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Wohnort: Ge

Beruf: Schüler

1

Sonntag, 26. August 2007, 14:19

Songs und ihre Hintergründe

Ihr hört immer und immer wieder den einen Song?
Ihr habt die Geschichte oder ein paar Informationen von ihm auf der Zunge und wartet nur darauf sie zu erzählen?
Dann ist JETZT eure Chance!
Tippt euren Song mit seinem Hintergrund hier hinein und mit etwas Glück hört ihr ihn schon in der nächsten Sendung des Musik4FunRadios!



Wenn das mal nichts ist ;D


Gruß
Seb
www.the-herbs-fanclub.de.tl
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Kurt Ihlo

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2

Sonntag, 26. August 2007, 14:30

"Joachim Witt": "Goldener Reiter"

In "Goldener Reiter" geht es um das Panzeraufklärungslehrbataillon 3 in Lüneburg (das Wappen der Einheit führt den "Goldenen Reiter").
Die Kaserne bezeichnet Joachim Witt als "Nervenklinik", in der man "noch verrückter gemacht wird". (Witt leistete seinen Wehrdienst in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg direkt an einer Umgehungstraße vor der Stadt.

mfG Kurt
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Kurt Ihlo

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3

Sonntag, 26. August 2007, 14:40

"Boomtown Rats" "I Don't Like Mondays"

I Don’t Like Mondays (deutsch: Ich mag keine Montage) war der größte Hit der Band The Boomtown Rats um Bob Geldof. Inspiriert wurden sie durch den Ausspruch der 16-jährigen Brenda Ann Spencer, die am Montag, dem 29. Januar 1979 aus dem Fenster ihres Schlafzimmers auf dem gegenüberliegenden Schulhof der Grover Cleveland Elementary School in San Diego den Schulleiter Burton Wragg und den Hausmeister Mike Suchar mit einem halbautomatischen Gewehr erschoss, einen Polizisten und acht Schüler verletzte. Sie hatte die Waffe von ihrem Vater zu Weihnachten geschenkt bekommen. Während der Schießerei bekam Spencer einen Anruf von einem Journalisten, dem sie als Begründung für ihre Tat zur Antwort gab: „I don’t like Mondays. This livens up the day.“ Als die Polizei Spencers Schlafzimmer stürmte, wiederholte sie den Satz und gab auch bei ihrer Verhaftung als Motiv an: „Nothing’s happening today. I don’t like Mondays.“
The Boomtown Rats wurden durch dieses Massaker inspiriert und Bob Geldof schrieb daraufhin den Titel, nachdem er während eines Radiointerviews beobachtet hatte, wie die Nachricht über den Amoklauf aus dem Telex-Gerät des Radiostudios herauskam. Das Lied wurde in den 1980er Jahren regelmäßig montagmorgens von Rockradios in den USA gespielt. Im Juli 1979 wurde es ein Nummer-Eins-Hit in Großbritannien, erreichte Platz 6 in Deutschland und Platz 73 in den USA. 2001 erschien eine Coverversion von Tori Amos auf ihrem Album Strange Little Girls.
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Kurt Ihlo

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4

Sonntag, 26. August 2007, 21:04

"The Lion Sleeps Tonight"

"The Lion Sleeps Tonight" gilt als der erfolgreichste afrikanische Song in der Musikgeschichte. Der Komponist Solomon Linda hatte 1939 zehn Shilling für den Verkauf der Rechte erhalten. Jetzt klagen seine Nachkommen.

Die drei noch lebenden Töchter Lindas erklären, dass ihr Vater keine Ahnung von Copyright und Tantiemen hatte, als er die Rechte an seiner Melodie abtrat. Die Schwestern - Lindas Frau und seine Söhne sind verstorben - leben in einem armseligen Haus im Johannesburger Township Soweto. Die Wände sind wacklig, das Dach undicht, doch das Geld für Reparaturen fehlt. Ihr einziger Schatz sind ein paar Kühe. Nun hat sich der südafrikanische Anwalt Hanro Friedrich der Solomon-Familie angenommen. Er will sich durch den Paragraphen-Dschungel des Urheberrechts schlagen. Friedrich erklärt: "Afrikas Künster werden auch heute noch sehr oft übers Ohr gehauen, und bekommen nicht, was ihnen zusteht. Viele kennen ihre Rechte gar nicht."

Die Töchter stimmen ihm zu: "Unsere Mutter unterzeichnete damals Papiere, die sie nicht mal lesen konnte, weil sie nie zur Schule gegangen ist. Wir haben keine Ahnung, wieviel Geld uns eigentlich zusteht." Etwa 20 Millionen US-Dollar sind mit "The lion sleeps tonight" weltweit eingenommen worden. Kaum zu glauben, dass der Komponist der Melodie in Armut starb.

Hirtenjunge erfindet Hit

Solomon Linda war Sänger der Evening Birds. 1938 wurde die Band von einem Talentsucher entdeckt und in den oberen Stock eines Bürohauses in der Innenstadt von Johannesburg gebracht. Dort sahen sie das erste Aufnahmestudio im Afrika südlich der Sahara. Aus England importiert hatte es Eric Gallo, Besitzer der später einflussreichen Gallo Records.

Unter seiner Anleitung spielten Solomon Linda und seine Evening Birds mehrere Lieder ein - unter anderem den Nummmer-Eins-Hit "Mbube" - Zulu für "der Löwe". "Mbube" war ein einfaches Lied mit drei Akkorden und einem Text, der in etwa auf "Löwe! Ha! Du bist ein Löwe!" hinauslief. Die Worte gingen auf ein gemeinsames Kindheitserlebnis der Evening Birds im Tal der Zulus zurück: Sie hatten mit diesen Rufen Löwen verjagt, die den Herden ihrer Väter zu nahe gekommen waren. In Südafrika schlug das Lied ein wie eine Bombe. Die Platte wurde so oft nachgepresst, dass das Original schließlich auseinanderfiel. Bis 1948 verkaufte sich "Mbube" ungefähr 100.000 Mal. Da Schwarze damals in Südafrika keine Gewinnanteile bekamen, hatte Linda leider nichts davon.

Siegeszug eines Songs

Seitdem eroberte die Melodie die weltweiten Charts, und zwar immer wieder, unter neuem Namen und neuer Aufbereitung. Der amerikanische Folk-Musiker Pete Seeger war der erste, dem der Song vom schlafenden Löwen auffiel. Nur: Er verstand die Zulu-Worte nicht richtig und änderte den Text in "Wimoweh". Seine Band "The Weavers" landete 1952 damit einen Hit. Pete Seeger war übrigens der Einzige, der Jahre später Lindas Familie einen Scheck über ein paar tausend Dollar schickte - aus schlechtem Gewissen.

1961 schrieb US-Komponist George David Weiss den englischen Text "The Lion Sleeps Tonight". Das Lied - gespielt von der Band "The Tokens" - wurde ein Welterfolg. Auf seiner Homepage erklärt Weiss, der schon viele weltberühmte Lieder für Elvis ("I Cant Help Falling In Love"), Nat King Cole, Frank Sinatra und viele andere komponiert hat, dass er zusammen mit zwei anderen Amerikanern das Lied geschrieben habe. Der Name Solomon Linda taucht nicht auf. In einem Schiedsverfahren in New York waren Weiss 1991 die Urheberrechte zugestanden worden. Der Amerikaner hatte argumentiert, er habe mit dem englischen Text ein neues Lied geschaffen, somit sei er juristisch der Eigentümer.

Seit dreißig Jahren ohne Unterbrechung im Radio

Es wird vermutet, dass es knapp 200 Coverversionen von "The Lion Sleeps Tonight" gibt - zum Beispiel von R.E.M, Brian Eno oder auch Bert Kaempfert. Hollywood verbriet es in "Ace Ventura" und Disney in "Der König der Löwen". Die neueste Version von "The Lion Sleeps Tonight" stammt von Dschungel-Held Daniel Küblböck. Ob dem 1962 verstorbenen Solomon Linda diese Interpretation seines Ohrwurms gefallen hätte, ist fraglich. Ob seine Familie jemals Geld für diese Coverversion bekommen wird, ist noch fraglicher.

Quelle:
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Solomon Linda, 1962 im Apartheidstaat Südafrika gestorbener Gelegenheitskomponist, hat jetzt seinen drei Töchtern zu einem Geldsegen verholfen. Sechs Jahre lang kämpften die drei verarmten Damen vor Gericht um die Tantiemen für den Song "The Lion Sleeps Tonight", den Linda 1939 komponiert hatte. In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als die Apartheidgesetze der schwarzen Bevölkerung jegliche Vertragsverhandlungen untersagten, verkaufte Linda die weltweiten Rechte an Gallo Records für 10 Schillinge, heute rund 15 Euro. Das Lied wurde zum weltbekannten Schlager, zugeschrieben den Komponisten George Weiss, Hugo Peretti und Luigi Creatore. Wie viele Millionen das Schwesterntrio erhält, ist unbekannt, zugesprochen wurde ihm ein Viertel aller zukünftigen sowie aller in der Vergangenheit angefallenen Tantiemen.

Quelle: Spiegel / April 2006

mfG Kurt
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Kurt Ihlo

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5

Montag, 27. August 2007, 00:02

"Rocco Granata": "Marina"

Es gibt eine schöne Anekdote zu Rocco Granatas „Marina“, wie
angeblich das Lied entstanden sein soll:
Als er noch unbekannt war und seine Auftritte mit Cover-Versionen
bekannter Künstler bestritt war eines Abends sein Repertoire erschöpft.
Um die verbliebene Zeit zu füllen begann er vor sich hinzusummen – die
Band fiel dazu ein. Da sah er an der Wand eine Reklame für „Marina“ -
eine italienische Zigarettenmarke, daß er gedankenversunken am Mikro
aus Versehen laut las. Um nicht weiter aufzufallen imrovisierte er das
Lied. Heute sind bei den meisten Leuten seine Lieder vergessen – bis
auf sein improvisiertes Lied: „Marina“.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (15. September 2007, 18:44)

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Kurt Ihlo

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6

Montag, 27. August 2007, 18:34

"Bachman-Turner Overdrive": "You Ain't Seen Nothing Yet"

Die kanadische Gruppe Bachman-Turner-Overdrive.
- Es spielten die Brüder Randy, Robbie und Tim Bachman sowie der
Bassist Fred Turner. „Overdrive“ war ein bekanntes LKW-Magazin.

- Die 3 Bachman-Brüder hatten noch einen vierten Bruder - Gary.
Gary, der erste Manager von Bachman-Turner Overdrive war bekannt
für seine Stotterei.
- Nur, um ihn ein wenig zu ärgern schrieb Randy rein privat den
Song "You Ain’t Seen Nothing Yet"
- Als die Gruppe ihr drittes Album produzierten fehlte ihnen ein letztes
Lied. Nach langem Hin und Her waren sie gezwungen das Stotterlied zu
verwenden. Heute wird die Gruppe mit dem „Notnagel“ zu allererst in
Verbindung gebracht
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Junker

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Beiträge: 4 348

7

Montag, 27. August 2007, 18:58

Kurt, der Alleinunterhalter ??? :D ;)
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Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 5 509

8

Montag, 27. August 2007, 19:39

Kajagoogoo

;) Wenn sonst keiner hier reinschreibt

--------------------------

Der Bandname Kajagoogoo ist angelehnt an Babysprache. Laut Nick
Beggs ist es eine Abwandlung von Ga Ga Goo Goo. Der Name sollte
nichts bedeuten, aber einprägsam sein.
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Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 5 509

9

Dienstag, 28. August 2007, 16:59

"Dire Straits": "Money For Nothing"

Man hört Sting am Anfang und Schluss des Songs mit der kurzen, ein paar Mal wiederholten Phrase "I want my MTV", die melodisch ein Zitat aus einem alten Sting-Song ist; aus "Don't stand so close to me", den Sting noch mit seiner Band "The Police" aufgenommen hatte. Auch die Überstimme zum Refrain Mark Knopflers wird von Sting gesungen.
Diese Textzeile, die den Song eröffnet, ist der Grund dafür, dass das Stück beim Musiksender MTV eine Art Kultstauts erhalten hat. Der führte soweit, dass der erste ausgestrahlte Song bei der Eröffnung der europäischen MTV-Depandance 1987 eben genau dieses "Money for nothing" war.
Dabei wird gerne übersehen, dass der Liedtext das Musikbusiness und die Vermarktung von Popstars über MTV und ähnliche Kanäle kritisch sieht. Gesungen wird der Song aus der Perspektive eines Elektrohändlers, der sich darüber beklagt, dass die von MTV hochgespülten Stars Witzfiguren seien, die ihr Geld durch "Nichtstun" verdienen, während Leute wie er hart für ihr Geld arbeiten müssen.
Mark Knopfler kam die Idee zu dem Song, als er in New York in einem Elektroladen stand, und einen Verkäufer beobachtete, der sich über die im Hintergrund auf den vielen Fernsehern laufenden Musikvideos ausließ. Er benutzte dabei Sätze, die von Knopfler gleich aufgeschrieben wurden, und sich wörtlich im Lied wiederfinden.
"The lead character in "Money for Nothing" is a guy who works in the hardware department in a telvision/custom kitchen/refrigerator/microwave appliance store. He's singing the song. I wrote the song when I was actually in the store. I borrowed a bit of paper and started to write the song down in the store. I wanted to use a lot of the language that the real guy actually used when I heard him, because it was more real. It just went better with the song, it was more muscular. I actually used "little faggot," but there are a couple of good "motherfuckers"in there."
Dass Knopfler den "motherfucker" nicht für den Song übernahm, mag im politisch so korrekten, und prüden Amerika eine gute Idee gewesen sein. Aber auch der Begriff "faggot", eine abfällige Bezeichnung für einen Schwulen, ruft die Sittenwächter immer wieder auf den Plan, zuletzt die GLAAD, die "Allianz der Schwulen und Lesben gegen Diffamierung". Sie verlangte von einer Radiostation in Atlanta im November 2002, nur noch eine zensierte Version ohne das Wort "faggot" zu spielen. Sie drohte mit rechtlichen Schritten, worauf die Radiostation den Titel aus dem Programm nahm.

Quelle:
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Tigger-ds

Mitglied

Beiträge: 10

Wohnort: Husum

Beruf: Sozialpädagogischer Assi

10

Dienstag, 28. August 2007, 17:41

Hey Kurt!

Kompliment an deine Arbeit.

Würde gerne die hintergrund geschichte zu Enemy von Sevendust kennen. Wenn es überhaupt eine gibt. Tust mir denn gefallen?

:rolleyes:
So when you fall to the ground
And finally get back to reality
And no one at all is around So tell me how does it feel to be the enemy?
Sevendust-Enemy
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Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 5 509

11

Dienstag, 28. August 2007, 23:14

ub40

(Wie bereits per PN geschrieben: Zu "Sevendust": "Enemy" habe ich leider nichts gefunden.)

-----------------
UB40
Die britische Band wurde 1978 in Birmingham von den Brüdern Robin
und Ali Campbell ins Leben gerufen. Auf der Suche nach einem Namen
für die Band fiel ihnen das wohlbekannte Formular
"Unemployment Benefit form 40"
in die Hände, dem britischen Antragsvordruck für Arbeitslosengeld.
– Der Name war endgültig gefunden.
Nach einer Kneipenschlägerei wurde dem Sänger Ali C. ein kleines
Schmerzensgeld zugesprochen – das sofort von der Gruppe für
Instrumente verwendet wurde. Nach kurzer Zeit wurde von ihnen ein
Demo-Band im örtlichen Radio gespielt und von John Peel entdeckt.
Bekannt wurde die Gruppe u.a. durch Hits wie: „Red Red Wine“, „I Got
U Babe“, „Kingston Town“, „Homely Girl“ und „I Can’t Help Falling In
Love“.
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Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 5 509

12

Mittwoch, 29. August 2007, 14:51

"ABBA": "Dancing Queen"

Während der Olympischen Spiele 1972 in München lernte die deutsche
bürgerliche Hostess Silvia Sommerlath den schwedischen König Karl XVI.
Gustav kennen.
Als am 19. Juni 1976 die offizielle Hochzeit stattfinden soll schreibt ABBA
für diese Märchenhochzeit extra einen Song. Dieser wird erst einen Tag
zuvor am Polterabend für Silia Sommerlath uraufgeführt und stürmt
daraufhin so ziemlich überall auf der Welt die Charts: "Dancing Queen"

Quellen (u.a.):
Wikipedia,

Radiosendung,

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (13. September 2007, 22:30)

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Beiträge: 210

Wohnort: Deutschland

Beruf: Feinmechaniker

13

Mittwoch, 29. August 2007, 15:34

The Beatles - A day in the life

Die meisten Wörter im ersten Teil, die Verse, die mit "I read the news today, oh boy" beginnen, sind echten Zeitungsnachrichten entnommen, die John Lennon an dem Tag las, an dem er das Stück schrieb.
Der in dem Song erwähnte Film stand allerdings nicht in der Zeitung, sondern John bezog sich auf seinen eigenen Film, in dem er mitspielte. Und dieser Film hieß: "How I won the war". Er handelte von der englischen Armee, die den Krieg gewinnt.
Im Hintergrund lief wie schon so oft, wenn er komponierte, das Fernsehen leise mit, aus dem er einige slogans aus der Werbung hörte und in den song mit einbaut.
Im zweiten Teil kam dann Paul McCartneys: "Woke up, fell out of bed, dragged a comb across my head..." ein paar Textzeilen, in dem er sein Gefühl am Morgen nach einer durchzechten Nacht, beschrieb, die noch irgendwo auf einem Zettel in seiner Hosentasche standen, schmissen alles zusammen in einen Topf rührten ein bißchen um, damit der Text auch einen einigermaßen nachvollziehbaren Sinn, im weitesten, psychedelischem Sinne, hat (genial, oder nicht?).
Fügen in der Mitte und am Ende aufbrausend Orchestermusik hinzu, Weil sie meinten, das würde am besten dazu passen.
fertig ist einer der schönsten Songs der Beatles.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tommyspirit« (29. August 2007, 18:13)

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Beiträge: 1 262

Wohnort: irgendwo in der nähe von Freiburg

Beruf: Schüler :'(

14

Mittwoch, 29. August 2007, 15:49

System of a down - Kill rock n' roll

Das Lied hat Daron geschrieben ,nachdem er den Hasen von einem Bekannten überfahren hatte der rock n'roll hieß.
Und als er am nächsten Tag wieder ein Hasen gesehen hat,hat er Reue verspürt und das Lied geschrieben ;)

Zwar nich solang wie das was Kurt hier alles raushaut *Respekt* aber n bissel Abwechslung mal :P




:)
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Beiträge: 210

Wohnort: Deutschland

Beruf: Feinmechaniker

15

Mittwoch, 29. August 2007, 19:02

The Doors - Light my fire

Kurz nachdem sie den Song aufgenommen hatten gingen sie alle in den Control Room, um sich sich den Track anzuhören. Es gab reichlich Alkohol und ein Joint machte die Runde. Alle waren bester Laune. Jim dachte er, könnte sich ein wenig Acid gönnen und spülte ihn mit einem Schluck Bier herunter.
Später ging er mit seiner Freundin Pam zum Parklplatz um nach Hause zu fahren. Pam fuhr eine Weile und Das LSD das Jim eingeworfen hatte, begann langsam zu wirken und dann setzte der Trip voll ein.
Plötzlich sagte er:"Wir müssen zurück zum Studio", trat voll auf Pams Fuß und riss ihr das Lenkrad aus der Hand.
"Im Studio brennt's"
Angekommen schwang er sich über den Zaun, verlor dabei einen Stiefel, sprintete zum Studio, nahm die altmodische Feuerspritze von der Wand und drehte das Ventil voll auf. Wasser spritzte auf das leuchtende Rot. Das heiße, alles verschlingende Rot, das seine wunderbare Musik zerstören würde. Aber das Rot wollte nicht ausgehen, denn es war nur das Notlicht, das sich in der Mitte des Raumes auf einem Ständer befand, wie man es in den 40ern auch in den Filmstudios verwendete.
Wieder zurück im Auto fragte Pam :"Was ist mit deinem Stiefel ?" Und Jim antwortete: "Scheiß auf den Stiefel, fahr los".
Es war nur ein kleiner Wasserschaden und das Tape mit "Light my fire" blieb bekanntlich heil.
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Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 5 509

16

Mittwoch, 29. August 2007, 19:53

"Green Day": "'Wake Me Up When September Ends"

Worum's in den Radio-Ohrwürmern wirklich geht!
Wieso bitteschön will da einer erst aufwachen, wenn der September
rum ist? Der Song hat einen traurigen Hintergrund: Green Day-Sänger
BILLIE JOE ARMSTRONG hat ihn im Gedenken an seinen Vater Andrew
geschrieben, der im September 1984 an Krebs starb. Kurz vor seinem
Tod hatte Andrew seinem Sohn noch eine Gitarre geschenkt, auf
welcher der kleine Billie fortan unaufhörlich spielte. Er wurde Musiker
und Sänger einer der berühmtesten Bands der Welt, doch erst 20
Jahre nach dem Tod seines Vaters schaffte er es, seine Trauer in Worte
zu fassen. Das Resultat ist die traurige Green Day-Single: "Obwohl meine
Erinnerung verblasst, werde ich nie vergessen, was ich verloren habe.
Weck mich, wenn der September zu Ende ist!"

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Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 5 509

17

Donnerstag, 30. August 2007, 00:25

"Elvis Presley": "Wooden Heart"

Am 01.10.1958 legt in Bremerhaven am Columbuskai der amerikanische
Truppentransporter „USS General G.M. Randall“ an. Mit den neuen US-
Truppen betritt der wehrpflichtige Elvis Presley mit geschultertem
Seesack deutschen Boden.
Vom 01.10.1958 bis 02.03.1960 verbringt er beim 1. Bataillon der 3.
Panzerdivision in Friedberg/Hessen seinen Wehrdienst in Deutschland.
Außerhalb seiner Dienstzeit ist er im ersten Jahr in der „Villa Grunewald“
in Bad Nauheim einquartiert. Im zweiten Jahr bewohnt Elvis ein privat
angemietetes Haus in der Goethestraße 14.
Elvis Presley nutzt seine Freizeit ständig um neue Songs zu produzieren,
damit das Interesse in den USA nicht abebbt. Dabei lernt er auch die
einheimischen deutschen Lieder kennen. Besonders fällt ihm die
deutsche Weise „Muß I Denn, Muß I Denn Zum Städtele Hinaus“ auf. Er
begeistert sich dermaßen für das Lied, daß er es in sein Repertoire mit
neuem Text übernimmt: „Wooden Heart“ ist geboren.
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Kurt Ihlo

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