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| Die Musik ist das, was zählt |
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JasonWilliams, tja, auch keine Ahnung, woher du die Info hast, dass ich das in der BRAVO gelesen haben soll. Habe sie 1989 das letzte Mal in der Hand gehabt. Aber du scheinst genau zu wissen, was drinsteht.
Junge, um erwachsen zu werden, muss man ja seinen Weg finden. Warum wirfst du Williams ständig seine Fehler vor? Hast du keine?
Er ist nicht der erste Popstar mit Depressionen und Suchtproblemen, und er wird auch nicht der letzte sein. In diesem Fall ist er keine Ausnahmeerscheinung. Und die Sache mit den Schulden ist auch kein Argument, das gegen ihn spricht. Viele Stars waren hoch verschuldet, z. B. Willie Nelson oder Billy Joel, teils durch eigenes Versagen, teils durch unfähige bzw. korrupte Manager.
Und wenn für dich Robbies Albereien Ausdruck von Wahnsinn sind, dann zieh dir mal die Lebensgeschichte von Brian Wilson oder Jim Morrison rein. Gegen deren Eskapaden ist Robbies Macke nur das Zirpen einer Grille am Wegesrand. Robbie ist nicht der einzige Star, der mitunter einen Hang zum Größenwahn hat. In der Mitte der 60er stellte John Lennon die Beatles auf eine Stufe mit Jesus, Paul McCartney verglich sich mit Beethoven, und in der zweiten Hälfte der 90er konnte man das Radio nicht andrehen, ohne mitzubekommen, wie sich Oasis zum x-ten Mal als "die Größten" bezeichneten. Das ist eben Pop bzw. Rock, und als Musikkonsument sollte man sich daran eigentlich schon gewöhnt haben.
Wie Bono schon sagte: "Wer schüchtern ist, wird Kofferträger und gründet keine Rockband". Genau. Mit diesen Beispielen will ich dir nur zeigen, dass er kein Sonderfall ist, wie du zu glauben scheinst. Aber lassen wir das mal. Und selbst wenn Robbie jetzt wie der letzte Penner aussieht - was hat das mit der Musik an sich zu tun?
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von crimeofthecentury: 17.05.2008 14:13.
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