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Webtipps

DonnerGott

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1

Dienstag, 19. Juni 2007, 14:39

Dragonforce

DragonForce wurde von den beiden Gitarristen Herman Li und Sam Totman zunächst unter dem Namen DragonHeart gegründet und veröffentlichte im Juni 2000 ihr erstes Demo auf MP3.com. Dies brachte ihnen Einladungen als Gastmusiker bei Stratovarius und Halford sowie einen Plattenvertrag mit Noise Records ein, der Anfang 2002 unterzeichnet wurde. Im Zuge der Verhandlungen benannten sie sich in DragonForce um, da bereits eine andere Band und ein Plattenlabel namens DragonHeart existierten. In der Zwischenzeit hatte sich auch die Besetzung zum ersten Mal geändert, da Scott und Williams der Band den Rücken gekehrt hatten, um Power Quest zu gründen; Pruzhanov und Harper übernahmen für sie. Anfang 2003 erschien dann das erste Studioalbum, Valley of the Damned.

Im Laufe des Jahres vervollständigte sich das aktuelle Lineup, als Bassist Adrian Lambert und Bal-Sagoth-Schlagzeuger Dave Mackintosh zu DragonForce stießen. Mit ihnen nahm die Band ihr zweites Album, Sonic Firestorm, auf, welches 2004 veröffentlicht wurde.

2005 wurden DragonForce als Kandidat für die beste UK-Gruppe bei den Metal Hammer Golden Gods Awards nominiert. Zwar gewannen sie diese Auszeichnung nicht, doch Gitarrist Herman Li erhielt den "Shredder Award" für seine Gitarrenkünste.

Im Oktober 2005 kündigte Adrian Lambert seinen Rückzug aus der Band an; am 3. Februar 2006 wurde Frédéric Leclercq offiziell als neuer Bassist der Band vorgestellt.

Im selben Monat erschien das dritte Studioalbum Inhuman Rampage beim Plattenlabel Roadrunner Records, bei dem DragonForce im November unterschrieben hatten. Es zeichnet sich durch komplexere Melodien und noch virtuosere Spielweise als seine Vorgänger aus und kann als "Progressive Power Metal" bezeichnet werden.


Stil: DragonForce spielen schnellen, harten, aber stets melodischen Power Metal mit zumeist truemetallischen Texten. Besonders hervorstechend an ihrer Musik sind die zahlreichen komplexen Gitarrensoli. Weniger auffällig, aber bemerkenswert, sind die gelegentlichen Blastbeats von Mackintosh; diese Technik ist im Power Metal höchst ungewöhnlich.

Noise Records vermarktet die Band unter der selbsterfundenen Genrebezeichnung "Extreme Power Metal".


Diskografie: 2000: Valley of the Damned (Demo)
2003: Valley of the Damned
2004: Sonic Firestorm
2006: Inhuman Rampage

Weblinks Offizielle Website

Donnies Meinung:

Wird mal wieder Zeit eine Band anzupreisen die es einfach drauf hat. Dragonforce ist Hochgeschwindigkeits-Power Metal der Güteklasse A.
Diese Band kann trotz aller spielerischer Leistung das Songwriting Niveau halten und auf lange Dauer überzeugen. Was die Instrumentalfraktion leistet ist einfach nur der schiere Wahnsinn. Da vergeht einem glatt die Lust aufs Gitarre spielen. Selbst Leute die nicht auf Power Metal stehen könnten mit dieser Band was anfangen. Sollte man einfach mal gehört haben. Geile Refrains, wahnsinnig schnelle Songs und wunderschöne Balladen. Dragonforce sind definitiv die Power Metal Band des neuen Jahrtausends.

Lg
Dragon Don

Wer diese Band mag sollte auch folgende geil finden:

Hammerfall
Dark Moor
Nocturnal Rites (ältere)
Gamma Ray
Helloween

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Beiträge: 970

Beruf: arbeitslos (bald Student;))

2

Mittwoch, 20. Juni 2007, 20:47

Meinungen können bekanntlich unterschiedlich sein und so ist es auch hier.
Dragonforce sind mir in erster Linie einfach zu schnell. Die Geschwindigkteit zerstört leider so viel Musikalität, die man in einem Song unterbringen könnte.
Auch das Songwriting mag auf den ersten Blick Spass machen, die Refrains sind eingängig, aber ich vermisse einfach die Abwechslung und die Kreativität. Zusehr hört es sich nach Routine an.
Technisch sind sie sicher begnadet, aber leider fehlt mir da z.b. bei den Guitarrensolos auch wieder die Kreativität und Musikalität. Ich finde sie beeindruckend - doch leider hören sie sich wie Fingerübungen an.
I went to the woods because I wished to live deliberately...
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Wohnort: Jena

Beruf: Nix Ganzes und nix Halbes

3

Freitag, 22. Juni 2007, 20:11

Find sie klasse...machen auch live viel Spaß. Bin auf sie durch den Weggang von Dave Macintosh(Ex-Bal-Sagoth, meine Götter!) auf sie aufmerksam geworden...machen Spaß, gerade weil sie auch net nur im Power Metal Bereich hängen bleiben sondern mit ihren Songs auch über den Tellerrand schauen. ich sach nur: Speed...
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DerMitDemHut

Moderator

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Beruf: Student(Geologie)

4

Freitag, 22. Juni 2007, 20:21

Zitat

Original von Finrod Felagund
Meinungen können bekanntlich unterschiedlich sein und so ist es auch hier.
Dragonforce sind mir in erster Linie einfach zu schnell. Die Geschwindigkteit zerstört leider so viel Musikalität, die man in einem Song unterbringen könnte.
Auch das Songwriting mag auf den ersten Blick Spass machen, die Refrains sind eingängig, aber ich vermisse einfach die Abwechslung und die Kreativität. Zusehr hört es sich nach Routine an.
Technisch sind sie sicher begnadet, aber leider fehlt mir da z.b. bei den Guitarrensolos auch wieder die Kreativität und Musikalität. Ich finde sie beeindruckend - doch leider hören sie sich wie Fingerübungen an.


Dem stimme ich zu. Die Musik von Dragonforce ist ungeachtet aller Virtuosität einfach ZU steril, ZU schnell, ZU perfekt, ZU glattpoliert. Irgendwie kann ich mich mit der Band wegen der fröhlichen Pop Refrains und wegen des schnellen Gedudels kaum anfreunden, egal wie erstklassig die Musiker sein mögen.... :rolleyes:

Kann man auf der Autobahn hören, wenn man nachts fährt. Wachhaltemusik, aber nichts für daheim.
Die Rechte eines Moderators:

§ 1: Veni, vidi, deleti... Ich kam, sah und löschte

§2: Veni vidi termini.... Ich kam, sah und machte dicht

§ 3: Veni vidi expelli: Ich kam, sah und verbannte!

PENITENTIAM AGITE!
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DonnerGott

unregistriert

5

Dienstag, 3. Juli 2007, 16:38

Zitat

Original von DerMitDemHut

Zitat

Original von Finrod Felagund
Meinungen können bekanntlich unterschiedlich sein und so ist es auch hier.
Dragonforce sind mir in erster Linie einfach zu schnell. Die Geschwindigkteit zerstört leider so viel Musikalität, die man in einem Song unterbringen könnte.
Auch das Songwriting mag auf den ersten Blick Spass machen, die Refrains sind eingängig, aber ich vermisse einfach die Abwechslung und die Kreativität. Zusehr hört es sich nach Routine an.
Technisch sind sie sicher begnadet, aber leider fehlt mir da z.b. bei den Guitarrensolos auch wieder die Kreativität und Musikalität. Ich finde sie beeindruckend - doch leider hören sie sich wie Fingerübungen an.


Dem stimme ich zu. Die Musik von Dragonforce ist ungeachtet aller Virtuosität einfach ZU steril, ZU schnell, ZU perfekt, ZU glattpoliert. Irgendwie kann ich mich mit der Band wegen der fröhlichen Pop Refrains und wegen des schnellen Gedudels kaum anfreunden, egal wie erstklassig die Musiker sein mögen.... :rolleyes:

Kann man auf der Autobahn hören, wenn man nachts fährt. Wachhaltemusik, aber nichts für daheim.


Wachhaltemusik...hmmmm....das stimmt in der Tat...ich habs mir gestern wieder versucht zu Hause anzuhören...kommt aber irgendwie nicht so dolle.....beim Autofahren isses aber wie gesagt wirklich ne Wucht.

Lg
Donny
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Fifrenzy

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Beiträge: 542

6

Dienstag, 3. Juli 2007, 19:57

Ich geb euch recht. Bei längerem Anhören sicherlich anstrengend und eintönig. Und der Vergleich mit Fingerübungen ist auch angebracht.
Aber meine Güte, solche Fingerübungen würd ich gerne können. Technisch sind die Gitarrenfrickler nämlich echt klasse. Und in Maßen bzw. zu besonderen Gelegenheiten glaub ich sind die scho ganz nett.

Hab mir jetz das "Inhuman Rampage"-album angehört (bzw. die ersten 4 Lieder) und muss schon zugeben dass mir das gefallen hat.
Die Kritik von Dermitdemhut trifft sicher zu, weil z.B. Rhapsody (on fire) kann man auch ned lange anhören. imho auch zu steril, zu schnell, usw.


Die Welt bietet genug für jedermanns Bedürfnisse, nicht aber für jedermanns Gier.
Mahatma Gandhi
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Beruf: arbeitslos (bald Student;))

7

Dienstag, 3. Juli 2007, 21:41

Zitat

Die Kritik von Dermitdemhut trifft sicher zu, weil z.B. Rhapsody (on fire) kann man auch ned lange anhören. imho auch zu steril, zu schnell, usw.


Na ja, den Vergleich finde ich vorallem in Anbetracht des letzten RoF-Albums nicht ganz angebracht, denn dort gibt es praktisch keinen Doublebass und Luca Turillis Solos als steril zu bezeichnen, na ja....eher unbeholfen (also die Solos). Leider ist auf dem letzten Album auch die Routine aufgekommen :(
I went to the woods because I wished to live deliberately...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Finrod Felagund« (3. Juli 2007, 21:42)

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El Sebbo

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Beruf: Stolzer Schulbankbesitzer

8

Montag, 9. Juli 2007, 14:53

Ich bewunder Herman Li & Sam, aber zuviel kann ich mir des net anhörn, dazu fehlt a weng die Abwechslung. Aber so find ichs super!
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Thayce

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9

Samstag, 19. Januar 2008, 02:45

Kenne Dragonforce erst relativ kurz, habe aber ziemlich Gefallen an ihrer Musik gefunden, mal nach nem Album schauen...
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flaexx

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Beiträge: 12

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Beruf: Schüler

10

Mittwoch, 23. Januar 2008, 22:43

Gibt es in Guitar Hero nicht auch ein Lied von Dragonforce? Wenn ja, dann ist das so unendlich schwer, das ist unmöglich! Ich hab mich da mal auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe, in der Langsamsten Geschwindigkeit dran probiert und bin kläglich gescheitert!
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Beiträge: 980

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11

Donnerstag, 8. Mai 2008, 14:04

Zitat

Original von flaexx
Gibt es in Guitar Hero nicht auch ein Lied von Dragonforce? Wenn ja, dann ist das so unendlich schwer, das ist unmöglich! Ich hab mich da mal auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe, in der Langsamsten Geschwindigkeit dran probiert und bin kläglich gescheitert!


"Through the Fire and Flames" heißt das gute Stück aus GH3, ist mit Abstand das schwerste Lied im Spiel. Ich habe mal 82% in der mittleren Schwierigkeitsstufe geschafft. Danach ist mir dann fast die Hand abgefallen.

An der Band hab ich absolut nichts auszusetzen, bis auf die, von Hütchen schon geschriebenen, fröhlichen "Pop Refrains" die als einfach bissel nervig sind und sich nach übertriebener guter Laune anhören.
Sex, Blood & Rock'n'Roll
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Wohnort: Bayreuth // Franken

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12

Freitag, 4. Juli 2008, 14:49

Jo DF is irgendwie sowas , das ich mir beim Zocken reinzieh , so als nebenher Berieselung. Hab sogar noch die unbenutzte Konzertkarte von Herbst 2006 München zu Hause , nur hatten ein Kumpel und ich dann keine Lust mehr die knapp 300 km dort hinzufahren. 17 € ausm Fenster geworfen egal was solls ^^

Aber zum Thema...
Ja , sie sind schon verdammt schnell und ihre Solis sind meiner Meinung nach einfach fast unspielbar auf der Geschwindigkeit... Geht leider dadurch sehr viel Feeling verloren.
Hmm.. meiner Meinung nach is Disciples of Babylon ihr stärkster Song , hat richtig Pep und auch ein cooles Bass Spiel im Zweiten Part.

So long...
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