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Guide: Informieren über Musik im Internet
Um das eher jüngere Publikum da mal auf guten Geschmack zu bringen und Zeit zu vertreiben, habe ich mal auf pokemonexperte.de einen recht umfangreichen Guide über "Informieren über Musik im Internet" verfasst.
(was man zB an manchen Links erkennen kann)
Leider stieß er da auf nicht allzu große Resonanz, aber vielleicht ja hier (bald werde ich ihn wohl noch auf andere Foren packen):
a) "Info-Portale" : Informationen über Bands und Alben
Das größte Musik-Portal in Deutschland ist sicherlich laut.de. Hier werden in jedem einigermaßen bekannten Genre Alben und Künstler/Bands besprochen.. man findet hier unter anderem Biografien, News (leider ist auch ziemlich viel Klatsch und Tratsch darunter) , Erklärungen zu verschiedenen Genres, Interviews, Tipps für Konzerte,.. und außerdem einen zugehörigen Radiosender namens laut.fm.
Wenn es einem Hauptsächlich um Reviews geht, ist plattentests.de noch eine kleine, aber feine Alternative, die allerdings auf Rock und Independent spezialisiert ist.
Da man sich im Forum nicht anmelden muss, kommt eine gemütliche Chat-Atmosphäre auf (solange nicht irgendwelche Spamkinder dazwischenkommen, also seid schön artig ^^)..
Was man vielleicht noch wissen sollte, ist, dass sie dazu neigen, manche Alben wirklich absolut gnadenlos (aber lustig) zu verreissen, weshalb man als Fan von so mancher Band die Reviews evtl mit einem zwinkernden Auge lesen sollte
.. ist halt deren Meinung. Ein netter Bonus sind auch noch die "Referenzen" (verwandte Bands) und Internet-Links, die am Rande der Reviews angegeben sind.
Außer diesen beiden Seiten gibt es natürlich noch einige weitere, die man sich mal anschauen könnte, auf die ich allerdings nicht näher eingehen werde; beispielsweise alternativenation.de oder cdstarts.de oder die Englischsprachige Pitchfork.
Einer meiner persönlichen Favoriten sind noch die babyblauen Seiten (der Name hat übrigens nichts mit Kinderpornografie zu tun^^) , die sich vor allem auf den sogenannten "Progressive Rock" spezialisiert haben.
Auch für andere Genres und Subgenres finden sich häufig "spezialisiertere Seiten" (z.B. Metal.de); häufig genügt 1x googeln, um sie zu finden.
Ein weiteres grandioses Portal ist laut.fm, auf das ich in Punkt d) genauer eingehe.
b) Direkte Song- und Videobeispiele: Youtube und Myspace
Auch zu (relativ) unbekannten Bands finden sich unter Youtube.com zahlreiche Videos, sowohl Studio- als auch Liveaufnahmen in höchst unterschiedlicher Qualität. Allerdings sind die meisten davon urheberrechtlich geschützt, was neben moralischen Schwierigkeiten (^^) auch bedeuten kann, dass ein Video von einem Tag auf den anderen durch Anweisung eines Labels im wahrsten Sinne des Wortes von der Bildfläche verschwunden ist.
Auf myspace befinden sich in der Regel allerdings Inhalte, die von Bands und Label reingestellt wurden und somit ausdrücklich erwünscht sind. Häufig werden Songs (oder Ausschnitte davon) dort plaziert, um für ein erschienenes oder bald erscheinendes Album zu werben.
Aus dem Grund werden auch häufig ganze Songs auf den Band-Homepages zum Gratis-Download angeboten, wodurch ich jetzt zum nächsten Punkt komme:
c) Legale Downloads
Tonspion.de ist nämlich eine Suchmaschine solcher Homepage-Downloads und bietet außerdem noch erste Informationen über die Songs.. natürlich finden sich da eher unbekannte Bands, dennoch sind viele Songs überraschend gut.
Teilweise noch Ergiebiger ist das englischsprachige epitonic.com, wo sogar direkt auf der Homepage zahlreiche Songs für lau - laut Homepage mit Erlaubnis der Bands - zur Verfügung stehen.
In einem Thread auf Lyrix.at habe ich mal einige gute Bands, die Gratis-mp3s veröffentlichen, gesammelt.. auf die Seite selbst gehe ich in Punkt f) näher ein.
Auch teilweise interessant sind noch myownmusic.de und mp3.de , wo theoretisch jeder mp3s up- und downloaden kann (bei mp3.de nur manche; mp3s von bekannteren Künstlern sind kostenpflichtig!) . Hier sind allerdings tatsächlich einige Songs mit gravierenden Schwächen dabei, da die Bands in der Regel nur Hobbymusiker und/oder ohne Plattenvertrag sind.. (und sich versuchen, darüber zu promoten) allerdings sind auch da überraschend gute "Schätzchen" dabei. Häufig freuen sich die Bands, wenn man ihre Songs bewertet oder bei schwächeren Songs sogar (sinnvolle) Verbessungsvorschläge abgibt.
Eine weitere Möglichkeit, legal an Musik zu kommen, ist das Streamen von Internet-Radios *überleit*
d) Internet-Radios, "Streaming" und mehr
Soweit ich weiß, lassen sich alle Radiosender, die man über Winamp abspielen kann, mittels eines Plugins namens "Streamripper" mitschneiden (auf Installation und Bedienung gehe ich mal nicht ein, bei Fragen dazu >> PM) .
Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Radiosender, und da gibt es unter shoutcast.com eine riesige Auswahl.
Interessant sind dann noch die Radiosender, die versuchen, sich direkt an den Geschmack des Nutzers anzupassen (diese lassen sich allerdings nicht mittels des Streamrippers mitschneiden).. dazu zählen Pandora.com und last.fm ; erstere verfügt über mehr "Mitbestimmungsmöglichkeiten", last.fm ist allerdings noch viel mehr.
Neben einer Möglichkeit zur Erstellung eines eigenen Profils ( Das is meins ) kann man sich mittels eines Plugins die Musik, die man hört, mitschneiden und anzeigen lassen, so dass sich schnell "Gleichgesinnte" finden.. das Portal ist allgemein riesig. Außerdem lassen sich schnell verwandte Bands, da aus Informationen von -zigtausenden anderen hörern Informationen gesammelt werden ala "Der, der die Band mag, mag auch die Band".. hier ein Beispiel anhand der Band "Rammstein". Wer bereit ist, zusätzliches Geld auszugeben, bekommt sogar ein komplett persönliches Radio anhand der so gesammelten Informationen.
Wer deutschsprachige Kommentatoren haben will, dem ist Rautemusik zu empfehlen, welches immerhin 9 verschiedene Streams aus unterschiedlichen Richtungen vorweisen kann.
Ein weiteres interessantes Radio ist di.fm aka "Digitally Imported", was auch verschiedene Streams anbietet, vor allem für elektronische Musik. Damit ist nicht nur "Bumm-Bumm-Techno" gemeint, sondern auch sehr groovige, entspannende, "chillige" Richtungen von Elektro, die viele hier leider gar nicht bewusst kennen.
Aber mittels des "Electronic Music Guides", den Di.fm sponsort, kann Abhilfe geschaffen werden; ich sehe ihn als so elementar an, dass ich ihm mal einen eigenen Punkt widme ^^:
(Leider sind keine Doppelposts möglich, sonst würde ich den Guide hier fortführen)
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Watchful_Eye: 09.11.2006 14:12.
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Themenstarter
(Danke
)
e) Electronic Music Guide
Der Electronic Music Guide stellt die komplette Geschichte der Elektronischen Musik in äußerst anschaulicher und unterhaltender Weise dar: Man kann genau erkennen, aus welchen Genres sich welches neue Genre entwickelt hat usw.. vor allem aber interessant wird es durch die Songbeispiele; vieles dieser Musik hat man vermutlich noch nie gehört (manches will man auch nicht hören
) .. auch Menschen, die Techno abgrundtief hassen und sich sicher sind, mit keiner Form der Elektronischen Musik "warm werden" zu können, sollten sich diesen Guide mal zu Gemüte führen..
und dann feststellen, dass auch zB Rammstein, Pink Floyd oder der Wu-Tang Clan und zahlreiche weitere Rapper im Guide vertreten sind..
auch diese machen nämlich massiv Gebrauch von Elektronik. Vieles hat man auch mal nebenbei im Fernsehen oder so gehört, hätte man aber früher nicht im Traum zuordnen können (ging mir zB so bei "Busy Child" von "The Crystal Method", was unter "Chemical Breaks" eingeordnet ist).
f) Songtexte
So, jetzt komme ich zum letzten Punkt *puuuhh*
Achtung:
Vor wenigen Wochen wurde ein Freund von mir durch die Seite Songtexte-Heute beinahe massiv abgezockt.. also keinen Namen oder Adresse angeben ; im Zweifelsfall können sie euch zwar nichts, falls ihr unter 18 seid, da sie keine rechtliche Grundlage dafür haben, euch Geld abzuknöpfen (wahrscheinlich auch sonst nicht; die Texte sind schließlich urheberrechtlich geschützt).. dennoch spart ihr euch ne Menge Droh-Mails, wenn ihr stattdessen von Anfang an kostenlose Dienste nutzt!
(Alle anderen Seiten, auf die ich im Guide verweise, sind allerdings völlig kostenlos, solange man nicht irgendwelche speziellen Dienste in Anspruch nimmt.. aber das seht ihr dann ja selbst)
Ich empfehle songmeanings.net, welches nicht nur das größte Songarchiv hat, sondern auch noch die Möglichkeit eröffnet, über eine Art Gästebuch-System über die Aussage der Songs zu diskutieren.
Vor allem bei deutschsprachigen Lyrics ist auch noch lyrix.at empfehlenswert, zumal es auch noch über die Möglichkeit des Erstellens eines Profils und eine tolle Community verfügt.. (übrigens hat es auch ein Karma-System ^^).
Noch praktischer, allerdings nicht ganz so umfangreich wie Songmeanings, ist ein Winamp-Plugin von leoslyrics.com, was bei richtiger Installation dafür sorgt, dass bei Abspielen eines Songs in Winamp zeitgleich die Lyrics automatisch angezeigt werden.
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Soo..
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Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Watchful_Eye: 09.11.2006 14:14.
Ein, wie ich meine wichtiges Portal ist der All Music Guide. Hier findet man (fast) jedes Album und jeden Interpreten. Es können eigene Reviews eingegeben werden. Als alter "Hippie-Musik"-Sammler war diese Plattform für mich immer sehr hilfreich.
Eine weitere hilfreiche Seite (wenn auch oft wenig beachtet) könnte Leute interessieren, die GEMA-freie Musik mal genauer unter die Lupe nehmen wollen: Gemafrei Infopool. Da gibt´s reichlich Infos über Urheberrechte, Nutzungsrechte von Musik und Lizenzen etc.
Und nicht zu vergessen: Wer sich für Songtexte interessiert, sollte hier mal vorbeischauen: LyricsArchiv.de. Da gibt´s eine Unmenge an Songtexten.