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seekingone

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Sonntag, 10. April 2011, 05:47

Milchindustrie

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Angeregt durch diesen Artikel würde mich folgendes interessieren:

Findet ihr eine solche Behandlung von Kühen richtig damit ihr am Morgen ein frisches Glas Milch vor euch stehen habt oder kommt euch die Milch nach dem Lesen dieses Artikels (Wie bei mir) wieder hoch?


manutro

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Montag, 11. April 2011, 12:59

Ich als KLJBler finde das natürlich nicht richtig. Aber wenn man sich die Milchpreise im Discounter ansieht müste eigentlich jeder, der einen konventionellen Bauernhof kennt, stutzig werden. Zu diesen Preisen kann man einfach konventionell keine Milch erzeugen, selbst mit Subventionen wird das schwer.
Gegen die Produktion an sich kann man wenig machen, aber man kann diese Milch einfach boykottieren. Im ländlichen Raum kann man einfach mal zum nächsten Milchbauernhof fahren und fragen, ob man sich nicht einfach dort an der Quelle Milch kaufen kann, dann weißt du was drin ist. Ansonsten umfasst der Bio-Standard unter Amderem auch artgerechte Haltung. Also demnächst einfach mal die Bio-Milch kaufen, auch wenn sie teurer ist und damit Berta unterstützen (Kühe auf konventionellen Bauernhöfen haben fast alle Namen ;-) ). Das gilt übrigends für alle anderen Lebensmittel auch.
Wenn ihr wüsstet, wie die meisten Lebensmittel hergestellt werden (und ihr wollt das nicht wissen), würdet ihr schon aus gesundheitlichen Bedenken lieber regionel, fair und biologisch kaufen. Das wäre vielleicht mal noch eine kleiner Gedanke für die letzten Tage der Fastenzeit: Versucht euch doch mal so gut es geht von regionalen, fairen un biologischen Lebensmitteln zu ernähren, auch wenn es ein bisschen teurer ist.
Ein Leben ohne Musik ist wie ein Meer ohne Wasser

Ich spiele Klavier, Orgel, Keyboard, Gitarre, Klarinette, Saxophon und Cajon und singe nebenher ;-)

Aneurysm

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Montag, 11. April 2011, 13:42

Das ist natürlich scheiße, nur wenn man so einen Weg wirklich konsequent gehen will, ist es mit der Milch sicherlich nicht getan. Ich meine nur dass heutzutage vermutlich jede Industrie und große Firma alles andere als eine saubere Weste hat, und es schier unmöglich ist, sich gänzlich davon freisprechen zu können, irgendwas Verwerfliches durch seinen Konsum zu unterstützen. Das betrifft neben der Milch- sicher auch die Fleisch- und Textilindustrie und was noch alles. Um sich dem Ganzen zu entziehen, müsste man, um es konsequent zu machen, vermutlich im Wald leben und sich selber versorgen. Aber ein Schritt in die richtige Richtung ist es sicherlich, bewusster einzukaufen und zu konsumieren und sich ab und zu zu fragen, wo das alles herkommt.