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marry999

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1

Dienstag, 10. Februar 2004, 21:51

Mainstream

Ab wann genau "unterliegt" etwas (in diesem Fall natürlich die Musik) dem mainstream? Mainstream spiegelt ja den Geschmack einer großen Mehrheit wieder. Bedeutet das, dass sobald ein Song sich in den Charts plaziert hat das er dann "mainstream" ist???

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Beiträge: 333

Wohnort: Ruhrgebiet

2

Mittwoch, 11. Februar 2004, 10:52

Ja, denn als Mainstream bezeichnet man die Musik die sehr eingängig ist und den Geschmack der Mehrheit trifft. In der Regel sind das alle Musiker deren Songs öfters im Radio und Fernsehen zu sehen sind. Dadurch bedingt legen auch viele Musiker ihre ursprünglichen Stilmerkmale ab und ersetzen sie durch gerade angesagte Stilelementen. Weshalb der Begriff Mainstream bei einigen auch als Beleidigung gilt.
Ein Optimist ist in der Regel ein Zeitgenosse, der ungenügend informiert ist.
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Talyessin

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Beiträge: 15

3

Donnerstag, 12. Februar 2004, 21:34

Mainstream, ist dieses Zeichen vor dem jeder Musiker Angst hat, denn dann ist es Massenkompatibel, ohne das sich die Masse, der Zuhörer Gedanken darüber machen.

Taly
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Lorion

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Beiträge: 11

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4

Freitag, 13. Februar 2004, 12:45

Ich hab' Musik immer dann als Mainstream betrachtet, wenn sie von der "breiten Masse" gehört wird (also wie bereits gesagt in den Charts ist).

Es gibt natürlich Gruppen, die Mainstream produzieren (das sind dann meistens die, die von der Musikindustrie "aufgezogen" wurden). Manche Bands rutschen glaub' ich einfach so in diese Sparte, weil sie mit ihrem Stil durch Zufall plötzlich den Nerv der Zeit treffen (viele Gruppen sind ja jahrelang aktiv, aber kaum bekannt und plötzlich kennt sie jeder, weil ein Lied bekannt wird.
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Beiträge: 83

Wohnort: Rostock

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5

Donnerstag, 19. Februar 2004, 01:50

wenn ich irgendein Titel ganz besonders gut find,ist es mir ehrlich gesagt völlig egal ob er in die doch negativ behaftete mainstream-kategorie fällt oder nicht obwohl ich einen grossen Teil der in dieser Sparte veröffentlichten Sachen verabscheuungswürdig find.

Gruss Nark
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6

Mittwoch, 14. April 2004, 16:09

ist jetzt mal wieder ein typisches beispiel von mir...aber auch Nirvana erging es nicht anders....zu der "Bleach" Zeit waren sie sehr unbekannt....keiner kannte Nirvana....und ab "Smells like teen spirit" kannte sie jder....und somit holten sie den Alternative Rock in den Mainstream.....viele haben ihnen ja deswegen vorgeworfen sie hätten ihre Ideale verraten....aber ich finde es ist irgendwo noch ein Unterschied ob man durch Zufall in diesen massenkompatiblen Strom hineingerät oder bewusst solche Songs produziert,die von der breiten Masse gehört werden....ich glaube nicht das Nirvana das geplant hatten-....im Gegensatz zu heutigen *räusper* Musikern..wie z.b: Alexander,Black Eyed Peas,Usher usw.... :roll: ....deswegen höre ich trotzdem Nirvana auch wenn sie zu ihrer Zeit eine Mainstream Band waren....man muss da unterscheiden,finde ich....
I take bits and pieces of other personalitys to form my own (Kurt Cobain)
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resi

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7

Mittwoch, 21. April 2004, 09:02

Zitat

Original von punkrockmeansfreedom

...im Gegensatz zu heutigen *räusper* Musikern..wie z.b: Alexander,Black Eyed Peas.......

Black Eyed Peas gibt es schon lange... und machten mal guten hip hop...
das girl ist neu dabei....
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Beiträge: 204

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8

Mittwoch, 21. April 2004, 11:50

ja,auch wenn es sie schon länger gibt,machen sie sehr mainstreamorientierte Musik...mir gefällt die Musik auch nicht,aber okay...jedem das seine...auch wenn sie deiner Meinung nach guten Hip Hop machen...machen sie Musik,die von der breiten Masse gehört werden soll...
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resi

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9

Donnerstag, 22. April 2004, 13:11

du kannst nicht alles in den chart's in den gleichen topf werfen...
erfolgreich heisst nicht zwingend abzockersound wie alexander,
brosis, spears und wie all die scheisse heissen mag.... eine band
kann nicht entscheiden ob sie erfolgreich sind oder nicht...

du kannst nicht black eyed peas mit alexander vergleichen!!!
auf das wollte ich hinaus... black eyed peas hat eine geschichte
und hat den hip hop geprägt... wenn es auch ein paar jährchen
her ist... deine meinung ist festgefahren weil du sie nur vom neun
album her kennst... also aus den chart's und bravo hits...
wenn ich erlich bin kann ich deine meinung sehr gut verstehen.
ich finde sie auch nicht toll...
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resi

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10

Donnerstag, 22. April 2004, 13:18

Zitat

Original von punkrockmeansfreedom

auch wenn sie deiner Meinung nach guten Hip Hop machen...


habe ich nicht gesagt! > machten
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11

Montag, 26. April 2004, 16:54

Zitat

Original von resi

du kannst nicht alles in den chart's in den gleichen topf werfen...
erfolgreich heisst nicht zwingend abzockersound wie alexander,
brosis, spears und wie all die scheisse heissen mag.... eine band
kann nicht entscheiden ob sie erfolgreich sind oder nicht...


ich sagte ja das man unterscheiden muss ob diese Musiker mit Absicht Songs produzieren die es von Anfang an nur auf kommerziellen Erfolg anlegt.-..oder ob es so ist wie bei Nirvana..das sie durch zufall da rein stolpern...
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resi

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Wohnort: luzern

12

Dienstag, 27. April 2004, 09:28

eine band braucht einen gewissen komerziellen erfolg. denn sonst ist es eine garagenband und kann ihre musik gar nicht veröffentliche.
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$pidermonkey

Administrator

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Beruf: Student

13

Dienstag, 27. April 2004, 18:58

Also die Diskussion hier dreht sich auch im Kreis und erfüllt schon lange nicht mehr das, was anfangs über das Lexikon gesagt wurde: Kurz und übersichtlich informieren.

Mainstream ist heute natürlich ein sehr kompliziertes Thema, gerade weil es nicht genau definiert ist. An diese Grenze sind wir hier in der Diskussion ja auch bereits gestoßen: Wo hört normaler Musikverkauf auf und wo fängt Geldschneiderei an. Natürlich braucht eine Band Geld um bestehen, wer das bestreitet sollte sich überlegen ob er überhaupt Ahnung von Wirtschaft hat. Aber ich denke, eine Diskussion über Mainstream würde am Ende zu nicht viel Neuem führen und sich nur im Kreis drehen..
Du bist Herr deiner Worte, doch, einmal gesprochen, beherrschen sie dich.

Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
(Friedrich Schiller)

Die Höflichkeit ist insofern eine schwere Aufgabe, als dass sie verlangt, dass wir allen Leuten die größte Achtung bezeugen, während die allermeisten keine verdienen.
(Arthur Schopenhauer)
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