivem Alkoholkonsum verschlechterte sich Vincents Gesundheitszustand ab Mitte der 1960er Jahre zusehends.
1971, mit guten Chancen auf ein Comeback, besuchte Vincent seinen Vater in Kalifornien. Dort fühlte er sich sehr krank und verstarb in einem Krankenhaus an einer Magenblutung.
1998 ehrte man Gene Vincent mit der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland, Ohio sowie mit der Aufnahme in die Rockabilly Hall of Fame.
Gene Vincent hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (1749 N.Vine St.) in der Kategorie Musik.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gene_Vincent
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04.06.2008 00:09 |
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Kurt Ihlo
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Earle Harry Hagen wurde am 09. Juli 1919 in Chicago / Illinois geboren; und starb am 26. Mai 2008 in Rancho Mirage / Kalifornien. Er war ein Oscar-nominierter US-amerikanischer Filmkomponist.
Karriere:
Der in Chicago geborene Hagen zog bereits in jungen Jahren mit seiner Familie nach Los Angeles. Nach Beendigung der High School schloss er sich als Posaunist verschiedenen Big Bands an und spielte an der Seite von Tommy Dorsey, Benny Goodman und Ray Noble.
Anfang der 1940er-Jahre unterschrieb er einen Vertrag als Studiomusiker bei CBS, wechselte dann aber zu 20th Century Fox, wo er bis in die frühen 1950er-Jahre als Arrangeur tätig war. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem an Madame macht Geschichten und Blondinen bevorzugt mit. 1952 verließ er Fox und arbeitete fortan hauptsächlich als Fernsehkomponist.
1968 wurde er mit dem Emmy für die Musik zur Fernsehserie Tennis, Schläger und Kanonen (I Spy) ausgezeichnet. Die Besonderheit dieser mehrfach ausgezeichneten Serie war es, dass jede Episode eine eigene Vorspannmusik hatte, die thematisch dem Schauplatz entsprach. Bis Mitte der 1980er-Jahre arbeitete Hagen weiterhin erfolgreich als Fernsehkomponist und schuf dabei auch Musiken für die Serie Mike Hammer (The Return Of Mickey Spillane's Mike Hammer), die Comedy-Show Make Room for Daddy und eine gepfiffene Titelmusik für die The Andy Griffith Show. Dass die Serie The New Perry Mason (1973) ein Flop wurde, lag jedoch nicht an der Musik von Hagen. 1974 und 1981 trug Hagen auch Musik zu den Fernseh-Neuauflagen des Planet der Affen bei.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Earle_Hagen
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05.06.2008 23:38 |
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nezumi


Dabei seit: 06.06.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Nidersachen
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Original von Kebabladen
Genauso Melanie Thorton.
Kann darüber nicht viel Schreiben außer dass sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist.
Mehr weiss ich so auch nicht, außer dass sie den Weltberühmten Hit:
"Wonderful Dream"
geschrieben hat.
Greetz
ich denke jeder der hier genannten Künstler hätte noch sehr weit kommen können, wäre da nicht der Tod, der in den meisten Fällen zu früh kam... |
alsoo das ist ja schon etwas älter und ich weiss auch nicht
ob jemand dazu mehr geschrieben hat aber naja egal...ich mach das jetzt einfach
Melanie Janene Thornton (* 13. Mai 1967 in Charleston, South Carolina, USA;
† 24. November 2001 in der Nähe von Bassersdorf, Schweiz)
war eine US-amerikanisch-deutsche Pop-, R&B- und Dance-Sängerin.
Sie wurde vor allem durch das erfolgreiche Eurodance-Projekt La Bouche bekannt.
La Bouche müssten ja einge von euch kennen
Bekannte songs "La Bouche"
Sweet Dreams
Be My Lover
Melanie Thorton´s (La Bouche) lezte single erschien am 25. November 2002
"In Your Life (La Bouche feat. Melanie Thornton)"
das musik video besteht aus zenen aus "La Bouche" zeiten
und ihrer solo karriere
La Bouche - In Your Life <<<<< Video
ein paar stunden vor dem flugzeug absturz sagte sie im einem Interview
„Niemand verspricht uns, dass wir den nächsten Tag erleben.
Also müssen wir den Tag genießen und alles Menschenmögliche tun, um die Welt
um uns herum und alle Menschen mit Freude und positiver Energie zu füllen“
Melanie Thorton

La Bouche
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von nezumi: 07.06.2008 01:31.
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07.06.2008 01:28 |
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Adelbert von Deyen
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Rick van der Linden (* 5. August 1946 in Badhoevedorp; † 22. Januar 2006 in Groningen) war ein niederländischer Komponist und Keyboarder. Er wurde als Mastermind von Ekseption bekannt und spielte später bei Trace, Mistral und Session. Van der Linden kombinierte gern klassische und moderne Musik, beispielsweise mit Werken von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven.
Van der Linden durchlief das Gymnasium in Haarlem und spielte ab seinem 13. Lebensjahr Klavier. Er trat mit verschiedenen Symphonieorchestern auf und spielte Werke verschiedener klassischer Komponisten. 1967 studierte er am Konservatorium von Den Haag mit Auszeichnungen für Klavier, Kirchenorgel, Harmonik und Kontrapunkt. Danach wurde er Dozent am Haarlemer Konservatorium.
Mit Ekseption tourte van der Linden Anfang der 70er Jahre durch Europa. Auch mit Trace war van der Linden erfolgreich. Danach machte er diverse Soloalben mit vorwiegend klassischen Werken. Als Gast spielte van der Linden mit Größen wie Joachim Kühn, Deep Purple, Phil Collins, Vangelis, Jack Lancaster und Brand X. Mit der Band Mistral (u. a. mit Robbie van Leeuwen von Shocking Blue) hatte er drei Hits im eigenen Land.
Am 19. November 2005 erlitt Rick van der Linden einen Schlaganfall, durch den er halbseitig gelähmt wurde und in dessen Folge er zwei Monate später verstarb. Am 27. Januar 2006 wurde er in Hoogeveen eingeäschert.
Quelle: Wikipedia
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27.06.2008 10:42 |
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