Lass es mich mal so sagen:
Du repräsentierst mit dem Text ganz eindeutig die Lebenseinstellung und die Interressen des Subproletariats.
Dadurch schränkst du dich jedoch in der Zielgruppenfindung sehr stark ein.
Die Aussage ist eine ganz klare Absage gegen die herrschenden Zustände.
Du beschreibst ganz klar den Neidfaktor der sich in der benannten Schicht ausbreitet, der jedoch nichts mit den wirklichen Umständen zu tun hat.
Mir persönlich stößt die "Null-Bock"-Argumentation etwas auf.
Wo bleibt der Aufruf etwas zu verändern, das Leben nicht so hinzunehmen wie es ist?
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, da dies sicherlich persönliche Erfahrungen von dir sind.
Aber ein Lied, das sich Lyrisch an diese Zielgruppe richtet, sollte sich nicht nur auf Identifikation stützen um damit Erfolgreich zu sein.
Der ideelle Wert sollte auch im Sinne des Autors liegen, da klar zu erkennen ist, dass durch die starke vulgäre Ausdrucksweise besonders eine Affinität zu der diese Ausdrucksform gebrauchenden Gesellschaftsschicht aufgebaut werden soll.
Amen...
Wenn diese Welt aus zwei Polen besteht, dann ist Sex das, was die ganze Geschichte zusammenhält.
Musik machen ist Sex.
Mir fehlt auch der aufruf etwas dran zu ändern wenn alles so beschissen ist und mir gefallen auch die vulgären ausdrücke nicht...
aber ich denke mal das man das ändern kann..
_\|/_ 2Pac 4 Life _\|/_
There's a little Tupac in all of us