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Nightwish - Dark Passion Play |
metalphrieg

Dabei seit: 24.04.2008
Beiträge: 253
Wohnort: Weiskirchen
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| Nightwish - Dark Passion Play |
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Dark Passion Play

01. Poet and the Pendulum 13:54
02. Bye Bye Beautiful 4:14
03. Amaranth 3:51
04. Cadence of Her Last Breath 4:14
05. Master Passion Greed 6:02
06. Eva 4:25
07. Sahara 5:47
08. Whoever Brings the Night 4:17
09. For the Heart I Once Had 3:56
10. Islander 5:05
11. Last of the Wilds 5:40
12. 7 Days to the Wolves 7:03
13. Meadows of Heaven 7:09
The Poet and the Pendulum:
Eingeleitet von Kindergesang... So bekommt man ne Minute 20 rum^^ Dann gehts los mit pompösem Getöse vom Keyboard, leicht unterlegt mit Gitarre. Diese ist still, wenn der Gesang einsetzt. Klingt gut, kommt gut. Trompeten und Streicher scheinen im Hintergrund zu tönen. Kommt richtig gut. Während der Strophen läuft es beruhigt und leicht, bis der Refrain etwas schneller und druckvoller eingeleitet wird. Nach 4:15 ist erstmal Ruhe angesagt und ein Streicher lässt das Lied ausklingen...
Kindergesang erklingt und das Instrumental kommt hinzu, leichtes Schlagzeug und Klavier. Später dann wieder die Sängerin, die zum langsamen Schlagzeug, Streichern erklingt. Ein ganzes Orchester unterstützt nur Kindergeflüster. Auf einmal wird es hektisch. Wir sind bei 7:20. Schnelle Schreicher unterstützt mit Double Bass und gelegentlicher Gitarre und immer dieses Orchestergetöse und plump. Der Kerl schreit. Das ist nichts! Wenn das vorbei ist, erklärt uns die Sängerin mal, wie das Album heisst und singt wieder den Refrain. Wir sind mittlerweile bei 9:20. Ein Kind meint, es müsste mal wieder irgendwas quasseln. Nach 10 Minuten denkt man sich, hört das Lied auch irgendwann mal auf? Eine Flöte ertönt, dazu leichtes Schlagzeug und Bassguitarre. Die Sängerin trällert dazu. Langes Ourtro.
Bis auch die Spieldauer ein richtig guter Opener. Fassettenreich, abwechslungsreich, symphonisch, episch... Alles kommt zusammen. Ok, bei 14 Minuten kann man schon einiges erwarten, fürn Opener wohl etwas zu lang, ich verkürz das bei meinem I-Tunes auf 4 Minuten und dann passt das.
Bye bye beautiful:
Das Intro beginnt mit Keyboard und Guitarre. Kurz danach setzt das Schlagzeug ein und Gesang nur mit Keyboard und Drums. Ruhig und ausgeglichen. Bis der Typ singt, mit Guitarre und Schlagzeug später mit Keyboard. Bye bye beautiful wird geschriehen. Dann wieder Intro zur Strophe mit Frauengesang. Refrain wieder der Kerl. Geflüster und wieder Refrain. Netes Lied, irgendwie stört der Männergesang.
Amaranth:
Dieses Lied fängt etwas leichter an, nicht weniger pompös. Die Dame singt im ruhigen Instrumental zu Guitarre und Schlagzeug. Im Refrain kommt noch etwas Keyboard hinzu. Am Ende des 2. Refrains wirds etwas härter, bis nur noch Klavier zu hören ist und wieder der Refrain kommt.
Tolles Lied. Kann man sich immer wieder anhören.
Cadence of her last Breath:
Es bingt mit Atmen, Klavier und Schlagzeug^^ Dann fängt die Gute an zu singen. Mit Bass und Schlagzeug, recht ruhig. Mit Einsetzen der Guitarre gehts etwas aufwärts und der Refrain setzt ein. Beim 2. Refrain kommt der Kerl immer wieder hinzu im Hintergrund, nicht störend und am Ende des Refrains ein Solo. Toll! Dann wirds etwas härter, dunkler. Guitarrengeschrubbe kommt ganz gut. Frauenstimme ganz allein... Refrain,Refrain. Toll.
Master Paisson Greed:
Leichtes Intro, direkt auf die Fresse. Double Bass, harte Gits, hartes Drumming. Der Kerl fängt an zu singen. Zwischendrin beide. Irdendwas passt nicht. Der Refrain nur: Master Paisson Greed. Dann eine Art Solo, dann Double Basse mit Synthispielereien. Kommt cool, bis der Gesang des Kerls wieder einsetzt. Dann wirds durch Guitarre und Tom's Spiel wieder etwas düster. Der Sänger stottert sich wieder was zurecht, was mit Schreierei endet. Mal abgesehen davon, dass der Kerl singt, ein recht tolles Lied. Mal ein Outro mit Double Bass und Bläsern, unterschwellig nimmt man des Keyboard war. Ganz netter Song.
Eva:
Fängt ganz ruhig an mit Klavier und Frauengesang. Streicher kommen hinzu und Flöten. Bei 1:40 setzt dann total leichtes Schlagzeug ein, das später ein ganz kleines bisschen zusetzt. In der Mitte dann ein ruhiges Solo. Einfach wunderschön! Danach etwas pompöser, leitet das Ende ein. Is nicht meins, so ein langsames Lied, aber richtig schön.
Sahara:
Das Lied fängt richtig gut an. Schnell, symphonisch, wie die anderen eigentlich auch. Dann Guitarren, hochtöner, bis langsames, etwas dunkleres Guitarrenspiel einsetzt und die Gute dazu singt. Langsam wird es schneller^^ Es bleibt jedoch ruhig. Zwischendrin wirds episch, der Frauengesang setzt kurz aus. Nach kurzem Einstieg des Gesang, etwas Instrumental des Keyboards. Dann wieder der Refrain.
Whoever brings the Night:
Guitarre und Keyboard setzen ein. Kurze Zeit später das Schlagzeug mit hintergründigem Gesang. Dann die Dame, etwas verzerrt. Der Refrain in bekanntem Ton. Der Song ist etwas düsterer als die Ersten. Am Ende des 2. Refrain dann ein extremeres kurzes Solo, zu kurz! Dann gehts wieder mit dem Refrain weiter. Schnelles Ende.
For the Heart I once had:
Bei diesem Titel merkt man direkt, dass er auf Herz/Schmerz aus ist. Sehr ruhig. Sie singt etwas höher als sonst. Zum Refrain setzt die Guitarre ein. Tolles Stimmchen, die Kleine! Dann ein ruhiges Solo, herzschmerz halt. Dann wirds ruhiger, nur Bass und Schlagzeug mit diesem netten Gesang. Refrain, es wird ruhiger, Refrain.
The Islander:
Beginnt mit Vögeln und Meeresrauschen. Flöten und Guitarren. Der Kerl sing normal, unter Akustik Guitarre. Streicher spielen im Hintergrund. Später sind sie auch noch mit. Dieses Lied ist total ruhig, keine Spannung, nur entspannen. Muss auch sein.
Last of the Wilds:
Irische Streicher, Guitarrensound als Intro. Streicher der irischen Art gehen weiter. Ein Instrumental Song. Bei mir nicht so gern gehört, aber bringt Abwechslung. Im Mittelteil wirds ruhig, am Ende zockt die Gitarre durchgehend ein Solo. Zwar nichts für mich, aber super!
7 Days to the Wolves:
Schlagzeug und Keys leiten ein, Guitarre kommt später. Zusammen Intro. Frauengesang. Sehr ruhig. Kerl und Tuse singen. Solo in der Mitte. Nach drei Minuten wirds was schneller, ohne Gesang.
Madows to Heaven:
Fängt ganz langsam an. Mit Klavier und Streichern. Gesang kommt hinzu. Bei 1:45 setzt leichtes Schlagzeug ein. Die Streicher werden dominanter. Insgesamt wirds kräftiger, aber immernoch leicht genießbar. Im Mittelteil Flöte und Streicher. Bei 4 Minuten setzt ein Solo ein. Kommt richtig gut. Dann wieder ruhiger. Am Ende singen sie irgenwie alle mit. Versaut das Lied irgendswie.
Insgesamt muss ich wirklich sagen, ein richtig tolles Album. Atmospherisch, symphonisch, pompös. Einfach klasse. Wie man jetzt die Abwesenheit der früheren Sängerin betrachten mag ist hier irrelevant. Es ist immer noch Nightwish. Und immernoch stört der Kerl. Immer wenn der dabei ist, verliert ein gutes oder ein super Lied an Qualität. Hätten se besser den rausgeschmissen..
Das Album bekommt von mir 8 von 10 Punkten. Es ist nicht wirklich mein Gebiet und mag ich es schneller, härter, Wegner... Ähm.. ja^^ Aber es hat mich sehr beeindruckt. Ich bin froh, dass ich es habe und dass meine Freundin es gekauft hat. Vielzahl ist der Schlüssel für gute Musik und ich denke, Dark Paission Play darf sich dazuzählen.
Was haltet ihr von dem Album?
Gruß Phrieg.
__________________ Quelle: Wikipedia oder die Gehirnwindungen des Users^^
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07.05.2008 01:42 |
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Donnerfaun

Dabei seit: 01.02.2008
Beiträge: 767
Wohnort: Klagenfurt-City
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Alter Schwede....eigentlich mag ich "Nightwish" .... zumindest die ersten drei Alben aber nach "Wishmaster" sind die belanglos geworden. Das letzte Album ist einfach ein Rohrkrepierer. Ne Kaufempfehlung würd ich hier nie aussprechen.
Punkt 1: Die Stimme der guten Nachtigall ist einfach zu seicht und jeder kleine Ansatz wird dadurch verhaut.
Punkt 2: Wie du schon selbst bemerkt hast: Der Typ. Ein Gräuel.
Punkt 3: Die Langzeitwirkung .... so gut wie gar nicht vorhanden.
Wer auf guten Gothic Rock mit fetten Gitarren steht sollte lieber zur aktuellen "Sirenia" CD greifen.
Greez
Donny
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10.06.2008 13:24 |
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Merenneito


Dabei seit: 04.06.2008
Beiträge: 11
Wohnort: Berlin
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Also meiner Meinung nach ist Dark Passion Play ein kleines Meisterwerk...
Die Kritik an Anette Olzons Stimme kann ich ehrlich gesagt absolut nicht nachvollziehen. Ich habe Nightwish 2 Mal mit neuer Sängerin live gesehen und ihre gesangliche Leistung war absolut top, selbst bei älteren Songs (und da meine ich nicht nur recht poppige Stücke wie Nemo mit).
Ich war ja erst sehr skeptisch was Olzons Stimme angeht, denn immerhin war Madame Turunen das stimmliche Aushängeschild der Band, aber die neue Sängerin hat mich voll überzeugt.
Auch die Kritik an Marco Hietala kann ich nicht verstehen, gerade The Islander finde ich absolut atmosphärisch.
__________________ Stronger than ever...
...the Ocean sings
Ars Oceanus
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10.06.2008 16:57 |
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| Zitat: |
Original von Donnerfaun
Alter Schwede....eigentlich mag ich "Nightwish" .... zumindest die ersten drei Alben aber nach "Wishmaster" sind die belanglos geworden. Das letzte Album ist einfach ein Rohrkrepierer. Ne Kaufempfehlung würd ich hier nie aussprechen.
Punkt 1: Die Stimme der guten Nachtigall ist einfach zu seicht und jeder kleine Ansatz wird dadurch verhaut.
Punkt 2: Wie du schon selbst bemerkt hast: Der Typ. Ein Gräuel.
Punkt 3: Die Langzeitwirkung .... so gut wie gar nicht vorhanden.
Wer auf guten Gothic Rock mit fetten Gitarren steht sollte lieber zur aktuellen "Sirenia" CD greifen.
Greez
Donny |
Ganz Meine Meinung, nach Wishmaster hatten Nightwish gesagt, was sie zu sagen hatten, da hilft auch ein ganzes Orchester, bombastische Produktion und ein professionelles Songwriting nicht weiter. Nur was die Kritik an Hietola angeht, habe ich das Gefühl, dass der eigentlich ganz gut singt (singen könnte).
__________________ I went to the woods because I wished to live deliberately...
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19.06.2008 10:57 |
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$pidermonkey
Administrator
    

Dabei seit: 28.12.2003
Beiträge: 4.341
Wohnort: United Kingdom
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Dieses Album wurde ja von vielen im Vorfeld wahrscheinlich mit kritischem Blick betrachtet. Wie wird sich die neue Saengerin machen? Steht sie im Schatten von Tarja?
Ich denke man muss dieses Album von zwei Seiten sehen.
Zum Einen in der Geschichte von Nightwish, als Teil des gesamten Gefueges: Da finde ich es sehr gut, es weht ein spuerbar frischer Wind und die Band hat sicherlich nicht an Klasse verloren. Es ist anders als mit Tarja, wirkt ein wenig freier, nicht mehr voellig auf Tarja zugeschnitten. Ich habe kein Problem mit der Saengerin, sie macht einen guten Job.
Ich teile auch die Meinung von metalphrieg nicht bezueglich des Openers: Ich denke nicht, dass man ein Zeitlimit fuer den Opener postulieren sollte. Wieso kann er nicht lang sein? Ich denke die Band wollte damit einfach einen Knaller rauslassen. Das Lied vereint die alten und neuen Qualitaeten von Nightwish: Immer noch Symphonic Metal mit ein wenig anderer Stimme als frueher.
Zum Zweiten muss man das Album auch als separates Werk betrachten. Da ist es natuerlich Geschmacksache und man wird sehen, ob das Werk Langzeitwirkung hat. Einige Songs werden sich sicherlich als Hits etablieren, wie z.B. Islander, Eva, The Amaranth etc. Vor allem der folkige Hauch in der zweiten Haelfte des Albums hat mir SEHR gefallen, eine gute, unerwartete Innovation.
__________________ Du bist Herr deiner Worte, doch, einmal gesprochen, beherrschen sie dich.
Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. (Friedrich Schiller)
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20.06.2008 13:18 |
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