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superbooker

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Mittwoch, 22. August 2007, 22:56

Denis Stilke Quartett am 14.10 bei Jazz im Dock

!4.10 21:00 Uhr Denis Stilke Quartett Imrovisationsmusik, Jazz und Weltmusik
aktuelles Album "in peaces" (Phonector)
Kulturfabrik Lehrter Str 35 in 10557 Berlin Mitte
"Das Denis Stilke Quartett stellt Kompositionen des Trommlers vor, welche auf dem Album "in pieces" dokumentiert sind,
sowie auch neueres Material.
Harmonisches/Unharmonisches , energetische Improvisationen als auch das dem Jazz innewohndende
Restrisiko prallen hierbei aufeinander."

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Besetzung:
Denis Stilke-drums Dirk Homuth - guit. Reiner Hess - sax. Johannes Gunkel - bass guest: Manfred Mirsch - perc.
Rezension percussion creativ 05. /2005
Diese CD ist die erste Veröffentlichung des Schlagzeugers und Perkussionisten Denis Stilke aus Berlin. Und genau aus dieser Szene wird er musikalisch unterstützt durch: R.Hess am Saxophon, Dirk Homuth an der Gitarre, Johannes Gunkel am Kontrabass, dazu kommt noch bei einem Stück der Perkussionist Manfred Mirsch. Dabei fällt vor allem auf, dass dieses Jazzquartett unglaublich vielseitig die Möglichkeiten dieser Besetzung interaktiv und sehr spannend auslotet und ausnutzt. Das zweite Stück "Elfenbein"beginnt mit einer sehr einfachen Saxophon-Melodie, nur sparsam begleitet und wird dann plötzlich von einem Schlagzeug-Solo abgelöst, welches einen an die Rhytmen und Trommelklänge der Elfenbeinküste erinnert (daher vielleicht auch der Titel?). Der offene Klang der Trommeln und etwas Hi-Hat erzeugen diesen Charakter. Später entwickelt sich das Solo zur Kollektiv-Improvisation, die perfekte Kommunikation zwischen den Musikern erzeugt einenschon fast freejazzähnlichen Charakter. Dabei sind vor allem die gewollten Ausbrüche des Saxophonisten Reiner Hess die spannenden Momente. Doch damit nicht genug! Nun schaltet sich Dirk Homuth an der mittlerweile verzerrten Gitarre ein, "gehts jetzt Richtung Funk oder sogar Rock?" fragt sich ein überraschter Zuhörer. Nein, der Groove bleibt gleich und es folgt wieder das so schön unaufgeregte Thema, welches mit einer immer leiser werdenden Outro, die den gestrichenen Kontrabass featured,endet. Das Spannende an dieser Musik ist der teilweise für ein Jazzquartett ungewöhnkiche Verlauf der einzelnen Stücke. Bei "Skip" wird der Zuhörer unweigerlich daran erinnert, was passiert, wenn man mehrmals diese Taste des CD-Players drückt: viele verschiedene Eindrücke sind nacheinander zu hören. In diesem Fall sind das dann zum Beispiel eine latintypische Intro(jedoch im 5/4), die dann in einen höchst interessant unterteilten und trotzdem flüssigen 5/4 Funk übergeht. Diese CD macht Appetit auf ein Konzert dieses Quartetts.

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