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Phunkz`

unregistriert

1

Donnerstag, 6. April 2006, 14:22

Bob Dylan!

Bob Dylan“; geboren wurde er 1941 als „Robert Allen Zimmermann
und in der Musikgeschichte ging er unter seinem Künstlernamen „Bob Dylan“ ein.

[....]

1962 erschien sein Debütalbum mit dem Namen „Bob Dylan
welches nur zwei Eigenkompositionen enthielt und der
rest der Lieder waren allesamt Cover-Versionen.

[....]

1966 veröffentlichte Bob Dylan sein 6tes Album „Blonde on Blonde
mit berühmter unterstüzung wie von Robbie Robertson, Joe South
und Al Kooper entwickelte Dylan aus seinen Kompositionen so
unvergängliche Evergreens wie „Rainy Day Woman #12“ ,
I Want You“ , „Like A Woman“ und „Most Likely You Go Your Way“ u.v.m.

[....]

Ich möchte mal von euch wissen, was haltet ihr von „Bob Dylan“!
Für mich bleibt er auch in den nächsten 30 Jahren der beste Musiker
aller Zeiten. [:

Gruß Dominic (Domme)
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Beiträge: 57

Wohnort: Thüringen

Beruf: Student

2

Sonntag, 16. April 2006, 23:29

so jetzt muss ich mal antworten, mich wundert es, dass bislang keiner auf dieses thema geantwortet hat, erst recht wenn ich den Namen lese, um den es hier geht.

Also ich finde, dass Bob Dylan ein begnadeter Musiker und auch Textschreiber war. Einfach eine Legende, die aus der Popmusik nicht wegzudenken ist und zahlreiche Musiker beeinflusst hat. Meine LIeblingslied von ihm: "Knocking on Heavens door", wie sollte es anders sein^^

Gruß Dominic^^ (schöner Zufall^^)
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Beiträge: 563

Wohnort: Linden (Hessen)

Beruf: Fremdsprachensekretär in Ausbildung

3

Sonntag, 16. April 2006, 23:44

Bob Dylan???

Finde ich gut. Er ist mal wieder der Beweis dafür, dass man mit durchschnittlichem Gitarrenspiel, unmelodischer Stimme und (Verzeihung) übler Visage echt eine der wichtigsten Personen der Popgeschichte werden kann.

Seine Texte sind genial. Es ist aber nicht leicht, sich einen Überblick über sein sehr umfangreiches Werk zu verschaffen.

Und ich finde Leonard Cohen tausendmal besser...
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Frany

Mitglied

Beiträge: 2

4

Sonntag, 21. Mai 2006, 22:47

Ich bin erst vor nicht allzu langer Zeit wirklich auf Bob Dylan aufmerksam geworden (sprich: hab endlich angefangen, mir Alben mal ernsthaft anzuhören und nicht nur von Zeit zu Zeit mal in der Playlist über "Knockin' on Heavens Door" und "Blowin' in the Wind" zu stolpern.
.. Und ich hab viel zu lange damit gewartet :)

Was sich für den Dylan-Fremden anfühlt wie .. "Rohversionen für Covers" - zeigt sich (meist) als das hohe Ziel, das die "anderen, covernden Künstler" (meist) nur zu verehren wissen.
Was bei flüchtigem hinhören (meist) eine ... Stimme ist, die mehr kratzt als der 100 Jahre alte Boden eines Hauses, entpuppt sich bei aufmerksamen zuhören (meist) als eine der ausdrucksstärksten Stimmen der Popmusik.
Seine Texte sind (meist, oder zumindest oft) .. absolut überragend.

Den Vergleich zu Leonard Cohen kann Dylan, wie ich finde, jederzeit aufnehm, ich find eigentlich, Cohen muss sich an Dylan messen, nicht andersrum. Die Breite von dem, was Dylan angefasst hat (Stilmäßig, Stimmungsmäßig und auf emotionaler Basis) ist ungleich größer als das was Cohen gemacht hat.
Und.. man kann Dylans Werke (meist) wirklich Musik nennen, während Cohen .. naja zumeist "musikalisch unterlegte Gedichte" gemacht hat (meine Meinung).

Um noch auf deinen letzten Punkt einzugehen: Dass Dylan kein Hendrix, kein Clapton und kein Satriani ist, wird niemand anzweifeln, aber das ist auch nicht wirklich, worauf es bei ihm angekommt: Es geht um die Atmosphäre, um die Stimmung, um die Emotion. Und vergiss nicht seine Fähigkeiten mit der Harmonika :)

Und noch ein Quote zum Abschluss:

"You might think he loves you for your money
But I know what he really loves you for
It's your brand new leopard-skin pill-box hat"
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Black Lotus

Mitglied

Beiträge: 32

5

Montag, 26. Juni 2006, 15:29

Bob Dylan hat in der Folkrock- szene etwas vollzogen

was sich nie wiederholen wird

er hat die ganze Szene in einen Elektroschock versetzt

als er mit einer E- gitarre auftrat

in den 70ern zog er mit seiner Band durch die USA und sang

Protest songs. Es war ein Schrei nach Freiheit

zu seinen damaligen Freunden gehörte auch der Beatpoet

Allen Ginsberg


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Beiträge: 171

Wohnort: Boarchillcity

Beruf: Schülerin x)

6

Montag, 7. August 2006, 15:37

Ich lach mir immer wieder bei dem Namen Bob DYLAN! einen ab, weil ich so ähnlich heiße :D so mehr sog i ned heheheh heheehe


achja Bob Dylan, hört meine Lehrerin und viele anderer Leudz auch immer wieder gern..aber schlimm is immer noch des meine french Lehrerin mich so nennt!! X( *S.O.S*
mi nah haffi drink redbull fi haffi get wings to fly!
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Phunkz`

unregistriert

7

Donnerstag, 10. August 2006, 20:46

Du solltest dankbar sein, dass man dich mit
Bob Dylan oder wie auch immer anspricht! ;)
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Sureund

Mitglied

Beiträge: 19

Wohnort: Berg

Beruf: Schüler

8

Montag, 21. August 2006, 14:33

Bob Dylan ist der absolute hammer, finde es sehr entspannend bob dylan zu hören und dabei Shisha zu rauchen.. vor allem Desolation Row...
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Beiträge: 15

Wohnort: somewhere around Barstow

Beruf: Publizierender Journalist

9

Montag, 21. August 2006, 19:35

ich liebe ihn!

durfte ihn letzten monat auch endlich live in gelsenkirchen sehen.

bester musiker ist so ne frage, aber ers mit abstand der beste songwriter.
Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt, dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben.(Honoré de Balzac)
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DerMitDemHut

Moderator

Beiträge: 1 105

Wohnort: Hannover

Beruf: Student(Geologie)

10

Sonntag, 10. September 2006, 20:25

Ich schäme mich, eingestehen zu müssen, dass ich nicht all zu viel von Bob Dylan besitze/kenne. Es respektiere den Künstler Bob Dylan sehr, seine Texte sind sehr nachdenklich, zweideutig/metaphorisch und in höchstem Maße lesenswert. Man kann die Texte auch losgelöst von der Musik für sich als Gedichte stehen lassen.

Musikalisch.... Nun, einen Gesangswettbewerb würde er nicht gewinnen, aber das macht seinen Stil aus! Seine Stimme klingt völlig bodenständig, wie bei Ian Anderson oder ähnlichen Sängern, deren Gesangsstimme so klingt wie die Sprechstimme.

Mein Lieblingslied von ihm ist "Sad Eyed Lady Of The Lowlands". Es bewegt mich jedes mal neu. Und man kann seine Musik IMMER hören. Beim Autofahren, teilweise auch als Chill Musik beim Grillen und auf Parties, beim Lesen (weil sie so unaufdringlich ist) und bei anderen Tätigkeiten.

Dass "Knocking On Heavens Door" übrigens von Bob Dylan stammt und nicht von Guns N Roses, wissen viele gar nicht. Sollte mal angemerkt worden sein! ;)
Die Rechte eines Moderators:

§ 1: Veni, vidi, deleti... Ich kam, sah und löschte

§2: Veni vidi termini.... Ich kam, sah und machte dicht

§ 3: Veni vidi expelli: Ich kam, sah und verbannte!

PENITENTIAM AGITE!
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Beiträge: 210

Wohnort: Deutschland

Beruf: Feinmechaniker

11

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 21:05

Bob Dylan war mitte/ende der 50er (bitte berichtigen, wenn das nicht stimmt) nach Pete Seeger EINER, der sich getraut hat, mit seinen Songs und Interviews sich gegen das Establishment und die spießige Lebensweise der Gesellschaft aufzulehnen (also ein Hippie der ersten Stunde) und sprach damit sehr vielen Jugendlichen aus der Seele. Das hörte einst ein Plattenboss und dachte sich, damit könnte man viele, viele Dollars machen (das kommt mir doch reichlich bekannt vor). Und recht hatte er, doch damit starb der Vater des Gedankens.
Dylan nahm das Geld, schrieb noch mehr Protestsongs und musste schließlich entnervt aufgeben als er merkte, das er gegen das System nicht ankam ( denn bekanntlich erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werden die Menschen feststellen,
dass man Geld nicht essen kann). Er schmiss seine alte Klampfe weg nahm die E-Gitarre, ging nicht nach Woodstock, weil er auf der Insel beim Isle of Wight Festival mehr Geld bekam. Er war selbst Teil dieses Establishments, gegen das er immer gekämpft hatte, geworden.

PS.: Trotzdem verneige ich mich vor Dylan und sage Danke the Godfather of Folk .
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uweel

Mitglied

Beiträge: 47

12

Freitag, 8. Dezember 2006, 17:49

naja ist alles nicht so ganz richtig, das fing alles so anfang der 60er an. aber schau euch doch mal die biographie von martin scorsese über und mit bob dylan an. Heißt no direction home und ist anfang des jahres rausgekommen. ein hauptelement des filmes ist, dass er und seine damaligen freunde alle sagen, dass er nie ein protestsänger war oder auch sein wollte.

gruß uweel
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Mr.Dylan

Mitglied

Beiträge: 29

Wohnort: OBERHAUSEN

Beruf: MUSIK^^ Schüler

13

Donnerstag, 4. Januar 2007, 06:07

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhh

Ich fass es nicht Bob dylan macht keine pop musik.
ES IST FOLK/ROCK

Es sind wohl elemente der popmusik vorhanden aber ...folk!
greetz
Musik über alles!!!!!!!!!!!Hätte ich die wähl :Taub oder Blind ?
Blind natürlich!!!
Lieblingssongs:Kansas-Dust in the wind,Bob dylan -Buckets of rain,bob dylan-Like a rolling stone,Police-every breathe u take,
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DerMitDemHut

Moderator

Beiträge: 1 105

Wohnort: Hannover

Beruf: Student(Geologie)

14

Sonntag, 28. Januar 2007, 15:00

Zitat

Original von Mr.Dylan
Ahhhhhhhhhhhhhhhhhh

Ich fass es nicht Bob dylan macht keine pop musik.
ES IST FOLK/ROCK

Es sind wohl elemente der popmusik vorhanden aber ...folk!
greetz


Oh mein Gott! 8o Schrecklich, wie kann man nur!? ?(

Ich finde, dass Populär-Musik ein sehr sehr breites Feld der verschiedenstens Genres abdeckt, was nicht unter "E-Musik" also ernste Musik a la Klassik, Jazz, Folklore oder Weltmusik fällt und einem breiten Publikum zugänglich und auch bekannt ist.

Dylan ist ein POPULÄRER Künstler, er macht, wenn man es weit umfassen will, POP. Folk ist nämlich ein recht einengender Begriff. Blues, Country, Rock, Folk,Jazz.... All diese Genres streift Dylan mit seinen Werken. Also willst Du ihn nun unter Folk-Country-Blues-Rock-Pop einordnen?

Einigen wir uns einfach auf "Singers'n'Songwriters". ;)
Die Rechte eines Moderators:

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§2: Veni vidi termini.... Ich kam, sah und machte dicht

§ 3: Veni vidi expelli: Ich kam, sah und verbannte!

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Vogon666

Mitglied

Beiträge: 45

Wohnort: Karlsruhe

Beruf: Rohr-Leitungs-Bau-Mensch

15

Freitag, 2. Februar 2007, 16:11

Pop Pop Populär Pop

Ja man kennt ihn also ist er Populär , ich denke jede Musik-Richtung wird irgendwann Populär also sind wir alle Poper und hören meistens Pop , außer du schmeißt nach Feierabend ne CD mit dem Titel " MEine eigenen Körpergeräusche beim schlafen " rein .

Ist alles sehr interessant , aber kennt ihr das Gerücht das die Beatles nachdem sie Bob Dylan getroffen haben , zum ersten mal Drogen genommen haben und dann ihren ganzen Stil geändert haben ?

Kann das jemand mit Quellen-Nachweis dementieren oder bestätigen ?
42
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jones

Mitglied

Beiträge: 9

16

Donnerstag, 10. Mai 2007, 16:12

eins meiner lieblingslieder von bob dylan ist "like a rolling stone" isch glaub au mal von de rolling stones nachgemacht worden. auf jedenfall hat mich bob dylan dazugebracht die zeitschrift "roling stone" zu lesen und das muss schon was heißen das ich freiwelig was lese.
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Beiträge: 20

Wohnort: Zuma

Beruf: Selbst ernannter Musik Professor

17

Montag, 18. Juni 2007, 11:28

Zitat

Original von Mr.Dylan
Ahhhhhhhhhhhhhhhhhh

Ich fass es nicht Bob dylan macht keine pop musik.
ES IST FOLK/ROCK

Es sind wohl elemente der popmusik vorhanden aber ...folk!
greetz


Huhu,
Ich will jetzt keinen Streit anfangen aber, du solltest dir mal Dylan's spätere Werke anhören z.b. "Slow Train Comin' ,Blood on the Track's "(schliesslich nennst du dich ja Mr.Dylan).Ich glaube wohl kaum das man des als Folk/Rock bezeichnen kann :P

Ja Dylan war/ist schon ein grosser besonders wegen seiner "schlechten/guten" Stimme.
Leider ist es bei ihn so, das z.b. Knockin' on heavens door (eigentlich perfektes beispiel) ,Mr. Tambourine man ,All along the Watchtower usw.
von anderen Band's bekannter sind als die Original Versionen von ihn.

Dazu muss man noch sagen das er so gut wie "alle" style bereich der Musik durch hat (bis auf einige ausnahmen u.a. Techno,Classis usw.).Wenn man sich zum beispiel mal Blonde on Blonde anhört merkt man, dass er da sehr viele Style vereint, so auch bei Slow Train Comin' (mit einen Soul Touch).

Für mich einer der grössten "Pop-Musiker" (sowas wie der Bach des Frolk/Rock/Country/Blue und was weiss ich noch :P)dicht gefolgt von Neil Young, Leonard Cohan und Johnny Cash
"It's better to burn out, than fade away"
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Beiträge: 210

Wohnort: Deutschland

Beruf: Feinmechaniker

18

Mittwoch, 9. April 2008, 20:21

Fur seine "lyrischen Kompositionen von außerordentlicher poetischer Ausdruckskraft" (Texte, die man auch als Anleitung zum Verbessern der Welt verstehen kann) greift Dylan Ende Mai den wichtigsten Preis ab, den es für das geschriebene Wort gibt.
Ich werde ihn mit solchen Beiträgen wohl nie bekommen :D
Dotiert mit 10000 Dollar - da dachte sich Dylan "blowin' in the wind" und bestellte schon mal eine Tonne Marihuana.
Verdient hat er es allemal, denn einfach, genial, mit Mundharmonika, Gitarre und seinem hypnotischen Sprechgesang hat er uns die Missstände dieser Welt vor Augen gehalten.
Jetzt müßte er die Kohle eigentlich bei Amnesty International und/oder Greenpeace verteilen, man munkelt aber, daß er mit Georgie Bush zum Bären schießen nach Alaska fliegt um anschließend richtig einen drauf zu machen... ;)

Peace

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Beiträge: 71

19

Sonntag, 11. Mai 2008, 19:20

Einer meiner Favoriten ist Bob Dylan. Wann auch immer Du ihn auf der Bühne siehst, er ist wundervoll weil er so untypisch für das Showbusiness ist. Er ist so genial, er ist 100% er selbst. In den Sechzigern wurde Bob Dylan aus gebuht wenn er auf die Bühne kam aber er kümmerte sich nicht darum. Er war wie „ Ich mach etwas ganz anderes“. Er könnte den Rest seines Lebens auf die Bühne kommen und mit einer Akustikgitarre spielen und er würde sie sicher spielen. Was ich so an Bob Dylan mag ist die Tatsache das er einfach auf seiner Gitarre spielt und dabei ins Publikum sieht, du siehst in die Runde und die Band denkt er beendet das Stück und hört auf zu spielen. Bob Dylan spielt aber weiter und bekommt gar nicht mit das die Band aufgehört hatte zu spielen. Die Band wird wieder anfangen zu spielen und versuchen den falschen Alarm zu vertuschen. Es ist wunderbar das zu sehen. Die Band weiss das er aufhören wird zu spielen aber sie weiss nicht wann. Bob Dylan beendet den Song wenn er meint ihn beenden zu müssen. Es ist nicht vorher abgesprochen, geprobt und es ist nicht Showbusiness. Ich liebe es Spontaneität zu sehen. Es ist wie einen Maler sehen. Wenn Du einen wirklichen Maler siehst, er kommt nicht auf die Bühne und sagt „Hallo meine Damen und Herren, wir freuen uns hier in Oslo zu sein, wir werden ein Bild malen und es wird so und so aussehen“. Er wird auf die Bühne kommen und eher sagen „ Ich weiss nicht was ich malen soll, ich weiss nicht wo ich bin und zu guter letzt ich weiss überhaupt nichts aber wartet einen Moment, ich denke ich habe eine Idee“. Das ist für mich Magie. Ich mag es ein wenig Chaos zu sehen. Ohne Chaos gibt es keine Kreativität.


Gruß
Man in Black
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