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Thema: Was sind Eure 70ger Tips? |
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Tja, seinerzeit, muß wohl so `78 gewesen sein, war ich in unserem
"Zip" Laden, hatte von einem japanischen, Eletronikmusiker gehört,
und fragte den netten Verkäufer nach einem Herrn "Tomati".
Der antwortete, mit Gemüse könnten sie leider nicht dienen.
Ich würde wohl "Tomita" meinen.
Seitdem besitze ich die "Firebird".
Tomita hat mir seinerzeit den Weg zur modernen Klassik gewiesen.
Besonders Ravell und Debussy hätte ich ohne Tomita sonst wohl
nie schätzen und lieben gelernt.
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Thema: Was sind Eure 70ger Tips? |
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Hi,
mich würde mal so interressieren, was bei Euch so übrig geblieben ist
an elektronischer experimenteller bzw. alternativer Musik aus den Siebzigern.
Ich bin so'n alter "Schatzsucher", der immer noch gerne mit der
"possible Music" von Eno z.B. auf'm Stick spazieren geht.
Vielleicht hat ja jemand noch 'nen Tip für mich.
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Thema: "Klassische" Elektronische Musik |
tholan
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Dann war das wohl 'n Gerücht
Ich hatte vor Langem mal gehört, daß speziell die Franzosen
in den Siebzigern wohl mehr auf deutsche Elektronik abfuhren
als das deutsche Publikum.
Jetzt muß ich erstmal gucken, wie ichs hier hinkriege,
bei 'ner Antwort im Forum 'ne Mail zu bekommen.
Ich danke Dir vielmals & bis bald.
tholan
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Thema: "Klassische" Elektronische Musik |
tholan
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Ich danke Dir für Deine Antwort.
Ein ARP war schon was!
Der erste Synth mit dem ich mir Nächte um die Ohren geschlagen habe,
war ein geborgter Prodigy (..der Armeleute Moog).
Ich hatte schon lange vorher mit 'nem halbkaputten Bandecho von RIM-Elektronik,
'ner "Tiger" Heimorgel und meinen Gitarren rumexperimentiert.
Nun ja, der Weg zu den Sternen war halt steinig (per aspera....)
Angefangen hatte ich damit so ca. '77.
In den Neunzigern war ich dann zeitweise etwas besser ausgestattet.
Ich hab mal ein paar übriggebliebene Stücke auf meine HP gestellt (siehe unten).
Wer´s mag, darf´s behalten.
Tja, Ihr klassischen Elektroniker habt schon ganz schön was bei mir angerichtet.
Deine "Sternzeit" ist mir leider relativ spät untergekommen. Das muß so Ende der Achziger gewesen sein.
Ich war begeistert von dem gleichnamigen Stück auf der 2. Seite und hab mich schon
gewundert, warum man die Platte doch relativ selten sieht.
Das hypnotische "Gewubber" hat schon was mitreißendes.
Im Übrigen find ich´s schon toll, wenn es Leute gibt, die Geld für frühe deutsche Schätze hinlegen.
Bis zur "deutschen Welle" war doch die elektronische Musik das einzig unikative, das aus Deutschland kam.
Die übrigen "Krautrocker" haben mit Ausnahmen, wie "Can" doch eher Vorhandenes aufgenommen.
Ich würd mich von einer Platte wie "Desaster" von "Amon Düül 1" jedenfalls viel lieber trennen, wenn mir jemand
dafür Geld hinlegen würde, als z.B. von Deiner Sternzeit. Der Name "Desaster" war hier allerdings auch Programm.
Na ja, ist selbstverständlich Geschmackssache. Der Sammlermarkt ist schon ein eigentümlicher.
Falls ich Dich mit meinen Fragen nicht nerve, mich würde nochmal interressieren, ob Du weißt,
in welchem Land Deine "Sternzeit" am häufigsten verkauft wurde.
Die Crux des deutschen Plattenmarktes in den Siebzigern war ja wohl, daß die elektronischen Propheten im
eigenen Land wohl eher nur mit dem Anblick des Allerwertesten gewürdigt worden waren.
Die "Autobahn" von Kraftwerk wurde wohl in Deutschland erst ein Hit, nachdem die Ammis darauf abfuhren.
thx,
tholan
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Thema: "Klassische" Elektronische Musik |
tholan
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So kommt man zu Music4Fun:
Ich habe endlich mal wieder das Wohnzimmer für mich
und höre genüsslich alte Krautelektronik (mit Verlaub, Herr von Deyen)
ohne das meine Frau, oder Tochter genervt intervenieren.
Wie ich die Sternzeit höre, fällt mir so ein, daß ich ja noch nie nach
"Adelbert von Deyen" gegoogelt habe.
Und siehe, der Meister persönlich fragt mal soeben in 'nem Forum an,
was denn die Kids so von der "klassischen" Elektronikmusik halten.
Schätze, ich bin kein "Kid" mehr, trotzdem: Hallo!
Ich hoffe, der Thread ist noch nicht zu abgestanden.
Für mich kam jedenfalls so ca. 1978 mit "Body Love" von
Klaus Schulze die Erleuchtung auf meinem Dual Plattenspieler.
Da war ich 16.
Ich hatte vorher noch nie sowas gehört und war ganz schön von
den Socken, daß es sowas überhaupt gibt.
Das, glaube ich ist etwas, das man einem Sechzehnjährigem
im Jahre 2008 schwer vermitteln kann.
Seinerzeit mußte man sich die Ecken suchen, in denen die
Elektronik lief.
Nun, wenn ich mal geistig Luft holen will, dann schnappe ich mir jedenfalls
heute noch meinen MP3-Player und gehe spazieren mit "Rubycon" (die Beste TD),
"Mirage", "Picturemusic", "No Pussyfooting" usw.
Ich finde, es gibt kaum aktuelle, elektronische Musik, die von der Stimmung her
mit z.B. Totem von der Picturemusic von Schulze mithalten kann.
Hier spiegelt sich für mich noch die Faszination der Möglichkeiten des
Synthesizers und einfach auch die bis dahin existierende "Unerhörtheit" dieser Klänge wieder.
Für mich hörte die "Klassik" der elektronischen Musik übrigens auf,
als die Schlagzeuge in Ebenjene Einzug hielten.
Die Infos auf dem Plattencover von "Sternzeit" über die benutzten Instrumente
sind ein bischen mager. Stimmt eigentlich die Telefonnummer noch ?
Darf man den Meister mal fragen, womit das schöne Gewubber
im Titel "Sternzeit" gemacht worden ist?
Könnte 'ne verzerrte Gitarre sein.
thx,
tholan
p.s.
Die "Sternzeit" wird übrigens bei musicstack.com für sage und schreibe 122Eur. feilgeboten.
Ist die so selten?
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