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Webtipps

Beiträge: 344

Wohnort: Weiskirchen

Beruf: Bäcker/Konditorazubi

1

Dienstag, 20. Mai 2008, 10:32

Darkane - Layers of Lies

Layers of Lies




01. Amnesia Of The Wildoerian 1:42
02. Secondary Effects 3:55
03. Organic Canvas 4:30
04. Fading Dimensions 4:19
05. Layers Of Lies 4:17
06. Godforsaken Universe 4:06
07. Master Klas 0:37
08. Vision Of Degradation 4:37
09. Contaminated 3:38
10. Maelstrom Crisis 2:40
11. Decadent Messiah 3:54
12. The Creation Insane 4:37

Label: Nuclear Blast

Amnesia Of The Wildoerian (Intro)
Pompöses, mysteriöses Intro mit Engelsgesang, Streichern und Bläsern. Es kommt etwas gewaltiges auf uns zu. Kleines Instrumentales Intro angehängt gehts los mit dem ersten Song

Secondary Effects:
Flottes Intro mit mortzmäßig schnellem Drumming. Nach 30 Sekunden kommt das geschrei hinzu. Kurzes Riffing, stahl hart! In der Mitte wird es etwas melodischer, was nach dem Refrain in ein kleines Solo übergeht. Während des Refrains, wenn es etwas langsamer wird singen die anderen im Hintergrund mit. Nach dem 2. Refrain gibts ein Gänsehautsolo drauf. Schneller, harter Abgang, der durch 2 maligem Refrain unnötig verlängert wird.

Organic Canvas:
Melodische Gitarre zu Anfang, etwas verhaltener, aber druckvoller Beginn. Die erste Strophe zieht sich so hin, bis der Refrain kommt und läd zum Headbangen ein. Dieser Song kratzt, kribbelt am Ende des 2. Refrains wird mit Hintergrundgesang gearbeitet und es kommt ein zerhacktes Wirrwar aus Gitarre und Schlagzeug, das in ein klasse Solo mündet. Einmal Refrain beendet den Song.

Fading Dimensions:
Der Song fängt langsam mit melodischer Gitarre an und wird von langsamen Schlagzeug unterstützt, etwa 42 Sekunden. Dann gehts rund. Schnelles Riffing und Drumming mit dem kräftigen Geschrei des Sängers. Im Refrain gehts etwas ruhiger zu. Langes Riffing und unhektisches Drumming lassen leichte Gänsehaut kommen. Das Drumming wird hektischer und es mündet in einem klasse Solo, das im zweiten Teil zum melodischen Orgasmus führt. Danach Strophe und Refrain. Der beste Song bisher!

Layers of Lies:
Dieses Lied beginnt mit akkustischer Gitarre und wird nach kurzer Zeit durch die E-Gitarre unterstütz. Der Verhaltene, langsame Anfang wird durch Hintergrundgeräusche begleitet. Der Gesang ist nicht so agressiv wie sonst, jedoch wesentlich eindrucksvoller. Der Refrain wird mit Gruppengesang unterstützt und gelegentlich schreit der Sänger. Der Refrain ist nochmal etwas langsamer als die Strophen. Am ende des 2. Refrains steigt die Spannung, der Song wird schneller und härter, DobleBass setz ein, langes Geschrei, man erwartet ein Solo... Gänsehaut! Aber es kommt kein Solo... Enttäuscht erduldet man den Refrain, bis am Ende das erwartete Solo kommt... Leider zu spät.

Godforsaken Universe:
Dieser Song beginnt direkt hart und schnell. Das Geschrei des Sängers ist ungewohnt schnell und hart. Im Refrain wird Geschwindigkeit herausgenommen und drückt ganz schön. Am Ende des 2. Refrains wirds ganz langsam. Achtel Rideschläge verlangsamen total. Das Solo setzt ein, nicht sehr großartig. Jedoch netter Song, auch ohne das Solo, weniger ist manchmal mehr...

Vision Of Degradation:
Der Song setzt ein mit Gitarre, das Drumming ist verzögert und bringt Unruhe rein. Die Strophe ist langsam und kommt im Refrain zum Erliegen. In der 2. Strophe nehmen sie wieder an Fahrt auf. Am Ende des 2. Refrains wirds wieder hektisch, es wird um einiges schneller und voller. Der Sänger schreit nur noch und Stille. Nur noch die Gitarre. Gelegentliches Drumming. Viele Breaks und sehr langsam. Der Song gefällt mir nicht.

Contaminated:
Der Song fängt langsam an, jedoch gehts mit dem kurzen Riffing schnell ab. Der Song zieht und läd zum Headbangen ein. Nicht so schnell dafür knallhart. Im Refrain wirds voller und am Ende wird mit Glockendrumming und megakurzem Riffing eine geniale Atmosphäre erzeugt. Schnelles Drumming und Geschrei führt wieder zur Strophe, die mächtig abgeht. Ein Solo beendet den Song.

Maelstrom Crisis:
Nettes Instrumentalstück, klasse Technik.

Decadent Messiah:
Ein kleines Instrumentalstück leitet diesen Song ein, zu Ende wird es hektisch und das bekannte Spiel beginnt. Es fehlt etwas die Abwechslung. Aber immer wieder beweisen die Jungs, ihre hervorragende Technik. Ich wollte an der Stelle schon abbrechen, jedoch spule ich immer vor, vielleicht entdeckt man noch etwas besonderes und ja. In der Mitte kommt ein Solo, etwas progressiv. Ansonsten gewohntes Spiel

The Creation Insane:
Und wenn wir schon dabei sind, kann ich den letzten Song auch noch beschreiben. Es geht flott los, aber der Song hat etwas! Im Refrain wandelt sich der Gesang des Sängers von Geschrei in Growls. Am Ende wird es langsam, mysteriös. Hintergrundgeräusche wie im Industrial. Kleines Zwischenstück, in dem der Sänger mal wieder etwas schreit. Zu Ende des 2. Refrains gibts dann noch ein Solo auf die Ohren. Einfach nur genial, melodisch wie progressiv und dann.... Aus. Geiler Song zum Abschluss


Die Platte zieht ihr Ding durch. Schnelle und langsame Lieder, technisch auf hohem Niveau mit vielen Arragements und Hintergrundgeräuschen. Eine eindurcksvolle Platte.

Leider wird die Platte nach einiger Zeit etwas langweilig, weil das Schema meist immer das selbe ist und dann verpasst man zum Schluss noch diesen super Song.

Nichts destotrotz kann man diese Platte jedem Metalla empfehlen, der gerne modernen Trash hört und ich denke mit 7 von 10 Punkten ist die Platte gut bedient. Für mich gehobenes Mittelmaß.

Beste Songs: Fading Dimensions und Contaminated

Gruß der Phrieg

Musik befreit!
Kopfschütteln als Aggressionstherapie!
Rechtschreibfehler und grammatikalische Ausrutscher sind gewollt!


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