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lastwulf

Mitglied

Beiträge: 2

1

Dienstag, 29. Juni 2004, 10:45

Schlagzeug-Lärm in Doppelhaushälfte?

Hallo,

ich habe daran gedacht mir ein Schlagzeug anzuschaffen.

Da wir in einer Doppelhaushälfte wohnen,
könnten wir Ärger mit den Nachbarn bekommen. :twisted:

Ist ein SZ wirklich so laut?
Kann mann es irgendwie dämpfen?
Muss der Nachbar den Lärm zu bestimmten Zeiten dulden?

Ein E-SZ fänd ich nich so gut, da bekommt man als blutiger anfänger
nich so das feeling für das Schlagzeug denk ich mal.


TIA,

lastwulf
Never touch a running system.
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Beiträge: 79

2

Dienstag, 29. Juni 2004, 13:39

es gibt doch auch für normale schlagzeuge so aufsätze, dass die wie en e-schlagzeug funzen un ma ohne kopfhörer nix mehr hört. un wenn die nachbarn dann weg sinn kann ma ja richtig spielen.
http://www.rong-festival.de
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lastwulf

Mitglied

Beiträge: 2

3

Dienstag, 29. Juni 2004, 14:04

gute idee mit den aufsätzen, wo kriegt man die her und/oder zu welchem preis?
Never touch a running system.
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Beiträge: 63

4

Dienstag, 29. Juni 2004, 15:55

wir hatten das tehmer schon mitt einem klavir oder so.
da hatt $pidermonkey was gesagt ich zitire:Das Berufen auf dein Recht wird den Streit relativ schnell lösen. Du bist gesetzlich berechtigt, am Tag 2 Stunden ein Musikinstrument zu spielen. Wenn er vehement dagegen vorgeht, d.h. gegen Wände klopfen etc. kannst du ihn theoretisch wegen Ruhestörung anzeigen.
allerdings nicht von 1 - 3, da da Mittagsruhe ist.

so problem gelost =)
Live by the gun,
Die by the gun,
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$pidermonkey

Administrator

Beiträge: 4 394

Wohnort: United Kingdom

Beruf: Student

5

Dienstag, 29. Juni 2004, 16:24

Richtig. Zur Info: Ein Schlagzeug ist derbe laut. In einer Doppelhaushälfte wird es durch das ganze Haus dröhnen. Du müsstest das mit deinen Nachbarn absprechen und auf vernünftige Kooperation hoffen. Ansonsten geht's immer noch über den Rechtsweg. Ich bin sicher es lassen sich durch eine offene Unterhaltung Zeiten ausmachen, die für beide Parteien angenehm sind.
Und Dämpfung ist kaum möglich, und diese Aufsätze von denen gesprochen wurde sind so wie E-Drums, also ein Gefühl für das Verhalten (z.B. den Rebound) eines Schlagzeugfells wirst du dadurch nicht kriegen. Es gibt zwar Dämpfungsringe, diese machen das Schlagzeug jedoch nicht nennenswert leiser. Und der Hauptstörfaktor ist eh nur die Bassdrum, die kriegst du nicht gezähmt. :twisted:
Also wie gesagt, zunächst vernünftig verhandeln, falls das nichts hilft, den Rechtsweg überprüfen.
Du bist Herr deiner Worte, doch, einmal gesprochen, beherrschen sie dich.

Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
(Friedrich Schiller)

Die Höflichkeit ist insofern eine schwere Aufgabe, als dass sie verlangt, dass wir allen Leuten die größte Achtung bezeugen, während die allermeisten keine verdienen.
(Arthur Schopenhauer)
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godwin

Mitglied

Beiträge: 32

6

Dienstag, 6. Juli 2004, 20:29

Du könntest auch einfach Kissen oder Decken oder ähnliches in die Trommeln tun. Dadurch klingt es zwar nicht mehr schön aber es macht auch fast keine Geräusche mehr.
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dino

Mitglied

Beiträge: 21

Wohnort: Hamburg

7

Mittwoch, 14. Juli 2004, 15:30

ein bekannter von mir hat sich teppich zurechtgeschnitten und auf trommel und becken gelegt. Klang natürlich nicht mehr sooo toll aber hat einiges bewirkt.wie gut das ich in einem einzelhaus wohne :D
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Beiträge: 53

8

Samstag, 17. Juli 2004, 00:20

Man muß sich da nichts vormachen: Laute Musik machen in einem Wohnviertel, das hat vor 30 Jahren nicht geklappt und das klappt heute auch nicht, egal was für gutgemeinte Vorschläge hier kommen. Und bevor Juristen entschieden haben gibt es womöglich manche Musikinstrumente nicht mehr. Hier hilft nur Eigeninitiative. Meine Anregung: Gibt es einen alten Bunker in der Nähe? Ein ehemaliges Kloster? Eine stillgelegte Fabrik?
Eine Industrieruine? Eine großangelegte Unterführung eines Schnellweges oder einer Eisenbahnlinie? Alte, nicht genutze U-Bahn Stationen, unterirdische Wehrmachtsbunker? und...und...und
Schlagzeugspielen ist für Nachbarn immer nervtötend, egal zu welcher Zeit.
Umkehrschluß: Deine Nachbarn sind Volksmusikfreaks und haben ihr Geld in sauteure Anlagen investiert. Als Rentner müssen sie morgens nicht raus. Also: Volksmusik, laut (No sleep til Christmas) ohne Ende, die ganze Nacht und die Juristen sind ihre Duzfreunde...
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$pidermonkey

Administrator

Beiträge: 4 394

Wohnort: United Kingdom

Beruf: Student

9

Samstag, 17. Juli 2004, 12:34

Hmm, man muss die von dir genannten Orte auch mieten können, denn ich würde mein Schlagzeug nicht in irgendeine alte Ruine stellen und dort lassen. Erstens verboten und zweitens leicht zu klauen. Bei uns in der Stadt gibt es aber wie Oldiegerd sagt einige Bunker, die tatsächlich von Nachwuchsbands als Proberäume genutzt werden. Allerdings geben sich dort trotz der hohen Mietgebühren die Bands die Klinke in die Hand, d.h. es kann schwer werden, da rein zu kommen.
Du bist Herr deiner Worte, doch, einmal gesprochen, beherrschen sie dich.

Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
(Friedrich Schiller)

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