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Kurt Ihlo

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Montag, 31. März 2008, 12:52

„Wildgänse Rauschen Durch Die Nacht“:

Wildgänse rauschen durch die Nacht (auch "Nachtposten im März" im Gedichtband Im Felde zwischen Nacht und Tag) ist ein Gedicht von Walter Flex aus dessen Buch Der Wanderer zwischen beiden Welten. Eine verbreitete volksliedhafte Marschmelodie dazu schrieb Robert Götz (1892–1978 ).

Rezeption:
Das Gedicht und später auch das Lied verbreitete sich zunächst in der Wandervogelbewegung und der Bündischen Jugend, da es von ihr als Symbol für den von Flex idealisiert dargestellten „Wandervogel-Soldaten“ Ernst Wurche betrachtet wurde, der durch die weite Verbreitung von Flex' Werk zu einem Idealbild des „Feldwandervogels“ wurde.

Später wurde es auch in Hitlerjugend, Wehrmacht und Waffen-SS gesungen. Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Lindner verwendet es als Beispiel dafür, wie sich die Vertonung eines Textes von der ursprünglichen Intention entfernen kann. Die „zackige“ Marschmelodie, der das Lied seine Beliebtheit verdankt, kontrastiert mit der Melancholie des Textverfassers Walter Flex. Maskulinisierung und Militarisierung der bündischen Jugendbewegung erfolgten früher und unabhängig von der Hitlerjugend, zu deren Ideologie Krieg als „Morden“ keineswegs passte. Die schneidige Melodie von Robert Götz entstand zwar schon 1916, jedoch wurde das Lied erst Ende der 20er Jahre populär.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Lied bis in die 1970er Jahre durch den Schulunterricht weit verbreitet. Es gehörte zum Kern des gemeinsamen Liedguts der durch die Jugendbewegung geprägten Gruppen und Verbände. Das Lied gehört auch u. a. zum Repertoire von Studentenverbindungen und der SJD – Die Falken (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken). Es fand sich auch auf einem Album des Sängers Heino wieder. In der Bundeswehr ist es noch heute [2007] ein beliebtes Marschlied.

Entstehungsgeschichte laut Walter Flex:
Walter Flex beschreibt auf den ersten Seiten seines Buchs „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ die angebliche Entstehungsgeschichte des Gedichts:

„Ich lag als Kriegsfreiwilliger wie hundert Nächte zuvor auf der granatenzerpflügten Waldblöße als Horchposten und sah mit windheißen Augen in das flackernde Helldunkel der Sturmnacht, durch die ruhlos Scheinwerfer über deutsche und französische Schützengräben wanderten. Der Braus des Nachtsturms schwoll anbrandend über mich hin. Fremde Stimmen füllten die zuckende Luft. Über Helmspitze und Gewehrlauf hin sang und pfiff es schneidend, schrill und klagend, und hoch über den feindlichen Heerhaufen, die sich lauernd im Dunkel gegenüberlagen, zogen mit messerscharfem Schrei wandernde Graugänse nach Norden ... Die Postenkette unseres schlesischen Regiments zog sich vom Bois des Chevaliers hinüber zum Bois de Vérines, und das wandernde Heer der wilden Gänse strich gespensterhaft über uns alle dahin. Ohne im Dunkel die ineinanderlaufenden Zeilen zu sehen, schrieb ich auf einen Fetzen Papier ein paar Verse: ... “

Text:
1.
Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden –
Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

2.
Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

3.
Rausch' zu, fahr' zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

4.
Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr'n in Kaisers Namen,
Und fahr'n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

Quelle: Wikipedia
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mfG Kurt Ihlo
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Kurt Ihlo

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182

Montag, 31. März 2008, 20:13

“Falco”: “Out Of The Dark”

Jahr: 1998
Out of the Dark ist ein Lied des österreichischen Musikers Falco. Ursprünglich war geplant, das Lied nur auf dem Album Egoisten zu veröffentlichen. Doch als Falco starb, wurde von seinen ehemaligen Produzenten beschlossen, dieses sehr emotionale Lied als Single am österreichischen Markt zu veröffentlichen.

Am Ende der zweiten Strophe heißt es: muss ich denn sterben, um zu leben?. Dadurch entstanden in den Medien Gerüchte, Falco hätte sich in Wirklichkeit mit seinem Autounfall das Leben nehmen wollen. Geklärt wurde dieses Mysterium nie, jedoch wird öfter auf diese Zeile hingewiesen.

Veröffentlichungsgeschichte:
Als Falco seinem Band-Leader Thomas Rabitsch den Song im Jahre 1996 vorspielte, vermutete dieser gleich, es würde sich um die 2. Single handeln. Falco war jedoch unsicher und beschloss stattdessen, Naked als zweite Single im selben Jahr auszukoppeln.

Im Jahre 1997, zu Falcos 40. Geburtstag, wurde Out Of The Dark in der Dominikanischen Republik das erste Mal live gespielt. Auch bei seinem allerletzten Auftritt performte er den Song.

Am 27. Februar 1998, drei Wochen nach Falcos Tod, wurde das Album Out of the Dark (Into the Light) veröffentlicht, welches in Österreich die Spitze der Longplayer-Hitliste erreichte.

Die Produzenten beschlossen für den 20. März die Veröffentlichung der Single und so kam spät aber doch, schließlich Out of the Dark in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz auf den Markt. Sie stieg sofort in die Top 3 der österreichischen, deutschen und schweizer Charts ein, wo sie auch über längere Zeit blieb und war sehr erfolgreich, auch wenn es zum Nummer-Eins-Hit nicht reichte.

In Großbritannien erschien die remixte Version des Liedes im Herbst als B-Seite zusammen mit der "Egoist"-Maxi-Single.

Musik-Video:
Da das Video nach Falcos Tod produziert wurde, nahm man Szenen aus alten Musikvideos Falcos. Unter anderem sind Szenen aus dem Video von Jeanny, Der Kommissar und seinem ersten Hit Ganz Wien zu sehen. Es sind auch Ausschnitte vom Konzert auf der Donauinsel bis zu seinen letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Lied Naked zu sehen. Während des Refrains ist immer die Fahrt eines Zuges, aus der Sicht eines Insassen, in/aus einen Tunnel zu sehen.

Interpretationen:
* Viele Medien interpretierten als Hintergrund des Liedes einen geplannten Selbstmord bzw. eine Todesvorahnung von Falco, was allerdings aufgrund der Tatsache, dass das Lied schon Jahre vor Falcos Tod entstand unwahrscheinlich erscheinen lässt.
* Thomas Rabitsch(Falcos Band-Leader) gegenüber meinte Falco es ginge in dem Lied um einen Mann der in einen Sumpf versinkt und keinen Ausweg findet.
* Bei einem Ö3-Interview aus dem Jahr 1997, ungefähr ein Jahr vor Falcos Tod, meinte er wiederum, dass das Thema dieses Liedes -wie schon des Öfteren bei Falco - Drogen sind. Die erzählte Geschichte handelt von einer Scheidung eines Mannes von seiner Frau, worauf er in eine Depression fällt und als einzigen Ausweg das Heroin sieht. Daher spielt der Refrain auf dieses Thema mit Out of the Dark (Scheidung)Into the Light (Heroin) an. Nach dem oben erwähnten Interview wurde das Lied erstmals auf einer Radiostation gespielt.
* In seinem letzten Interview sagte Falco:

„Out of the Dark ist autobiographisch - und auch wieder nicht. Es geht um Rauschgift, im Klartext: um Kokain. Ich schrieb den Text aus der Sicht eines Verzweifelten, von dem die Droge Besitz ergreift, ohne daß ich selbst süchtig bin.“
– Falco im Interview der Zeitschrift "Bunte" 27/98

Der wahre Hintergrund des Songs bleibt aufgrund dieser Widersprüche weiterhin ein Geheimnis.

Quelle: Wikipedia
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Kurt Ihlo

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Dienstag, 1. April 2008, 15:49

„Lee Marvin“: „Wand’rin’ Star“

Jahr: 1969
Wand’rin’ Star war ein Nummer-1-Hit des US-amerikanischen Schauspielers Lee Marvin im Vereinigten Königreich für drei Wochen im März 1970 und hielt sich neun Wochen in den Top Ten. Auf verschiedenen Covern finden sich auch die Schreibweisen Wand’rin Star und Wandrin’ Star.

Geschrieben wurde das Lied 1951 unter dem Titel (I Was Born Under a) Wand’rin’ Star von Alan J. Lerner (Text) und Frederick Loewe (Musik) für das Bühnen-Musical Paint Your Wagon. Als das Musical im Jahr 1969 verfilmt wurde (dt. Verleihtitel Westwärts zieht der Wind), übernahm Lee Marvin die Rolle des Goldsuchers Ben Rumson. Obwohl Marvin nicht unbedingt der geborene Sänger war, sang er alle seine Lieder im Film selbst, da ihm der Gedanke fremd war, zur Stimme eines anderen Menschen zu mimen.

Zwar war der Film selbst ein Kassenflopp, der Soundtrack wurde aber zum Erfolg. Arrangiert mit Orchesterbegleitung von Nelson Riddle hielt sich Lee Marvins Version von Wand’rin’ Star drei Wochen lang an der Spitze der Charts im Vereinigten Königreich und verwies die Beatles mit Let It Be auf die Nummer zwei. Bekannt ist das Lied vor allem wegen der tiefen Bass-Stimme von Marvin.

Marvin hat danach nie wieder eine Single herausgebracht, so dass er als One-Hit-Wonder bezeichnet wird. Eine deutsche Fassung des Liedes sang der Schauspieler und Synchronsprecher Friedrich Schütter unter dem Titel Mit dem Wind muss ich weiterzieh’n auf der Single Columbia 1C 006 28749. Instrumentale Fassungen wurden von verschiedenen Orchestern eingespielt, so vom Orchester Raymond Lefèvre auf der LP Raymond Lefevre spielt Filmmusik, Riviera RLP 16 092.

Quelle: Wikipedia
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Kurt Ihlo

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Mittwoch, 2. April 2008, 07:31

„Näher, Mein Gott, Zu Dir“:

Näher, mein Gott, zu Dir ist ein Choral, der im Original „Nearer, My God, to Thee“ heißt und mit einer Melodie von Lowell Mason unterlegt wurde. Verfasserin ist Sarah Flower Adams (1805-1848 ).

Das Lied wurde zu Ehren der ermordeten US-Präsidenten James A. Garfield 1881 und William McKinley, dessen letzte Worte der Liedanfang gewesen sein sollen, 1901 sowie bei der Beerdigung ihres Kollegen Gerald Ford 2007 intoniert.

Besondere Bekanntheit und häufigste Assoziation dürfte der Choral allerdings in einem anderen Zusammenhang erhalten haben: Als Lieblingsstück ihres Dirigenten Wallace Hartley soll es auch von der Kapelle der Titanic bis zum Untergang des Schiffes gespielt worden sein. Mindestens drei der über das Unglück gedrehten Kinofilme – Untergang der Titanic, Die letzte Nacht der Titanic und Titanic – folgen dieser Darstellung.

Außerdem findet sich diese Zeile auf einem Denkmal des Flugzeugabsturzes von (Uruguayan-Air-Force-Flug 571), bei dem 16 Passagiere 72 Tage lang bei arktischen Andentemperaturen überlebten, bevor sie am 23. Dezember 1972 gerettet werden konnten.

Der Text bezieht sich auf Jakobs unruhige Nacht bei Bethel. Dort schläft er – einen Stein unter seinem Kopf – und träumt von einer Himmelstreppe, auf der Engel auf- und absteigen (Genesis 28,10–22).

Englischer Liedtext:
Nearer, my God, to Thee, nearer to Thee!
E’en though it be a cross that raiseth me,
Still all my song shall be, nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


Though like the wanderer, the sun gone down,
Darkness be over me, my rest a stone.
Yet in my dreams I’d be nearer, my God to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


There let the way appear, steps unto Heav’n;
All that Thou sendest me, in mercy given;
Angels to beckon me nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


Then, with my waking thoughts bright with Thy praise,
Out of my stony griefs Bethel I’ll raise;
So by my woes to be nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


Or, if on joyful wing cleaving the sky,
Sun, moon, and stars forgot, upward I’ll fly,
Still all my song shall be, nearer, my God, to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!


There in my Father’s home, safe and at rest,
There in my Savior’s love, perfectly blest;
Age after age to be, nearer my God to Thee.

Nearer, my God, to Thee,
Nearer to Thee!

(Diese sechste Strophe stammt von Edward Henry Bickersteth jr.)


Deutscher Liedtext:
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!
Drückt mich auch Kummer hier,
Drohet man mir,
Soll doch trotz Kreuz und Pein,
Dies meine Losung sein:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Bricht mir, wie Jakob dort,
Nacht auch herein,
Find ich zum Ruheort
Nur einen Stein,
Ist selbst im Traume hier
Mein Sehnen für und für:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Geht auch die schmale Bahn,
Aufwärts gar steil,
Führt sie doch himmelan
Zu meinem Heil.
Engel so licht und schön
Winken aus sel'gen Höhn:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Ist dann die Nacht vorbei,
Leuchtet die Sonn,
Weih ich mich Dir aufs neu
Vor Deinem Thron,
Baue mein Bethel Dir,
Und jauchz mit Freuden hier:

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!


Ist mir auch ganz verhüllt
Mein Weg allhier:
Wird nun mein Wunsch erfüllt
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf,
Schwing ich mich selig auf

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

In einem Liederbuch aus dem Jahre 1922 fand sich zu dem Lied ein Alternativtext:

Näher mein Gott zu Dir
Näher zu Dir
Näher mit Dir vereint,
Schenke es mir.
In Deiner Nähe flieht,
Was mich zur Welt hinzieht.
Darum, Gott, immer noch
Näher zu Dir.


Französischer Liedtext:
(Übersetzt von C. Cha te la nat)

Plus près de toi, mon dieu, plus près de toi;
Même en courbant le front sous l'éclair du glaive
Que mon hymne s'élève, plus près de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.


Lorsque la nuit descend autour de moi,
Quand je me sens perdu au fond du désert,
Mon chant s'élance encore, plus près de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.


Où va le dur chemin? Il mène au ciel,
Toujours ta volonté m'apparaît parfaite.
Chatnons avec les anges: plus près de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.

Au jour, que tu viendras, mon divin Roi,
A ton premier signal je me lèverai,
Et je serai toujours après de toi, Seignieur,

plus près de toi, mon Dieu,
plus près de toi.


Lateinischer Liedtext:
Aetérnam réquiem, réquiem
Dona eis Dómine, qui a pius es.
Et lux perpétua luceateis

cum sanctis tuis,
quia pius es.

Quelle: Wikipedia
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mfG Kurt Ihlo

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Kurt Ihlo

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185

Mittwoch, 2. April 2008, 20:06

„Hail To The Chief“:

Hail to the Chief (deutsch etwa „Heil dem Anführer“) ist die offizielle Hymne des US-Präsidenten, die ihn bei fast allen öffentlichen Auftritten begleitet. Vorher werden für den Präsidenten vier Trommelwirbel und Fanfaren (ruffles and flourishes) gespielt.

Entstehung:
Seinen Ursprung hat das Lied angeblich in der Seenlandschaft der schottischen Highlands. Der aus London stammende Komponist des Stückes, der Leiter des Surrey Theatre James Sanderson (1769–1841), soll sich aber nie dort aufgehalten haben. Der Text geht zurück auf Sir Walter Scotts „The Lady of the Lake“ (1810) mit der Zeile „Hail to the Chief who in triumph advances!“, das Sanderson vertonte.

Im November 1810 schrieb Scott einem Freund, dass „The Lady of the Lake“ von Martin und Reynolds in London und von einem Mister Siddons in Edinburgh als Theaterstück adaptiert würde. Ungefähr zur selben Zeit erhielt er von einem Freund einen Brief, der mit dem Boat-Song „Hail to the Chief“ endete.

Am 4. Juli 1828, dem amerikanischen Nationalfeiertag, spielte das Marineorchester das Lied bei der Eröffnungszeremonie des Chesapeake and Ohio Canal in Anwesenheit von Präsident John Quincy Adams. Als Ankündigungsmusik für den Präsidenten erklang Hail to the Chief erstmals bei der Amtseinführung von James K. Polk am 4. März 1845, auf Vorschlag von Julia Tyler, der Gattin von Polks Amtsvorgänger John Tyler. 1954 machte das US-amerikanische Verteidigungsministerium das Stück zur offiziellen Hymne des Präsidenten.

Wortlaut:
Der Text stammt von Albert Gamse. Er wird nur selten gesungen.

Hail to the Chief we have chosen for the nation,
Hail to the Chief! We salute him, one and all.
Hail to the Chief, as we pledge cooperation
In proud fulfillment of a great, noble call.

Yours is the aim to make this grand country grander,
This you will do, that’s our strong, firm belief.
Hail to the one we selected as commander,
Hail to the President! Hail to the Chief!

Kulturelle Bezüge:
* Die Wendung „Hail to the Chief“ wird in der US-amerikanischen Kultur gern genutzt, um sich über Autoritätspersonen lustig zu machen – so etwa als Titel mehrerer Film- und Fernsehproduktionen sowie in Musiktiteln.
* Der Spitzname des Baseball-Spielers Chad Cordero lautet „The Chief“. Bei Spielen seiner Mannschaft, der Washington Nationals, wird „Hail to the Chief!“ auf den Anzeigetafeln eingeblendet.
* Zur Zeit der Watergate-Affäre sangen Demonstranten das Lied oft mit dem Text „Jail to the Thief“ (Ins Gefängnis mit dem Dieb).
* Anlässlich der Amtseinführung im Jahr 2000 skandierten Demonstranten „Hail to the Thief“ in Anspielung auf die angeblich „gestohlene“ Wahl.

Quelle: Wikipedia
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mfG Kurt Ihlo
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Kurt Ihlo

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186

Donnerstag, 3. April 2008, 13:18

„Simon And Garfunkel“: „Scarborough Fair”

Jahr: 1966
Scarborough Fair ist ein traditionelles englisches Volkslied, dessen Autor unbekannt ist. Die wohl bekannteste Version stammt von Simon and Garfunkel. Oft wird das Lied im Duett mit einer Frauen- und einer Männerstimme gesungen.

Herkunft:
Der Name lässt sich auf das Mittelalter zurückführen, als die englische Stadt Scarborough ein wichtiger Treffpunkt für Kaufleute aus ganz England war. Am 15. August jedes Jahres startete dort eine 45-tägige große Messe, genannt Scarborough Fair, die für damalige Verhältnisse recht lang war.

Als diese Messe im 19. Jahrhundert aufgegeben wurde, wurde der Name Scarborough Fair einem Musikfestival, das nun jedes Jahr im September in derselben Stadt stattfindet, gegeben.

Das Lied wurde vermutlich im 16. oder 17. Jahrhundert geschrieben. Es ist möglich, dass es aus dem Lied „The Elfin Knight“ entstanden ist. Es wurde, nachdem es von Stadt zu Stadt überliefert wurde, mehrfach verändert. So kommt es, dass heute dutzende Strophen existieren. Jedoch werden meistens nur wenige davon gesungen.

Text:
Das Lied handelt von einem jungen Mann, der von seiner Freundin verlassen wurde und nun den Hörer auffordert, sie dazu zu bringen, eine ganze Reihe von unmöglichen Dingen zu tun. Zum Beispiel soll sie ihm einen Pullover ohne Wolle stricken und ihn dann in einem trockenen Brunnen waschen. Danach wird er sie wieder als seine feste Freundin annehmen.

Es folgt der Text einer Version, die im Duett gesungen wird:

Beide:

Are you going to Scarborough Fair?
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Remember me to one who lives there,
For she once was a true love of mine.

Mann:

Tell her to make me a cambric shirt,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Without no seam nor fine needlework,
And then she'll be a true love of mine.

Tell her to wash it in yonder dry well,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Which never sprung water nor rain ever fell,
And then she'll be a true love of mine.

Tell her to dry it on yonder thorn,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Which never bore blossom since Adam was born,
And then she'll be a true love of mine.

Ask her to do me this courtesy,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
And ask for a like favour from me,
And then she'll be a true love of mine.

Beide:

Have you been to Scarborough Fair?
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Remember me from one who lives there,
For he once was a true love of mine.

Frau:

Ask him to find me an acre of land,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Between the salt water and the sea-sand,
For then he'll be a true love of mine.

Ask him to plough it with a sheep's horn,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
And sow it all over with one peppercorn,
For then he'll be a true love of mine.

Ask him to reap it with a sickle of leather,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
And gather it up with a rope made of heather,
For then he'll be a true love of mine.

When he has done and finished his work,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Ask him to come for his cambric shirt,
For then he'll be a true love of mine.

Beide:

If you say that you can't, then I shall reply,
Parsley, sage, rosemary and thyme,
Oh, Let me know that at least you will try,
Or you'll never be a true love of mine.

Erläuterungen:
Der Refrain „Parsley, sage, rosemary and thyme“ ist symbolisch zu interpretieren. Wort für Wort übersetzt heißt dieser Satz „Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian“ – also eine Liste von Pflanzen, die für den modernen Hörer zunächst keinen Sinn ergeben. Jedoch hat diese Zeile einen symbolischen Wert. Petersilie wurde früher als Verdauungsmittel gegessen und sollte gleichzeitig die Bitterkeit in der Nahrung entfernen. Mittelalterliche Ärzte benutzten diese Pflanze auch zu einem spirituellen Zweck. Salbei galt schon lange als ein Symbol für Kraft. Rosmarin stellt Treue, Liebe und Erinnerung dar. Heute gibt es in England bei vielen Frauen immer noch den Brauch, Rosmarinzweige in den Haaren zu tragen. Thymian symbolisiert in erster Linie Mut. Zur Zeit, als das Lied geschrieben wurde, trugen Ritter oft Schilde mit einer aufgemalten Thymianpflanze, wenn sie in den Kampf gingen.

Das lyrische Ich im Lied wünschte sich mit der Nennung dieser vier Pflanzen Milde, um die Bitterkeit in der Beziehung zu lindern, seelische Kraft, wenn sie voneinander getrennt sind, Treue, um mit ihr zusammen zu bleiben, wenn er alleine ist; und seltsamerweise auch Ermutigung, damit sie die „unmöglichen Dinge“ tun und wieder zurückkommen kann, sobald dies möglich ist.

Eine ganz andere Bedeutung des Liedertextes ergibt sich jedoch aus einer "medizinischen" Betrachtungsweise der Gewürze: Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian. Sie wurden früher als Abtreibungsmittel verwendet.

Version von Simon and Garfunkel:
Die Version von Simon and Garfunkel aus dem Jahr 1966 ist die bekannteste Aufnahme von Scarborough Fair. Sie erschien auf dem Album Parsley Sage Rosemary and Thyme. Paul Simon lernte das Lied 1965 von Martin Carthy in London und fügte den Kontrapunkt von „Canticle“, eine Neuaufnahme des Songs „The Side Of a Hill“, hinzu. 1968 wurde das Lied als Soundtrack zum Film Die Reifeprüfung als Single veröffentlicht. Das Copyright liegt ausschließlich bei Paul Simon, was Martin Carthy ein Dorn im Auge war, da er eigentlich die „traditionelle Quelle“ war. Eine Versöhnung zwischen den beiden gab es erst im Jahre 2000, als Paul Simon das Lied gemeinsam mit Carthy auf einem Konzert in London sang.

Quelle: Wikipedia
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Kurt Ihlo

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Samstag, 5. April 2008, 23:08

„Happy Birthday“:

„Happy Birthday“ ist das bekannteste Geburtstags-Ständchen.

Das Lied stammt von Mildred J. Hill (1859–1916) und Patty Smith Hill (1868–1946) aus dem US-amerikanischen Louisville (Kentucky). Beide arbeiteten im Louisville Experimental Kindergarten, Patty Hill als Leiterin, ihre Schwester Mildred als Erzieherin. Die heute zu Happy Birthday gehörende Melodie schrieb Mildred als Begrüßungslied für den Kindergarten, ihre Schwester Patty verfasste dazu den originalen Text „Good Morning To All“. Dieses Lied wurde 1893 erstmals veröffentlicht. Heutzutage wird das Lied in vielen Ländern in vielen verschiedenen Sprachen gesungen.

Der Textautor Robert C. Coleman fügte 1924 eine zweite Strophe dazu, das heute bekannte „Happy Birthday“. Dies geschah ohne Einwilligung der ursprünglichen Autoren, was eine Klage der Familie Hill gegen Coleman zur Folge hatte, die die Hills 1935 gewannen. 1989 übernahm Warner die Rechte gegen eine Zahlung von 15 Millionen Pfund.

Da das Urheberrecht geistiges Eigentum noch 70 Jahre nach dem Tod des Autors schützt, und die Co-Autorin Patty Smith Hill erst 1946 starb, ist das Lied in Deutschland noch bis 2016 urheberrechtlich geschützt. Das Lied bringt noch heute der Rechtsinhaberin Warner Chappell jährlich ca. 2 Millionen US-Dollar an Lizenzgebühren ein.

Eine berühmte Interpretation des Ständchens ist diejenige von Marilyn Monroe, die sie im Mai 1962 anlässlich des Geburtstags von John F. Kennedy im Madison Square Garden gab, und die auf Grund Monroes durchsichtig scheinenden Kleides und ihrer lasziven Stimme ihre vermutete Affäre zu Kennedy mehr als deutlich werden ließ.

Quelle: Wikipedia
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Kurt Ihlo

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Montag, 7. April 2008, 11:34

“The Beatles”: “Being for the Benefit of Mr. Kite!”

Jahr: 1967
Being for the Benefit of Mr. Kite! ist ein Lied der Beatles, das 1967 als siebter Titel auf der LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band veröffentlicht wurde. Es schließt die erste Seite der LP ab.

Diese John Lennon-Komposition wurde am 17. Februar und vom 28. bis zum 30. März 1967 in den Abbey Road Studios aufgenommen.

Während der Dreharbeiten zum Werbefilm von Strawberry Fields Forever am 31. Januar 1967 in Sevenoaks (Kent) entdeckte John Lennon in einem Antiquitätenladen ein altes Plakat für Pablo Fanques Circus Royal und kaufte es. Aus dessen Text entwickelte er das Lied.

Lennon schwebte eine echte Kirmesstimmung vor. Im Archiv der Abbey Road Studios fanden sich Tonbänder mit Ausschnitten von Märschen, gespielt von Dampf- und Jahrmarktsorgeln. Kopien dieser Bänder wurden vom Toningenieur Geoff Emerick in kleine Fitzel zerschnitten und willkürlich wieder zusammengeklebt. Heraus kam dabei eine chaotische Klangcollage, die Lennon gefiel. Teile dieses Bandes wurden unter das Ende des Liedes gemischt und lassen es ausklingen.

Bei Being for the Benefit of Mr.Kite! wollte Lennon „..., dass man das Sägemehl förmlich riechen könne“. Solche Äußerungen waren typisch für ihn. An Produzent George Martin und Toningenieur Geoff Emerick lag es dann, diese Wünsche umzusetzen. Er war immer sehr bemüht, die Aufnahmen nach den Vorstellungen der Beatles zu realisieren.

Dennoch war Lennon mit dem Endprodukt nicht ganz zufrieden, weil er das Lied für kein Ergebnis echter Arbeit hielt, was er 1967 dem Beatles-Biografen Hunter Davies gegenüber äußerte. Im Laufe der Zeit revidierte er sein Urteil und in einem Interview für das Playboy-Magazin aus dem Jahr 1980 bezeichnete er das Lied als „cosmically beautiful … The song is pure, like a painting, a pure watercolour.“

Der Text des Plakats:

PABLO FANQUE'S CIRCUS ROYAL
Town-Meadows, Rochdale

Grandest Night of the Season!
and positively the
LAST NIGHT BUT THREE!
being for the
BENEFIT OF MR.KITE,
(late of Well's Circus) and
Mr. J. Henderson,
the celebrated somerset-thrower!
Wire dancer, vaulter, rider, etc.
On TUESDAY Evening, February 14, 1843

Mssrs. Kite and Henderson, in announcing the
following Entertainments ensure
the Public that this Night's Production will be
one of the most splendid ever produced in this Town,
having been some days in preparation.

Mr. Kite will, for this night only, introduce the celebrated
HORSE ZANTHUS!
Well known to be one of the best Broke horses
IN THE WORLD!!!

Mr. HENDERSON will undertake the arduous Task of
THROWING TWENTY-ONE SOMERSETS,
on the solid ground.
Mr. KITE will appear, for the first time this season,
On The Tight Rope,
When Two Gentlemen Amateurs of this Town will
perform with him.
Mr. HENDERSON will, for the first time in Rochdale,
introduce his extraordinary
TRAMPOLINE LEAPS and SOMERSETS!
Over Men & Horses, through Hoops, over Garters
and lastly through a Hogshead of
REAL FIRE! In this branch of the profession
Mr. H challenges THE WORLD!


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Donnerstag, 10. April 2008, 22:15

“Anton Karas”: „Harry-Lime-Thema“ / Der Dritte Mann

Jahr: 1949
Das Harry-Lime-Thema (engl. The Third Man Theme) ist eine Instrumental-Komposition, die von Anton Karas für den Film Der dritte Mann geschrieben und interpretiert wurde.

Entstehung:
Anton Karas arbeitete gerade als Zither-Spieler, als der Regisseur Carol Reed, während er nach Drehorten für seinen Film suchte, Karas in einem Biergarten spielen hörte. Reed wollte zwar Walzer-Musik, sie sollte aber dennoch zur Stadt Wien passen, in welcher der Film spielte. So fragte er Karas, ob er die Filmmusik schreiben und aufnehmen würde. Karas war einverstanden und schrieb das Thema, welches auf einer Melodie in einem Übungsbuch basierte.

Erfolg:
Obwohl die Zither zuvor nicht sehr häufig in der englischen oder amerikanischen Musik verwendet wurde, erlangte das Thema durch das Filmpublikum schnell nach der Premiere (am 2. September 1949 in Großbritannien) Popularität.

Nach seiner Veröffentlichung als Single 1950, hielt sich das „Harry-Lime-Thema“ elf Wochen (vom 23. April bis 8. Juli) auf Platz eins der US-Bestseller (Best Sellers in Stores) des Billboard-Magazins.

Der Erfolg führte zu einer Tendenz, Filmthemenmusik in Singles zu veröffentlichen. Auch eine Gitarren-Version von Guy Lombardo (aufgenommen am 9. Dezember 1949, veröffentlicht unter dem Label Decca Records) verkaufte sich auch sehr gut und hielt sich ebenso 11 Wochen auf Platz eins. Nach Faber and Faber haben die unterschiedlichen Versionen des Themas zusammen geschätzte vierzig Million Kopien verkauft.

Quelle: Wikipedia
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Kurt Ihlo

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Freitag, 18. April 2008, 21:07

“Pink Floyd”: “Another Brick In The Wall”

Another Brick in the Wall ist der Titel eines der bekanntesten Lieder und der größte Erfolg der britischen Rockband Pink Floyd, das auf dem Album The Wall am 30. November 1979 erstveröffentlicht wurde. Es wurde in drei Teilen publiziert, die auf der ersten CD des Albums die Tracknummern 3, 5 und 12 hatten. Der zweite Teil der Trilogie wurde als Single veröffentlicht.

Entstehung:
Das Lied wurde von Roger Waters geschrieben, der dabei von seiner eigenen Schulzeit während der 1950er inspiriert wurde. Waters drückte darin seinen Unmut über die von ihm gefühlte Unterdrückung der Schüler aus.

Bob Ezrin wollte die Stimmen normaler Londoner Schüler im Lied haben. An einem normalen Schultag ging er deshalb zusammen mit Waters in die dem Aufnahmestudio nahegelegene Schule Islington Green School und betrat einen Musikklassenraum. Der unkonventionell denkende Lehrer Alun Renshaw unterrichtete dort gerade eine Klasse, als die beiden den Raum betraten. Als sie den Raum wieder verließen, hatten sie 23 Schüler dabei, die sie mit ins Aufnahmestudio nahmen. In einem ersten Aufnahmeversuch sangen die Schüler, als ob sie sich in einem Chor befänden, doch die Mitglieder von Pink Floyd wiesen die Schüler an, wie auf einem Spielplatz zu singen. Da die Schüler unter anderem davon singen, dass sie keine Bildung bräuchten, verbot die Schule, sie im Video zu zeigen.

Ende 2004 verklagten einige der Schüler die Band auf Zahlung von Tantiemen, da lediglich die Schule eine Platin-Schallplatte und 1000 Pfund Sterling erhalten hatte, sie persönlich nicht für ihre Dienste bezahlt wurden.

Interpretation der Lieder:
Das Album The Wall handelt von einem Protagonisten namens Pink, um den es auch in dem Lied Another Brick in the Wall geht. Die verschiedenen Musikstile auf der ersten CD des Albums repräsentieren Veränderungen in seiner Persönlichkeit.

Teil 1:
Spieldauer: 3:21 Minuten

Lancaster Pink, der laut dem Musikvideo etwa 5 bis 7 Jahre alt ist, hat eine Mauer (The Wall) um seine Gedanken gebaut, die das Gute und Schlechte von ihm fernhält. Er glaubt, dass er sie nicht verändern kann. Die Mauer hat er aufgrund der Last des Lebens errichtet, die er im Vorgängerlied The Thin Ice erfahren hat. Pink erzählt, dass sein Vater vor seiner Geburt über das Meer geflogen ist, was eine Metapher dafür darstellt, dass sein Vater im Zweiten Weltkrieg gestorben ist. Seinem Schicksal resignierend stellt er fest, dass es nur ein Ziegelblock in der Mauer (Another Brick in the Wall) war. Pink hält es für sein unausweichliches Schicksal, dass die Mauer, die schon immer in seinem Leben vorhanden war, immer weiter wachsen wird.

Pink ist verbittert über den Tod seines Vaters. Er fragt, was sein Vater ihm außer einem Bild im Familienalbum zurückgelassen habe. Die akustische Untermalung deutet auf eine Zeit hin, wenn all die Gefühle aus Pink herausbrechen werden und zeigt gleichzeitig die Emotionen, die er fühlt.

Als Pink älter wird, richtet er seinen Hass gegen England, Hitler, den Krieg und alle daran Beteiligten. Die Verärgerung wird zu seinem Lebensinhalt und er wird selbst zu dem, was er am meisten gehasst hat.

Teil 2:
Spieldauer: 4:00 Minuten

An Pinks Schule erheben sich die Schüler gegen die Lehrerschaft, welche zynisch und kalt zu den Schülern ist. Die Lehrer versuchen, die Schüler mit düsterem Sarkasmus und Gedankenkontrolle in ihre Welt der Ängste und Unfreiheit zu locken.

Waters kritisiert mit dem Text das Schulsystem in England, das den Individualismus nicht fördert, sondern alle nach Schema F erziehen will. Die Zeile „we don't need no education“ drückt unmissverständlich aus, dass die Lehrer als ungeeignet empfunden werden. Gleichzeitig demonstrierte Waters, dass Gemeinschaft immer vorhanden ist und dass selbst im Kampf der Schüler um den Individualismus Mitläufertum und Gemeinschaft vorhanden sind.

Die Musik des zweiten Teils enthält mehr Variationen als der erste Teil, um wieder die Persönlichkeit Pinks darzustellen. Die Melodie ist energetischer und spiegelt Pinks jugendliches Aufbegehren und seine entstehende künstlerische Phantasie wider. Zugleich ist jedoch Pinks Konformität zum Ablauf des Aufbaus der Mauer im Refrain vorhanden. Jeder Verletzung folgt nur ein weiterer Stein in der Mauer (Another Brick in the Wall). Ein Gitarrensolo scheint zwischenzeitlich eine Befreiung einzuläuten, doch dann sind Szenen aus der Klasse zu hören. Die Verbindung mit den Ereignissen der Lieder Young Lust und One of my Turns werden musikalisch angedeutet, indem am Schluss des Teils ein Telefon klingelnd. Darin wird später ein Hinweis auf das Scheitern sozialer Verbindungen wie Ehe und Schule gegeben.

Teil 3:
Spieldauer: 1:48 Minuten

Der dritte Teil zeigt den Ausbruch der jahrelang angestauten Verletzungen und Demütigungen. Pink weist die Dinge ab, die ihm jahrelang den Schmerz seiner Existenz genommen haben: Die Liebe seiner Mutter und später seiner Frau sowie Medikamente. Die Gitarrenklänge sind explosiv, um die Stimmung zu unterstreichen. Pink sieht voraus, dass seine Geschichte tragisch ausgehen wird, wenn er nichts ändert. Pink sieht seine einzige Rettung darin, die Mauer (Wall) fertigzubauen und sich in die Isolation zu flüchten. Er redet sich ein, dass alle anderen Menschen nur weitere Steine in der Mauer waren (All in all you all were just bricks in the wall). Pinks Unfähigkeit, soziale Kontakte zu knüpfen, die Gedanken an die Schmerzen seiner Vergangenheit und die Untreue seiner Frau führen ihn schließlich zu dem finalen Entschluss, alle verbliebenen Löcher in der Mauer zu füllen und sich zu opfern, indem er eine Isolation zu allen Menschen aufbaut. Von einem Schutzwall hat sich Pinks Mauer in ein Gefängnis ohne Entkommen verwandelt.

Waters stützte diese Interpretation 1979. Er erklärte in einem Interview, dass Pinks Mauer sein Verlangen füllt …

Quelle: (gekürzt) Wikipedia
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Vulcain

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191

Samstag, 26. April 2008, 04:22

Ein Stück von mir

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Lumidus

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192

Samstag, 26. April 2008, 10:21

Groove Coverage - She

2004 erschien dieser Slow-Titel vom Duo DJ Novus und der Sängerin Mell. Ich saß mit meiner damals 10- jährigen Tochter im Auto als dieser Song im Radio neu anlief.
Allerdings sang mir jemand von hinten leise ins Ohr. Auf Deutsch!?

Es stellte sich heraus das "SHE" eigentlich ein altes kirchliches Kinderlied ist. Geschrieben 1964 vom Kantor Alfred Hans Zoller. Basierend auf einem Text der noch wesentlich älter ist. "Stern über Bethlehem"

Ausserdem passierte der GEMA auch noch noch ein Fauxpax. Sie hatte den Komponisten des Titels als tot deklariert und somit die Freigabe für Groove Coverage gegeben. So konnte "SHE" dessen Text von Lou Bega stammt in die Top 20 einsteigen.

Um einen Rechtstreit aus dem Wege zu gehen, einigten sich Zoller und Groove Coverage auf eine Beteiligung die dem Kantor noch heute Geld einbringt.
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Kurt Ihlo

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193

Samstag, 3. Mai 2008, 01:22

„The Kinks“: „Lola“

Jahr: 1970

Der Sänger der Band - Ray Davies - verliebte sich in eine Frau, bei der sich herausstellte, daß sie ein Transvestit war. Dieses Erlebnis verarbeitete er in dem Hit "Lola".

(Freie Übersetzung):
Ich traf sie unten im alten Soho in einer Bar -
wo Du Champagner trinkst und er schmeckt wie Cherry-Cola.
C.-O.-C.-A. Cola.
Sie kam zu mir herauf und bat mich zum Tanz.
Ich fragte sie nach ihrem Namen und in einer dunklen rauhen Stimme sagte sie Lola.
L-o-l-a; Lola la-la-la-la Lola.

Nun, ich bin nicht der männlichster Kerl der Welt -
aber, als sie mich fest an sich drückte, brach sie mir fast meine Wirbelsäule.
OH- meine Lola la-la-la-la Lola.
Nun, ich bin nicht dumm - aber ich konnte es nicht verstehen,
warum sie wie eine Frau ging und wie ein Mann sprach.
OH- meine Lola la-la-la-la Lola - la-la-la-la Lola.

Nun, wir tranken Champagner und tanzten die ganze Nacht
unter dem elektrischen Kerzenlicht.
Sie hob mich an und setzte mich auf ihr Knie
und sagte: Lieber Junge willst Du nicht mit mir nach Hause kommen?
Nun, ich bin nicht der leidenschaftlichste Kerl der Welt -
aber, als ich ihr in die Augen schaute, sank ich fast zu Boden
für meine Lola la-la-la-la Lola - la-la-la-la Lola.
Lola la-la-la-la Lola - la-la-la-la Lola.

Ich stieß sie weg, ging zur Tür,
ging zu Boden, nieder auf meine Knie,
dann sah ich sie an und sie mich.
Nun, dieser Moment, sollte für ewig so bleiben.
Und ich wünschte sie möge für immer auf diese Weise meine
Lola la-la-la-la Lola sein.

Mädchen werden zu Jungen und Jungen zu Mädchen.
Diese Welt kommt geschüttelt und durcheinander daher -
außer für Lola la-la-la-la Lola.

Nun, ich verließ mein Zuhause eine Woche zuvor
und hatte noch nie eine Frau zuvor geküßt.
Aber Lola lächelte und nahm mich bei der Hand.
Und sie sagte: Lieber Junge ich mache Dich zum Mann.

Nun, ich bin nicht der männlichster Kerl der Welt -
aber ich weiß, wer ich bin - und ich bin froh, ein Mann zu sein -
wie Lola la-la-la-la Lola
Lola la-la-la-la Lola
Lola la-la-la-la Lola …

Quelle:
Die Ultimative Chart Show - Die Erfolgreichsten Rock Classics Aller Zeiten
(02.05.2008 ),
The Kinks: Lola
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Kurt Ihlo

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194

Samstag, 3. Mai 2008, 02:13

„The Kinks“: „Lola“ / Story 2

Hintergrundgeschichte #2:
Die Inspiration zu "Lola" bekommt Ray Davies bei einem Clubbesuch im Londoner Nachtclubviertel Soho. Davies steht kurz vor seiner Hochzeit und mitten in einer Krise. Er hat Angst, sich zum Gefangenen einer Familie zu machen und sein Leben als Musiker aufgeben zu müssen.

Mitten in dieser Stimmung trifft er in einem Club seinen Produzenten, der den ganzen Abend eng mit einer schwarzen Lady tanzt. Ab und zu kommt die Dame auch bei ihm vorbei und Ray Davies wundert sich über ihre Bartstoppeln. Ihm ist ziemlich schnell klar: Diese Dame ist eigentlich ein Mann. Nur sein Produzent merkt das nicht, er ist viel zu sehr betrunken. Am nächsten Tag setzt Ray Davies sich hin und schreibt einen Song über diesen Transvestiten und nennt ihn "Lola". Besonders eine Textzeile hat es ihm angetan: "Der Champagner schmeckt wie Coca-Cola". Das ist Schleichwerbung, sagt die strenge BBC und weigert sich, den Song im Radio zu spielen.

Deshalb muss Ray Davies extra die US-Tournee der Kinks unterbrechen und von New York nach London fliegen, um die strittige Zeile neu einzusingen. "Kirsch-Cola" klingt unverfänglicher und passiert auch die strenge Kontrolle der BBC. Die Single wird im Sommer 1970 ein weltweiter Top-Ten-Hit und ist seitdem der Höhepunkt auf jedem Konzert, weil da jeder im Publikum mitgrölen kann.

Quelle:
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Samstag, 3. Mai 2008, 22:26

„Foreigner“: „I Want To Know What Love Is“

Jahr: 1985
Entstehungsgeschichte: „Mick Jones“ - der Gründer und Gitarrist der Gruppe “Foreigner” war gerade das erste Mal geschieden - und verarbeitete so seine Stimmung und Gefühle zu diesem Song.

(Freie Übersetzung):
Ich werde mir ein wenig Zeit nehmen -
ein wenig Zeit, um die Dinge zu überdenken.
Ich werde wohl auch besser zwischen den Zeilen lesen
falls ich es brauchen sollte, wenn ich älter geworden bin.
Ohhhh
Diesen Berg muss ich bezwingen -
es fühlt sich an, als würde ich die Welt auf meinen Schultern tragen.
Durch die Wolken hindurch, sehe ich die Liebe scheinen
Es hält mich warm, wenn auch das Leben erkaltet.
In meinen Leben gab es Liebeskummer und Schmerzen.
Ich weiß nicht, ob ich mich dem noch einmal stellen kann.
Ich kann jetzt nicht aufhören
Ich bin soweit gegangen, um dieses einsame Leben zu ändern

Ich will wissen, was Liebe ist.
Ich möchte, daß Du es mir beibringst.
Ich will fühlen, was Liebe ist.
Ich weiß, daß Du es mich lehren kannst.

Ich werde mir ein bisschen Zeit nehmen,
ein bisschen Zeit, um mich umzuschauen.
Ich habe keinen Platz, wo ich mich verstecken könnte
Es sieht so aus, also ob mich die Liebe langsam gefunden hätte.
In meinen Leben gab es Liebeskummer und Schmerzen.
Ich weiß nicht, ob ich mich dem noch einmal stellen kann.
Ich kann jetzt nicht aufhören
Ich bin soweit gegangen, um dieses einsame Leben zu ändern

Ich will wissen, was Liebe ist.
Ich möchte, daß Du es mir beibringst.
Ich will fühlen, was Liebe ist.
Ich weiß, daß Du es mich lehren kannst.
Ich will wissen, was Liebe ist.
Ich möchte, daß Du es mir beibringst.
Und ich möchte fühlen - Ich möchte fühlen, was Liebe ist.
Und ich weiß - ich weiß, daß Du es mir beibringen kannst.

Laß uns über die Liebe reden -
ich möchte wissen, was Liebe ist.
Die Liebe, die Du in Dir fühlst -
ich möchte, daß Du es mir beibringst.
Und ich fühle so viel Liebe -
ich möchte fühlen, was Liebe ist.
Nein, Du kannst es nicht verstecken -
ich weiß, Du kannst es mir zeigen.
Ich möchte wissen, was Liebe ist -
laß uns über Liebe reden -
ich weiß Du kannst es mir beibringen.
Ich möchte es auch fühlen -
Ich möchte fühlen, was Liebe ist.
Ich möchte es auch fühlen -
Und ich weiß - und ich weiß - ich weiß Du kannst es mir zeigen.
Zeige mir, daß die Liebe echt ist - Ja -
Ich möchte wissen, was Liebe ist …

Quellen:
Die Ultimative Chart Show - Die Erfolgreichsten Rock Classics Aller Zeiten
(02.05.2008 ),
„Foreigner“: „I Want To Know What Love Is“
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Freitag, 16. Mai 2008, 23:27

“The Animals”: “House Of The Rising Sun”

Jahr: 1964
Das Lied, das Bob Dylan, Gerry & The Pacmakers, Joan Baez, Jimi Hendrix, Led Zeppelin, The Doors, The Rolling Stones, The Ventures, Marianne Faithfull, Tracy Chapman, Sinead O’Connor und etliche andere Interpreten schon interpretiert haben beruht auf einem Song von „ Clarence Ashley & Gwen Foster” aus dem Jahre 1934. Diese haben den Song aus einem Volkslied aus dem 18. Jahrhundert entlehnt. Ursprünglich geht es in dem Song um eine Prostituierte. Um das Lied für das Radio tauglich zu machen – und einer Zensur zu entgehen wurde der Text aber von den Animals auf einen Spieler geändert.

„The House Of The Rising Sun“ bezieht sich auf ein Bordell, das in New Orleans von „Madame Marianne LeSoleil Levant“ (die sich als Madame „Aufgehende Sonne“ / „Rising Sun“ übersetzen lassen kann) 1862 eröffnet wurde. Nach Beschwerden der Nachbarn wurde es 1874 geschlossen. An der alten Adresse - Conti Street Nr. 535–537, im Französischen Viertel steht heute auf dem Grundstück eine hässliche alte Garage.

(Freie Übersetzung):
Es gibt dort in New Orleans ein Haus,
welches sie als „die aufgehende Sonne“ nennen.
Und es ist der Ruin für viele arme Jungs gewesen.
Und Gott, ich weiß, ich bin einer von ihnen.

Meine Mutter war eine Schneiderin,
nähte meine neuen Blue Jeans.
Mein Vater war ein Glücksspieler,
drüben in New Orleans

Nun, die einzige Sache, die ein Spieler braucht,
ist eine Tasche und ein Koffer.
Und er ist nur dann zufrieden,
wenn er total betrunken ist.

Oh Mutter, sag deinen Kindern,
dass sie nicht das machen sollen, was ich gemacht habe:
ein Leben in Sünde und Elend
im Haus der aufgehenden Sonne.

Also, ich stehe mit einem Fuß auf dem Bahnsteig,
mit dem anderen Fuß im Zug.
Ich gehe nach New Orleans zurück,
um die Kugel und die Kette zu tragen. (Sträflingsfußfessel mit Kugel)

Nun gut, da gibt’s ein Haus in New Orleans,
welches sie als „die aufgehende Sonne“ bezeichnen.
Und es ist der Untergang für viele arme Jungs gewesen.
Und Gott, ich weiß, ich bin einer von ihnen.

Quelle:

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“The Animals”: „House Of The Risin’ Sun“
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Kurt Ihlo

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197

Samstag, 17. Mai 2008, 23:22

“The Mamas and the Papas”: “California Dreamin’”

Jahr: 1965
Die Entstehung des Oldies ist sehr schnell (und nachvollziehbar) erzählt: In einer kalten New Yorker Winter-Nacht im Jahre 1963 wurden John und Michelle Phillips durch Michelles Heimweh nach dem Sunshine-State zu diesem Song inspieriert. Zu jener Zeit waren sie noch in der Folkband „The New Journeymen“, aus der 1965 die Gruppe „The Mamas and the Papas“ wurde.


(Freie Übersetzung):
All die Blätter sind braun, und der Himmel ist grau.
Ich ging an einem Wintertag spazieren.
Ich wäre sicher und warm aufgehoben, wenn ich in L.A. wäre -
träumen von Kalifornien an einem solchen Wintertag.

An einem Halt in einer Kirche, an der ich vorbekam
fiel ich auf meine Knie und tat so, als ob ich betete.
Du weißt, der Priester mochte die Kälte.
Er weiß, dass ich bleiben werde -
träumen von Kalifornien an einem solchen Wintertag.

All die Blätter sind braun, und der Himmel ist grau.
Ich ging an einem Wintertag spazieren.
Wenn ich es ihr nicht erzählt hätte könnte ich mich heute aufmachen –
träumen von Kalifornien an einem solchen Wintertag.
Träumen von Kalifornien an einem solchen Wintertag.
Träumen von Kalifornien an einem solchen Wintertag.

Quellen:
„The Mamas and the Papas“: „California Dreamin’“
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198

Sonntag, 18. Mai 2008, 15:09

“10CC”: “I’m Not In Love”

Jahr : 1975
Eigentlich wollte Eric Stewart nur ein Liebeslied für seine Frau verfassen. Um die Wirkung der Botschaft nicht durch ständige Wiederholung von „I Love You, I Love You …“ verpuffen zu lassen verfiel er auf folgende Idee: Durch die negative Auslegung („I’m not in Love“) - es im Text aber durchblicken zu lassen, wie verliebt er ist – erreicht er im Unterbewusstsein der Hörer eine Steigerung.

Der Song, der eigentlich als „Bossa Nova“ ausgelegt war, wurde dann von Eric Stewart und Graham Gouldman fertig geschrieben. Auf Grund heftiger Kritik der Band wurde der Song als unbrauchbar verworfen. Als jedoch die Studiomitarbeiter immer häufiger das Lied vor sich hinsummten nahmen Stewart und Gouldman die Nummer wieder auf – und änderten das Lied auf die endgültige Version, die erstmals 1975 auf dem Album „The Original Soundtrack“ veröffentlicht wurde.


(Freie Übersetzung):
Ich bin nicht (in Dich) verliebt,
vergiß das bitte nicht.
Das ist nur so eine komische Phase, die ich gerade durchmache
Und verstehe es nicht falsch, daß ich Dich anrufe.
Denk bloß nicht, daß Du es bei mir geschafft hast.
Ich bin nicht in dich verliebt, nein, nein - es ist nur ...

Ich würde Dich gerne treffen,
aber, wie gesagt,
Das bedeutet nicht, daß Du mir so viel bedeutest.
Also mach keinen großen Wirbel, wenn ich Dich anrufe.
Erzähl bloß Deinen Freunden nichts von uns beiden.
Ich bin nämlich nicht (in Dich) verliebt, nein, nein - es ist nur ...

Dein Photo hängt bei mir noch an der Wand
Es verdeckt nur einen häßlichen Fleck, der dort ist.
Also sag bitte nicht, daß Du es zurückhaben willst
Ich weiß, Du weißt, daß es mir nicht so viel bedeutet
Ich bin nämlich nicht (in Dich) verliebt, nein, nein - es ist nur ...

Oh, auf mich kannst du lange warten.
Oh, da kannst du lange warten.
Oh, auf mich kannst du lange warten.
Ooh, da kannst du lange warten.

Ich bin nicht (in Dich) verliebt, bitte vergiß das nicht
Das ist nur so eine komische Phase, die ich gerade durchmache
Und interpretiere es bitte nicht falsch, daß ich Dich anrufe
Denk bloß nicht, daß Du es bei mir geschafft hast.
Ich bin nicht (in Dich) verliebt – ich bin nicht (in Dich) verliebt.


Quellen:
Sat1 / Die Hit Giganten – Flower Power
Wikipedia
„10CC“: „I’m Not In Love“
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Kurt Ihlo

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Montag, 19. Mai 2008, 20:47

„Moody Blues“: „Nights In White Satin“

Jahr: 1967
Als ein Mitglied der Band eine Garnitur Bettwäsche aus Satin geschenkt bekommt ist die Idee für das nächste zu schreibende Lied geboren.

(Freie Übersetzung):
Die Nächte in weißem Satin,
nehmen niemals ein Ende.
Die Briefe die ich schrieb,
die nicht dazu gedacht waren, sie zu versenden.
Die Schönheit die ich immer
mit diesen Augen nicht wahrnehmen konnte.
Nur kann ich jetzt nicht mehr sagen,
wie es wirklich ist.

Denn ich liebe Dich.
Ja ich liebe Dich.
Oh, wie ich Dich liebe.

Starren auf die Menschen -
manche Hand in Hand.
Aber was ich gerade durchmache
Können sie nicht verstehen.
Manche versuchen mir ihre Gedankengänge aufzudrängen,
gegen die sie sich selber nicht wehren können.
Alles, zu was Du werden willst wirst Du am Ende sein.

Und ich liebe Dich.
Ja ich liebe Dich.
Oh, wie ich Dich liebe.

Quellen:
Sat1 / Die Hit Giganten - Flower Power (16.05.2008 )
„Moody Blues“: „Nights In White Satin“
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Kurt Ihlo

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Dienstag, 20. Mai 2008, 17:32

“Beach Boys”: “Good Vibrations”

Jahr: 1967
Inspiriert für den Song „Good Vibrations“ wird Brian Wilson durch einen Auspruch seiner Mutter. Diese sagt, dass Hunde die Ausstrahlung (Vibrations) von Menschen wahrnehmen – und so spüren, ob jemand gut oder böse ist.

(Freie Übersetzung):
Ich, ich liebe die farbenfrohe Kleidung, die sie trägt,
und die Art, wie das Sonnenlicht mit ihrem Haar spielt.
Ich höre den Klang eines freundlichen Wortes,
Der Wind trägt den Geruch ihres Parfüms durch die Luft.

Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Sie erregt mich,
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Oom Bop bop (genauso sinnlos wie z.B. Schalala) angenehme Schwingungen
Sie erregt mich,
Oom Bop bop erregend
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Oom Bop angenehme Schwingungen
Sie erregt mich,
Oom Bop bop erregend
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Oom Bop bop angenehme Schwingungen
Sie erregt mich,
Oom Bop bop erregend

Ich schließe meine Augen,
irgendwie ist sie jetzt näher,
sanft lächelnd, ich weiß, sie muß freundlich sein.
Wenn ich in ihre Augen sehe
Geht sie mit mir in eine zauberhafte Welt.

Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Sie erregt mich,
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Oom Bop bop (genauso sinnlos wie z.B. Schalala) angenehme Schwingungen
Sie erregt mich,
Oom Bop bop erregend
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Oom Bop angenehme Schwingungen
Sie erregt mich,
Oom Bop bop erregend
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
Oom Bop bop angenehme Schwingungen
Sie erregt mich,
Oom Bop bop erregend

(Ahhhh)

Ah, Du meine Güte – welche Euphorie!
Ich weiß nicht, woher – aber sie sendet mir von dort:
Ah – Du meine Güte. Was für eine Sensation.
Ah – Du meine Güte. Welche Euphorie.
Ah – Du meine Güte. Wie nur.

Ich werde diese liebenden angenehmen Schwingungen bewahren.
Ein Erlebnis mit ihr.
Ich werde diese liebenden angenehmen Schwingungen bewahren.
Ein Erlebnis mit ihr.
Ich werde diese liebenden angenehmen Schwingungen bewahren.
Ein Erlebnis.

(Ahhhh)

Angenehme angenehme angenehme Schwingungen,
Oom Bop bop
Ich nehme angenehme Schwingungen wahr,
sie erregt mich,
Oom Bop bop
Erregend
Angenehme angenehme angenehme Schwingungen,
Oom Bop bop
Sie ist – na na
Na na na na na
Na na na
Na na na na na
Do do do do do
Na na na
Do do do

Quellen:
Sat1 / Die Hit Giganten - Flower Power (16.05.2008)
“The Beach Boys”: “Good Vibrations”
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