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Chimaira - Chimaira
Chimaira
01. Nothing Remains ( 5:36 )
02. Save ourselves ( 5:08 )
03. Inside the Horror ( 5:28 )
04. Salvation ( 5:20 )
05. Comatose ( 4:43 )
06. Left for dead ( 5:42 )
07. Everything you love ( 6:17 )
08. Bloodlust ( 7:18 )
09. Pray for all ( 5:52 )
10. Lazarus ( 7:36 )
Label: Roadrunner Records
Nothing Remains:
Der Opener, ruhiger Anfang. Lang bleibt das nicht so. Schnell wird die Geschwindigkeit hochgefahren und das ändert sich auch nicht. Der Song hat durchgehend Power und ist direkt zu Anfang ein Hammer! Zwischendrin spielt die Gitarre ein orientalisch klingendes Solo, recht ansprechend, jedoch ruhig und langsam. Danach gehts wieder volle Power und man merkt einen leichten Anstieg, man könnte es Spannung nennen und dann Gänsehaut. Hochtönersolo, leicht progressiv, einfach geil! Das Lied will einfach nicht aufhören und explodiert förmlich. Metalcore übliches Outro beendet den Song. Doch das reicht denen nicht, müssen sie wieder anfangen, etwas Tempo aufzunehmen.
Save ourselves:
Das Intro fängt direkt gut an, bei dem Hammerlied zuvor auch kein Wunder und knüpft ganz gut an. Ein Instrumentales Intro von einer Minute leitet den Song ein. Das Tempo bleibt schnell beim Einsetzen des Geschrei. Der Text vermittelt einem die Verbundenheit mit den Schwachen und Ausgenutzten. Nach der 2. Strophe und dem 2. mal Refrain fängt das Solo an... Gänsehaut!!! 2:34 - 3:29 ! Einfach unvorstellbar bei dieser Art des Hardcore. Zwischendrin wechselt das Solo von progressiv zu eindringlich.
Dann gehts weiter mit dem üblichen Strophe/Refrain.
Inside the Horror:
Der Song fängt etwas ruhiger an, mehr dunkel. Schlagwörter werden langgezogen: Depression... Einfaches Geschrubbe durchzieht den Song, kommt aber ganz gut. Am Ende der zweiten Strophe wird etwas Spannung erzeugt, da es mal nicht zum Refrain kommt, sonder die Strophe etwas intensiver wird. Dann wird es ruhiger, etwas ausklingen lassen. Dann kommt ein Solo. Der Refrain zum Ende. Der Refrain ist ungewohnt lang, was wohl auch der Grund für die Spiellänge ist. Das Outro erzeugt eine erschreckende Stimmung, kommt zwar gut, aber viel zu lang.
Salvation:
Der Übergang ist genial! Der Gitarrensound einmalig, kommt so diabolisch rüber. Noch langsamer als der Vorgänger schreit der Sänger die Wörter schön langgezogen. Der Refrain: Saaaaalvaaaaatiooooon^^ Ich liebe diese Refrains^^ Gleiches spiel wie schon vorher gehört: Strophe/Refrain. Dem 2. Refrain wird dann noch etwas Text angehangen, der durch die unterschwellige Gitarre Spannung aufbaut. Achtel Rideschläge leiten zum Solo das mich ganz stark an Metallica erinnert. Einfach nur geil!! Wieder langes Outro.
Comatose:
Der Song fängt wieder mit voller Power an und läd zum headbangen ein. I'am the God you love, I'am the Adiction.... I'm inside... Woah! Und Doblebass. Viele Breaks, langgezogene Bruchstücke. Der Refrain ist beängstigen. Es wird vermittelt, dass der Sänger eine Art Virus ist, der in einen eindringt, ihn kontrolliert und ihn schließlich ins Koma bringt. Find ich voll genial! You can't braek Through.... Solo! Passend zum Text, einfach geniales Gänsehautgefühl!
Left for dead:
Dieser Titel fängt wieder etwas langsamer an mit langem Intro. Nach der 1. Strophe kommt ein kleines Solo. Greed has caused you to bekome a Monster, immer wieder. Nach dem 2. mal wieder eine Art Solo. Und dann kommt doch mal eine Art Refrain mit dem Titel. Die erste Strophe wiederholt sich und wieder so ein mini Solo. Der gewohnte Rhytmus wird unterbrochen und es wird Spannung aufgebaut, dieses verliert sich jedoch, weil es solange dauert bis was passiert und wieder wie vorher. Und man höre und staune mal kein überflüssiges Outro. Der Song schließt sauber ab.
Everything you love:
Langes Intro wie gewohnt. DobleBass und flaches Riffing durchziehen den Titel, eher langweilig der Titel. Die Atmosphäre ist jedoch anständig, etwas bedrückend. Das Solo klingt wiederum wie Metallica, was bei diesem etwas schächeren Song jedoch nicht so schlimm ist... Wieder so ein Outro, langweilig...
Bloodlust:
Wiedermal ein geiles Intro das die Erwartungen hochschraubt und Spannung erzeugt, jedoch abstürzt beim Eintreten des Drummings. Relativ langsam fängt es an und zu Beginn des Gesangs geht die Geschwindigkeit etwas nach oben. Ein durchgehend kräftiger Song mit viel Power. Nach 5 Minuten kommt mal wieder ein langsames Solo a la Metallica, jedoch etwas länger als die Standart 30 Sekunden.
Pray for all:
Der Song setzt direkt auf Tempo und gibt Vollgas! Durchgehend kraftvoll und eindrucksvoll bis zum Refrain, der die Spielart verlangsamt: "I will make you pray" Das Bild vor Augen, einer auf Knieen Bettelnder, der erhofft verschont zu werden und jeder sieht ihm zu wie jämmerlich er ist. "Everybody will watch you burn". Mit einem Solo wird dieser Song ausklingen lassen, das am Ende durch Trommelwirbel unterstütz wird und verbindet pompöses mit ehrenhaftem, schwer zu beschreiben und wieder so ein langes Outro.
Lazarus:
Am Ende setzen die guten Jungs von Chimaira wieder auf Gänsehaut und das langsame Intro mit Gewimmer im Hintergrund lässt einem Angst und Bange werden. Gewohnt langes Intro. Kraftvoller Song mit viel langgezogenem Geschrei. Übliches Bild Strophe/Refrain/Strophe/Refrain. Am Ende des 2. Refrains wirds ganz langsam und geheimnisvoll. Ganz tief gesprochen wimmert der Sänger irgendwas vor sich hin. Das Lied ist fast vollständig zum Erliegen gekommen... Leichtes Getrommel macht einen langsam auf das Ende aufmerksam und mit einem Schrei und dem follgenden Solo gibts wieder Gänsehaut. Einfach unbeschreiblich. Das Solo wird unnötig in die Länge gezogen und endet schließlich im letzten Refrain. Dann, als gäbe es nicht unnötigeres, wieder ein mega langes outro.
Fazit:
Diese Platte ist eine der besten Platten die ich mir jemals anhören durfte. Sie ist durchgehend kraftvoll, mit massig Solos durchzogen und vermittelt immer wieder eine gewisse Atmosphäre! Was ich besonders hervorheben will sind die Texte. Ich kümmer mich ja selten sehr darum, aber diese, je nach dem ob ich sie jetzt richtig verstehe haben mich sehr fasziniert. Es gibt nur noch eine Platte, die wirklich alles hat.... Master of Puppets.
Stellenweise wird man eben genau an diese Band erinnert. Chimaira richten sich sehr nach den alten Platten von Metallica, was dem super Eindruck keinen Abbruch macht. Auch die Intros führen den Hörer gekonnt in den Titel ein, was man von den Outros nicht sagen kann, die sind eher überflüssig.
Die Gesamtspieldauer der Platte ist nicht schlecht, jedoch nur auf den ersten Blick. Die langen Intros und Outros verschleiern das Bild sehr. Wenigstens haben sie auf die im Metalcore üblichen pausen in der Mitte verzichtet.
Dieses Album ist bei mir ganz oben angesiedelt und bringt auf meiner Skala 9 von 10 Punkten. Den Minuspunkt gibts für die vorgeheuchelte Spieldauer und die elendigen Outros.
Was haltet ihr von diesem Album und meiner Vorstellung? Ich freue mich sehr über eure Kommentare!
Gruß Metalphrieg
__________________ Quelle: Wikipedia oder die Gehirnwindungen des Users^^
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Eigentlich eine astreine typische Metalcoreband. Ich muss zugeben das die Metalcore-Welle komplett spurlos an mir vorüber gegangen ist.
Trotzdem muss man dem Herrn Phrieg eines zu gute halten. Er versteht es gute Threads zu schreiben.
Ich kenne die Band seit ihrer Anfangszeit und länger wie 2 Songs hab ichs meist net ausgehalten. Zwar hat alles Ecken und Kanten aber das stupide Metalcoregebrülle hab ich noch nie gemocht. Dann lieber richtig skandinavischen Death Metal.
Trotzdem werd ich aufgrund Deiner Vorstellung mal in das ganze Album reinhören. Sollte mich da Einheitsbrei a la "Hurtlocker" oder "Caliban" erwarten dreh ich gleich wieder ab.
Aber deine Vorstellung dieser Band war trotzdem cool. Mehr Threads wie diesen braucht das Forum:-)
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*Diesen Bericht gelesen und neugierig geworden*
*Bei Youtube reingeschaut*
Boaah - was für'ne Power.
Kannte mal eine Truppe Namens "VENOM" und dachte das war's, da gibt es keine Steigerung mehr.
Bis Heute.
Es ist genau diese Stimmung, wie oben Angesprochen, die beim Hören der oben genannten Stücke bei mir aufkommt, die ich bei den anderen (älteren?) Songs vermisst hab.
Ich sehe Feuerspeiende Drachen am Himmel, die über zersörte Städte fliegen... Apokalypse, dann wieder Augenzwinkern.
Schwääre Kost aus Amiland. Und sie haben es wieder geschaft noch Einen draufzusetzen.
Gibt es da einen Trick, wie die Stimmbänder das aushalten ??
Gutes Equipment zahlt sich eben aus .
LG
Tommy
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Tommyspirit: 01.05.2008 18:42.
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Zitat:
Original von Tommyspirit
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Boaah - was für'ne Power.
Kannte mal eine Truppe Namens "VENOM" und dachte das war's, da gibt es keine Steigerung mehr.
Bis Heute.
LG
Tommy
Da sind aber ne Unzahl an Bands an Dir vorbei gegangen, die wesentlich härter waren, als Chimaera. Man nenne mal NILE oder MOURNING BELOVETH oder DRAUTRAN oder AHAB
Chimaera sind, da muss ich Donny zustimmen, leider eine völlig im Metalcore Gleichschaltungswahn untergehende Band, die einen auf Bullet For My Valentine oder Caliban macht. Kennt man eine dieser Bands, kennt man alle.
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Themenstarter
Hey Hut. So ein Schwachsinn. Der Vergleich mit Caliban ist total daneben! Mir scheint es manchmal so, dass ihr das Genre Metalcore einfach nicht mögt und deshalb jede Band unter einen Kamm scheert. Wenn man sich die Platten von Caliban anhört und dann die von Chimaira, oder Neaera... Dann merkt man doch klar einen Unterschied...
Vorallem bei Caliban. Diese Band hat in einem Lied soviele Breaks und Abbrüche wie Chimaira auf einem Album... Auch sind Chimaira durchgehend schnell, bzw. weiche Übergänge. Caliban versuchts mit sowas wie Normalogesang und kotzt. Es scheint ihr seid etwas festgefahren oder vergleicht nicht richtig.
Lasst die Vergleiche mit Caliban, die hinken immer, denn Caliban sticht eindeutig hervor als Schrott...
Das es härtere Sachen gibt, sicher, aber dann so einen lächerlichen Vergleich anzustellen...
Ich reg mich besser nicht auf und konzentrier mich auf meine Prüfung. Wünscht mir Glück
Euer Phrieg
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Dabei seit: 01.02.2008
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Naja ich habe diese Band gar nicht mit Caliban verglichen. Ich kenne mich im Metalcore Sektor einfach nicht gut genug aus um derartige Vergleiche aufzustellen. Ich habe erst letztes Jahr begonnen mich ein wenig mit Metalcore zu beschäftigen und habe gemerkt das mir nur extrem wenige Bands zusagen.
Eine gibt es aber die mich derart von den Socken gepustet hat und es noch heute tut. "Feast for the Crows". Die haben aber auch ziemlich viel Schwedentod-Einflüsse. Das Album solltest mal anchecken denn das ist schon jetzt ein Klassiker der seinesgleichen sucht. An dieser Band messe ich jetzt jede andere Band aus diesem Sektor.
Greez
Donny
PS: Odin steh Dir bei Deiner Prüfung bei. Good Luck men Jung:-)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Donnerfaun: 05.05.2008 10:17.