Sie sind nicht angemeldet.

Seb'

Mitglied

Beiträge: 111

Wohnort: Ge

Beruf: Schüler

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 26. August 2007, 14:19

Songs und ihre Hintergründe

Ihr hört immer und immer wieder den einen Song?
Ihr habt die Geschichte oder ein paar Informationen von ihm auf der Zunge und wartet nur darauf sie zu erzählen?
Dann ist JETZT eure Chance!
Tippt euren Song mit seinem Hintergrund hier hinein und mit etwas Glück hört ihr ihn schon in der nächsten Sendung des Musik4FunRadios!



Wenn das mal nichts ist ;D


Gruß
Seb

www.the-herbs-fanclub.de.tl

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 26. August 2007, 14:30

"Joachim Witt": "Goldener Reiter"

In "Goldener Reiter" geht es um das Panzeraufklärungslehrbataillon 3 in Lüneburg (das Wappen der Einheit führt den "Goldenen Reiter").
Die Kaserne bezeichnet Joachim Witt als "Nervenklinik", in der man "noch verrückter gemacht wird". (Witt leistete seinen Wehrdienst in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg direkt an einer Umgehungstraße vor der Stadt.

-----


Zu den Beiträgen für "Songs Und Ihre Hintergründe" gibt es einen alphabetisch sortierten Thread mit den einzelnen Links zu allen Beiträgen:
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)

-----
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (4. Mai 2012, 13:45)


Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 26. August 2007, 14:40

"Boomtown Rats" "I Don't Like Mondays"

I Don’t Like Mondays (deutsch: Ich mag keine Montage) war der größte Hit der Band The Boomtown Rats um Bob Geldof. Inspiriert wurden sie durch den Ausspruch der 16-jährigen Brenda Ann Spencer, die am Montag, dem 29. Januar 1979 aus dem Fenster ihres Schlafzimmers auf dem gegenüberliegenden Schulhof der Grover Cleveland Elementary School in San Diego den Schulleiter Burton Wragg und den Hausmeister Mike Suchar mit einem halbautomatischen Gewehr erschoss, einen Polizisten und acht Schüler verletzte. Sie hatte die Waffe von ihrem Vater zu Weihnachten geschenkt bekommen. Während der Schießerei bekam Spencer einen Anruf von einem Journalisten, dem sie als Begründung für ihre Tat zur Antwort gab: „I don’t like Mondays. This livens up the day.“ Als die Polizei Spencers Schlafzimmer stürmte, wiederholte sie den Satz und gab auch bei ihrer Verhaftung als Motiv an: „Nothing’s happening today. I don’t like Mondays.“
The Boomtown Rats wurden durch dieses Massaker inspiriert und Bob Geldof schrieb daraufhin den Titel, nachdem er während eines Radiointerviews beobachtet hatte, wie die Nachricht über den Amoklauf aus dem Telex-Gerät des Radiostudios herauskam. Das Lied wurde in den 1980er Jahren regelmäßig montagmorgens von Rockradios in den USA gespielt. Im Juli 1979 wurde es ein Nummer-Eins-Hit in Großbritannien, erreichte Platz 6 in Deutschland und Platz 73 in den USA. 2001 erschien eine Coverversion von Tori Amos auf ihrem Album Strange Little Girls.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (6. April 2012, 01:29)


Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 26. August 2007, 21:04

"The Lion Sleeps Tonight"

"The Lion Sleeps Tonight" gilt als der erfolgreichste afrikanische Song in der Musikgeschichte. Der Komponist Solomon Linda hatte 1939 zehn Shilling für den Verkauf der Rechte erhalten. Jetzt klagen seine Nachkommen.

Die drei noch lebenden Töchter Lindas erklären, dass ihr Vater keine Ahnung von Copyright und Tantiemen hatte, als er die Rechte an seiner Melodie abtrat. Die Schwestern - Lindas Frau und seine Söhne sind verstorben - leben in einem armseligen Haus im Johannesburger Township Soweto. Die Wände sind wacklig, das Dach undicht, doch das Geld für Reparaturen fehlt. Ihr einziger Schatz sind ein paar Kühe. Nun hat sich der südafrikanische Anwalt Hanro Friedrich der Solomon-Familie angenommen. Er will sich durch den Paragraphen-Dschungel des Urheberrechts schlagen. Friedrich erklärt: "Afrikas Künster werden auch heute noch sehr oft übers Ohr gehauen, und bekommen nicht, was ihnen zusteht. Viele kennen ihre Rechte gar nicht."

Die Töchter stimmen ihm zu: "Unsere Mutter unterzeichnete damals Papiere, die sie nicht mal lesen konnte, weil sie nie zur Schule gegangen ist. Wir haben keine Ahnung, wieviel Geld uns eigentlich zusteht." Etwa 20 Millionen US-Dollar sind mit "The lion sleeps tonight" weltweit eingenommen worden. Kaum zu glauben, dass der Komponist der Melodie in Armut starb.

Hirtenjunge erfindet Hit

Solomon Linda war Sänger der Evening Birds. 1938 wurde die Band von einem Talentsucher entdeckt und in den oberen Stock eines Bürohauses in der Innenstadt von Johannesburg gebracht. Dort sahen sie das erste Aufnahmestudio im Afrika südlich der Sahara. Aus England importiert hatte es Eric Gallo, Besitzer der später einflussreichen Gallo Records.

Unter seiner Anleitung spielten Solomon Linda und seine Evening Birds mehrere Lieder ein - unter anderem den Nummmer-Eins-Hit "Mbube" - Zulu für "der Löwe". "Mbube" war ein einfaches Lied mit drei Akkorden und einem Text, der in etwa auf "Löwe! Ha! Du bist ein Löwe!" hinauslief. Die Worte gingen auf ein gemeinsames Kindheitserlebnis der Evening Birds im Tal der Zulus zurück: Sie hatten mit diesen Rufen Löwen verjagt, die den Herden ihrer Väter zu nahe gekommen waren. In Südafrika schlug das Lied ein wie eine Bombe. Die Platte wurde so oft nachgepresst, dass das Original schließlich auseinanderfiel. Bis 1948 verkaufte sich "Mbube" ungefähr 100.000 Mal. Da Schwarze damals in Südafrika keine Gewinnanteile bekamen, hatte Linda leider nichts davon.

Siegeszug eines Songs

Seitdem eroberte die Melodie die weltweiten Charts, und zwar immer wieder, unter neuem Namen und neuer Aufbereitung. Der amerikanische Folk-Musiker Pete Seeger war der erste, dem der Song vom schlafenden Löwen auffiel. Nur: Er verstand die Zulu-Worte nicht richtig und änderte den Text in "Wimoweh". Seine Band "The Weavers" landete 1952 damit einen Hit. Pete Seeger war übrigens der Einzige, der Jahre später Lindas Familie einen Scheck über ein paar tausend Dollar schickte - aus schlechtem Gewissen.

1961 schrieb US-Komponist George David Weiss den englischen Text "The Lion Sleeps Tonight". Das Lied - gespielt von der Band "The Tokens" - wurde ein Welterfolg. Auf seiner Homepage erklärt Weiss, der schon viele weltberühmte Lieder für Elvis ("I Cant Help Falling In Love"), Nat King Cole, Frank Sinatra und viele andere komponiert hat, dass er zusammen mit zwei anderen Amerikanern das Lied geschrieben habe. Der Name Solomon Linda taucht nicht auf. In einem Schiedsverfahren in New York waren Weiss 1991 die Urheberrechte zugestanden worden. Der Amerikaner hatte argumentiert, er habe mit dem englischen Text ein neues Lied geschaffen, somit sei er juristisch der Eigentümer.

Seit dreißig Jahren ohne Unterbrechung im Radio

Es wird vermutet, dass es knapp 200 Coverversionen von "The Lion Sleeps Tonight" gibt - zum Beispiel von R.E.M, Brian Eno oder auch Bert Kaempfert. Hollywood verbriet es in "Ace Ventura" und Disney in "Der König der Löwen". Die neueste Version von "The Lion Sleeps Tonight" stammt von Dschungel-Held Daniel Küblböck. Ob dem 1962 verstorbenen Solomon Linda diese Interpretation seines Ohrwurms gefallen hätte, ist fraglich. Ob seine Familie jemals Geld für diese Coverversion bekommen wird, ist noch fraglicher.

Quelle:
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)


Solomon Linda, 1962 im Apartheidstaat Südafrika gestorbener Gelegenheitskomponist, hat jetzt seinen drei Töchtern zu einem Geldsegen verholfen. Sechs Jahre lang kämpften die drei verarmten Damen vor Gericht um die Tantiemen für den Song "The Lion Sleeps Tonight", den Linda 1939 komponiert hatte. In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als die Apartheidgesetze der schwarzen Bevölkerung jegliche Vertragsverhandlungen untersagten, verkaufte Linda die weltweiten Rechte an Gallo Records für 10 Schillinge, heute rund 15 Euro. Das Lied wurde zum weltbekannten Schlager, zugeschrieben den Komponisten George Weiss, Hugo Peretti und Luigi Creatore. Wie viele Millionen das Schwesterntrio erhält, ist unbekannt, zugesprochen wurde ihm ein Viertel aller zukünftigen sowie aller in der Vergangenheit angefallenen Tantiemen.

Quelle: Spiegel / April 2006

mfG Kurt
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

5

Montag, 27. August 2007, 00:02

"Rocco Granata": "Marina"

Jahr: 1959
Als Rocco Grananta noch unbekannt ist und er seine Auftritte noch mit Cover-Versionen bekannter Künstler bestreitet ist eines Abends sein Repertoire erschöpft. Um die verbliebene Zeit zu füllen beginnt er vor sich hinzusummen – die Band fällt dazu ein. Da sieht er an der Wand eine Reklame für „Marina“ - eine italienische Zigarettenmarke, daß er gedankenversunken am Mikro aus Versehen laut liest. Um nicht weiter aufzufallen imrovisiert er das Lied. Heute sind bei den meisten Leuten seine Lieder vergessen – bis auf sein improvisiertes Lied: „Marina“.


Rocco Granata: „… und ich bin angefangen, zu improvisieren – und da habe ich mein Auge aufgemacht – und dann hatte ich an der Wand so eine Reklame gesehen von der Zigarrettenmarke „Marina“ – und dann bin ich angefangen, zu improvisieren „Marina“ badabada Marina

Das Lied hält sich 13 Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts.Mit „Marina“ hat der Itaiener bis heute über 10 Millionen Platten verkauft.

Lyrics:
Mi sono innamorato di Marina
una ragazza mora ma carina
ma lei non vuol saperne del mio amore
cosa faro' per conquistarle il cuor.
Un girono l'ho incontrata sola sola,
il cuotre mi batteva mille all'ora.
Quando le dissi che la volevo amare
mi diede un bacio e l'amor sboccio'...

Marina, Marina, Marina
Ti voglio al piu' presto sposar
Marina, Marina, Marina
Ti voglio al piu' presto sposar

O mia bella mora
no non mi lasciare
non mi devi rovinare
oh, no, no, no, no, no

Übersetzung:
Bei Tag und Nacht denk ich an dich, Marina,
du kleine, zauberhafte Ballerina,
o wärst du mein, du süße Caramia,
aber du, du gehst ganz kalt an mir vorbei.

Doch eines Tages traf ich sie im Mondschein,
ich lud sie ein zu einem Glase Rotwein,
und wie ich fragte, Liebling, willst du mein sein?
Gab sie mir einen Kuß und das hieß : Ja!

Marina, Marina, Marina,
dein Chic und dein Charme, der gefällt.
Marina, Marina, Marina,
du bist ja die Schönste der Welt.

Wunderbares Mädchen,
bald sind wir ein Pärchen,
komm und laß mich nie alleine,
oh nononono no.

Wunderbares Mädchen,
bald sind wir ein Pärchen,
komm und laß mich nie alleine,
oh nononono no.

Quellen:
RTL: Die Ultimative Chart Show - 50 Jahre deutsche Charts (08.05.2009)
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)

Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (6. April 2012, 01:31)


Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

6

Montag, 27. August 2007, 18:34

"Bachman-Turner Overdrive": "You Ain't Seen Nothing Yet"

Die kanadische Gruppe Bachman-Turner-Overdrive.
- Es spielten die Brüder Randy, Robbie und Tim Bachman sowie der
Bassist Fred Turner. „Overdrive“ war ein bekanntes LKW-Magazin.

- Die 3 Bachman-Brüder hatten noch einen vierten Bruder - Gary.
Gary, der erste Manager von Bachman-Turner Overdrive war bekannt
für seine Stotterei.
- Nur, um ihn ein wenig zu ärgern schrieb Randy rein privat den
Song "You Ain’t Seen Nothing Yet"
- Als die Gruppe ihr drittes Album produzierten fehlte ihnen ein letztes
Lied. Nach langem Hin und Her waren sie gezwungen das Stotterlied zu
verwenden. Heute wird die Gruppe mit dem „Notnagel“ zu allererst in
Verbindung gebracht
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Junker

Mitglied

Beiträge: 4 718

Wohnort: Sin City

  • Nachricht senden

7

Montag, 27. August 2007, 18:58

Kurt, der Alleinunterhalter ??? :D ;)

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

8

Montag, 27. August 2007, 19:39

Kajagoogoo

;) Wenn sonst keiner hier reinschreibt

--------------------------

Der Bandname Kajagoogoo ist angelehnt an Babysprache. Laut Nick
Beggs ist es eine Abwandlung von Ga Ga Goo Goo. Der Name sollte
nichts bedeuten, aber einprägsam sein.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 28. August 2007, 16:59

"Dire Straits": "Money For Nothing"

Man hört Sting am Anfang und Schluss des Songs mit der kurzen, ein paar Mal wiederholten Phrase "I want my MTV", die melodisch ein Zitat aus einem alten Sting-Song ist; aus "Don't stand so close to me", den Sting noch mit seiner Band "The Police" aufgenommen hatte. Auch die Überstimme zum Refrain Mark Knopflers wird von Sting gesungen.
Diese Textzeile, die den Song eröffnet, ist der Grund dafür, dass das Stück beim Musiksender MTV eine Art Kultstauts erhalten hat. Der führte soweit, dass der erste ausgestrahlte Song bei der Eröffnung der europäischen MTV-Depandance 1987 eben genau dieses "Money for nothing" war.
Dabei wird gerne übersehen, dass der Liedtext das Musikbusiness und die Vermarktung von Popstars über MTV und ähnliche Kanäle kritisch sieht. Gesungen wird der Song aus der Perspektive eines Elektrohändlers, der sich darüber beklagt, dass die von MTV hochgespülten Stars Witzfiguren seien, die ihr Geld durch "Nichtstun" verdienen, während Leute wie er hart für ihr Geld arbeiten müssen.
Mark Knopfler kam die Idee zu dem Song, als er in New York in einem Elektroladen stand, und einen Verkäufer beobachtete, der sich über die im Hintergrund auf den vielen Fernsehern laufenden Musikvideos ausließ. Er benutzte dabei Sätze, die von Knopfler gleich aufgeschrieben wurden, und sich wörtlich im Lied wiederfinden.
"The lead character in "Money for Nothing" is a guy who works in the hardware department in a telvision/custom kitchen/refrigerator/microwave appliance store. He's singing the song. I wrote the song when I was actually in the store. I borrowed a bit of paper and started to write the song down in the store. I wanted to use a lot of the language that the real guy actually used when I heard him, because it was more real. It just went better with the song, it was more muscular. I actually used "little faggot," but there are a couple of good "motherfuckers"in there."
Dass Knopfler den "motherfucker" nicht für den Song übernahm, mag im politisch so korrekten, und prüden Amerika eine gute Idee gewesen sein. Aber auch der Begriff "faggot", eine abfällige Bezeichnung für einen Schwulen, ruft die Sittenwächter immer wieder auf den Plan, zuletzt die GLAAD, die "Allianz der Schwulen und Lesben gegen Diffamierung". Sie verlangte von einer Radiostation in Atlanta im November 2002, nur noch eine zensierte Version ohne das Wort "faggot" zu spielen. Sie drohte mit rechtlichen Schritten, worauf die Radiostation den Titel aus dem Programm nahm.

Quelle:
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Tigger-ds

Mitglied

Beiträge: 12

Wohnort: Husum

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 28. August 2007, 17:41

Hey Kurt!

Kompliment an deine Arbeit.

Würde gerne die hintergrund geschichte zu Enemy von Sevendust kennen. Wenn es überhaupt eine gibt. Tust mir denn gefallen?

:rolleyes:
So when you fall to the ground
And finally get back to reality
And no one at all is around So tell me how does it feel to be the enemy?
Sevendust-Enemy

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 28. August 2007, 23:14

ub40

(Wie bereits per PN geschrieben: Zu "Sevendust": "Enemy" habe ich leider nichts gefunden.)

-----------------
UB40
Die britische Band wurde 1978 in Birmingham von den Brüdern Robin
und Ali Campbell ins Leben gerufen. Auf der Suche nach einem Namen
für die Band fiel ihnen das wohlbekannte Formular
"Unemployment Benefit form 40"
in die Hände, dem britischen Antragsvordruck für Arbeitslosengeld.
– Der Name war endgültig gefunden.
Nach einer Kneipenschlägerei wurde dem Sänger Ali C. ein kleines
Schmerzensgeld zugesprochen – das sofort von der Gruppe für
Instrumente verwendet wurde. Nach kurzer Zeit wurde von ihnen ein
Demo-Band im örtlichen Radio gespielt und von John Peel entdeckt.
Bekannt wurde die Gruppe u.a. durch Hits wie: „Red Red Wine“, „I Got
U Babe“, „Kingston Town“, „Homely Girl“ und „I Can’t Help Falling In
Love“.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 29. August 2007, 14:51

"ABBA": "Dancing Queen"

Während der Olympischen Spiele 1972 in München lernte die deutsche
bürgerliche Hostess Silvia Sommerlath den schwedischen König Karl XVI.
Gustav kennen.
Als am 19. Juni 1976 die offizielle Hochzeit stattfinden soll schreibt ABBA
für diese Märchenhochzeit extra einen Song. Dieser wird erst einen Tag
zuvor am Polterabend für Silia Sommerlath uraufgeführt und stürmt
daraufhin so ziemlich überall auf der Welt die Charts: "Dancing Queen"

Quellen (u.a.):
Wikipedia,

Radiosendung,

(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (13. September 2007, 22:30)


Tommyspirit

Mitglied

Beiträge: 344

Wohnort: Deutschland

Beruf: Feinmechaniker

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 29. August 2007, 15:34

The Beatles - A day in the life

Die meisten Wörter im ersten Teil, die Verse, die mit "I read the news today, oh boy" beginnen, sind echten Zeitungsnachrichten entnommen, die John Lennon an dem Tag las, an dem er das Stück schrieb.
Der in dem Song erwähnte Film stand allerdings nicht in der Zeitung, sondern John bezog sich auf seinen eigenen Film, in dem er mitspielte. Und dieser Film hieß: "How I won the war". Er handelte von der englischen Armee, die den Krieg gewinnt.
Im Hintergrund lief wie schon so oft, wenn er komponierte, das Fernsehen leise mit, aus dem er einige slogans aus der Werbung hörte und in den song mit einbaut.
Im zweiten Teil kam dann Paul McCartneys: "Woke up, fell out of bed, dragged a comb across my head..." ein paar Textzeilen, in dem er sein Gefühl am Morgen nach einer durchzechten Nacht, beschrieb, die noch irgendwo auf einem Zettel in seiner Hosentasche standen, schmissen alles zusammen in einen Topf rührten ein bißchen um, damit der Text auch einen einigermaßen nachvollziehbaren Sinn, im weitesten, psychedelischem Sinne, hat (genial, oder nicht?).
Fügen in der Mitte und am Ende aufbrausend Orchestermusik hinzu, Weil sie meinten, das würde am besten dazu passen.
fertig ist einer der schönsten Songs der Beatles.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tommyspirit« (29. August 2007, 18:13)


Beiträge: 1 223

Wohnort: Im Süden

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 29. August 2007, 15:49

System of a down - Kill rock n' roll

Das Lied hat Daron geschrieben ,nachdem er den Hasen von einem Bekannten überfahren hatte der rock n'roll hieß.
Und als er am nächsten Tag wieder ein Hasen gesehen hat,hat er Reue verspürt und das Lied geschrieben ;)

Zwar nich solang wie das was Kurt hier alles raushaut *Respekt* aber n bissel Abwechslung mal :P
Self proclaimed rebels say "We must oppose the system!"

"You gotta take a stand!" "If your not against them your with them!"

signs read "Support the troops bring em' home!" "No more innocent victims!"

but when a homeless veteran asks for spare change your to busy protesting to even listen... .
[Eyedea]

Tommyspirit

Mitglied

Beiträge: 344

Wohnort: Deutschland

Beruf: Feinmechaniker

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 29. August 2007, 19:02

The Doors - Light my fire

Kurz nachdem sie den Song aufgenommen hatten gingen sie alle in den Control Room, um sich sich den Track anzuhören. Es gab reichlich Alkohol und ein Joint machte die Runde. Alle waren bester Laune. Jim dachte er, könnte sich ein wenig Acid gönnen und spülte ihn mit einem Schluck Bier herunter.
Später ging er mit seiner Freundin Pam zum Parklplatz um nach Hause zu fahren. Pam fuhr eine Weile und Das LSD das Jim eingeworfen hatte, begann langsam zu wirken und dann setzte der Trip voll ein.
Plötzlich sagte er:"Wir müssen zurück zum Studio", trat voll auf Pams Fuß und riss ihr das Lenkrad aus der Hand.
"Im Studio brennt's"
Angekommen schwang er sich über den Zaun, verlor dabei einen Stiefel, sprintete zum Studio, nahm die altmodische Feuerspritze von der Wand und drehte das Ventil voll auf. Wasser spritzte auf das leuchtende Rot. Das heiße, alles verschlingende Rot, das seine wunderbare Musik zerstören würde. Aber das Rot wollte nicht ausgehen, denn es war nur das Notlicht, das sich in der Mitte des Raumes auf einem Ständer befand, wie man es in den 40ern auch in den Filmstudios verwendete.
Wieder zurück im Auto fragte Pam :"Was ist mit deinem Stiefel ?" Und Jim antwortete: "Scheiß auf den Stiefel, fahr los".
Es war nur ein kleiner Wasserschaden und das Tape mit "Light my fire" blieb bekanntlich heil.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 29. August 2007, 19:53

"Green Day": "'Wake Me Up When September Ends"

Worum's in den Radio-Ohrwürmern wirklich geht!
Wieso bitteschön will da einer erst aufwachen, wenn der September
rum ist? Der Song hat einen traurigen Hintergrund: Green Day-Sänger
BILLIE JOE ARMSTRONG hat ihn im Gedenken an seinen Vater Andrew
geschrieben, der im September 1984 an Krebs starb. Kurz vor seinem
Tod hatte Andrew seinem Sohn noch eine Gitarre geschenkt, auf
welcher der kleine Billie fortan unaufhörlich spielte. Er wurde Musiker
und Sänger einer der berühmtesten Bands der Welt, doch erst 20
Jahre nach dem Tod seines Vaters schaffte er es, seine Trauer in Worte
zu fassen. Das Resultat ist die traurige Green Day-Single: "Obwohl meine
Erinnerung verblasst, werde ich nie vergessen, was ich verloren habe.
Weck mich, wenn der September zu Ende ist!"

Quelle:
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 30. August 2007, 00:25

"Elvis Presley": "Wooden Heart"

Am 01.10.1958 legt in Bremerhaven am Columbuskai der amerikanische
Truppentransporter „USS General G.M. Randall“ an. Mit den neuen US-
Truppen betritt der wehrpflichtige Elvis Presley mit geschultertem
Seesack deutschen Boden.
Vom 01.10.1958 bis 02.03.1960 verbringt er beim 1. Bataillon der 3.
Panzerdivision in Friedberg/Hessen seinen Wehrdienst in Deutschland.
Außerhalb seiner Dienstzeit ist er im ersten Jahr in der „Villa Grunewald“
in Bad Nauheim einquartiert. Im zweiten Jahr bewohnt Elvis ein privat
angemietetes Haus in der Goethestraße 14.
Elvis Presley nutzt seine Freizeit ständig um neue Songs zu produzieren,
damit das Interesse in den USA nicht abebbt. Dabei lernt er auch die
einheimischen deutschen Lieder kennen. Besonders fällt ihm die
deutsche Weise „Muß I Denn, Muß I Denn Zum Städtele Hinaus“ auf. Er
begeistert sich dermaßen für das Lied, daß er es in sein Repertoire mit
neuem Text übernimmt: „Wooden Heart“ ist geboren.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 30. August 2007, 19:42

„Kim Wilde“: „Kids In America“

Kim Wilde und ihr Bruder lebten noch zu Hause. Ihr Vater, der Rock’n’Roll-Sänger Marty Wilde und ihr Bruder Ricky begannen ein Lied zu schreiben. Da Kim Wilde am nächsten Tag einen wichtigen Termin bei RAK Records hatte schrieb ihr Bruder die ganze Nacht am Synthesizer das Lied zu Ende. Kim Wilde konnte die Nacht durch das "geklimpere"nicht schlafen und hätte ihren Bruder am liebsten gekillt. Aber genau dieser Song änderte ihr Leben - sie wurde ein Super-Star.
(Inhalt entnommen aus einem Kim Wilde Interview)
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

19

Freitag, 31. August 2007, 02:17

"Uriah Heep": "Lady In Black"

Jahr: 1971

1977 hält sich „Lady In Black“ 11 Wochen in den deutschen Top 10. Bis heute veröffentlichen sie 22 Studio-Alben und verkaufen weltweit über 30 Millionen Tonträger.

Uriah Heep sind heute noch auf Tour. Sie können den Erfolg bis heute noch nicht fassen.

Mick Box (Gründungsmitglied von Uriah Heep): „Wir haben den Song schon 1971 auf unserem Album Salisbury veröffentlicht. Es war unser zweites Album. Aber es hat niemanden interessiert. Es war nur mäßig erfolgreich. Dann – 6 Jahre später – hat ihn eine deutsche Radostation gespielt – und es wurde ein riesen Hit. Für uns kam das überraschend…
… Es ist ein einfacher Song. Er ist vielleicht so erfolgreich, weil die Melodie sehr eingänglich ist – jeder kann ihn mitsingen.“


Der Erfolg diese Stücks dürfte allerdings nicht nur in der Tatsache der einfachen Spielbarkeit liegen. Sicherlich spielt auch der etwas rätselhafte Liedtext, der Spielraum für Interpretation lässt, dazu bei.

Auf der Suche nach der Frage, wer die rätselhafte Lady in Black ist, soll zuerst Uriah Heep selbst zu Wort kommen: Zitat aus den Linernotes der LP "Salisbury", auf der ‚Lady in Black’ 1971 erschien:
"Lady in Black, written early in November in Bradford, was inspired by the vision of an unknown girl."

Damals sieht der Keyboarder Ken Hensley auf der Straße eine schwarzhaarige Frau. Sie inspiriert ihn zum Text. Genaueres lässt sich von offizieller Seite nicht erfahren.
Doch stößt man bei der Recherche im Internet oder anderen Pulikationen auf mögliche Inspirationsquellen:
- So wird aus dem englischen Cheltenham berichtet, dass zwischen 1882 und 1889 zwanzig Menschen eine mysteriöse "Lady in Black" gesehen hätten, die stets übereinstimmend beschrieben wurde.
- Auch in die Kategorie der übersinnlichen Erscheinungen gehört die Geschichte, die aus dem amerikanischen Bundesstaat Texas erzählt wird. Die Lady in Black war demzufolge die Frau eines spanischen Gutsbesitzers, die, des Ehebruchs beschuldigt, an einem Baum gehängt wurde und seitdem die Gegend dort heimsucht. Wer diese Erscheinung selbst erleben will, dem sei der Highway 281 bei Alice, Texas empfohlen, wo Lastwagenfahrer sie schon des öfteren gesehen haben wollen.

Das einzige was hier sicher ist, ist die Herkunft des Bandnamens der Gruppe Uriah Heep. Der wurde dem Roman "David Copperfield" des viktorianischen englischen Schriftstellers Charles Dickens entnommen. Hier ist „Uriah Heep“ ein arglistiger Betrüger.


Lyrics:
She came to me one morning, one lonely sunday morning
her long hair flowing in the mid-winter wind
I know not how she found me, for in darkness I was walking
and destruction lay around me from a fight I could not win
Ahhhhhh

She asked me name my foe then. I said the need within some men
to fight and kill their brothers without thought of love or god
and I begged her give me horses to trample down my enemy
so eager was my passion to devour this waste of life
Ahhhhhh

But she would not think of battle that reduces men to animals
so easy to begin and yet impossible to end
for she the mother of all men had counciled me so wisely that
I feared to walk alone again and asked if she would stay
Ahhhhhh

"Oh lady lend your hand" I cried, "oh let me rest here at your side"
"Have faith and trust in me," she said and filled my heart with life
there is no strength in numbers. I've no such misconceptions
but when you need me be assured I won't be far away
Ahhhhhh

Thus having spoke she turned away and though I found no words to say
I stood and watched until I saw her black cloak disappear
my labor is no easier, but now I know I'm not alone
I find new heart each time I think upon that windy day
and if one day she comes to you drink deeply from her words so wise
take courage from her as your prize and say hello for me
Ahhhhhh


[size=50]Quellen:
(Links können nur von angemeldeten Benutzern aufgerufen werden. Jetzt registrieren oder hier anmelden.)
RTL – Chartshow – Die Erfolgreichsten Überraschungshits Aller Zeiten (09.03.2012)[/size]
Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kurt Ihlo« (6. April 2012, 01:32)


Kurt Ihlo

Moderator

Beiträge: 6 904

Wohnort: Heimerzheim

  • Nachricht senden

20

Freitag, 31. August 2007, 10:10

"Elton John": Candle In The Wind"

Zum 10. Todestag Der Englischen Prinzessin
"Diana Frances Mountbatten-Windsor" / "Lady Diana"


Candle in the Wind ist ein populärer Song aus dem Jahr 1973 von Elton John (Musik) und Bernie Taupin (Text).

Das ursprünglich in Elton Johns Album Goodbye Yellow Brick Road erschienene Stück setzt sich mit dem Leben von Marilyn Monroe auseinander, auf deren bürgerlichen Namen sich auch die Anfangsworte „Goodbye Norma Jean“ beziehen. Der Text verurteilt die kommerzielle Ausbeutung des Stars durch seine Umgebung, indem er die Metapher einer vorzeitig verlöschenden Kerze benutzt. Die Single-Einspielung des Originalsongs erreichte Anfang 1974 Platz 11 der britischen Charts, eine Live-Aufnahme aus dem Jahr 1988 sogar Platz 5.

Am 6. September 1997 sang Elton John „Candle in the Wind“ bei der Beerdigung seiner Freundin Diana, der Prinzessin von Wales, in der Westminster Abbey unter Verwendung eines von Taupin eigens zu diesem Anlass geschriebenen neuen Textes. Er begann nun mit den Worten „Goodbye England’s Rose“ und zog Parallelen zwischen Dianas Leben und dem von Marilyn Monroe.

Am 13. September kam diese Version in Großbritannien als Single mit dem Untertitel „In loving memory of Diana, Princess of Wales“ in den Handel, verkaufte sich allein am ersten Tag 658.000 mal und blieb fünf Wochen lang die Nummer eins in den Charts. Auch in vielen anderen Ländern war das Lied Nummer 1, so in der Schweiz und Deutschland, in den USA 14 und in Österreich sogar 18 Wochen lang. In Kanada, wo ansonsten wenig Singles verkauft werden, war das Lied 46 Wochen lang auf Platz 1 und drei Jahre lang in den Top 20 der Charts. Mit weltweit knapp 33 Millionen verkauften Exemplaren (davon 5 Millionen in Großbritannien und 11 Millionen in den USA) gilt sie als erfolgreichste Single aller Zeiten. Sämtliche Tantiemen und Erlöse wurden dem Diana Princess of Wales Memorial Fund gestiftet.

Elton John hat die 1997er Version von Candle in the Wind seither niemals wieder aufgeführt. Nach eigenen Angaben würde er die Emotionen, die bei diesem Stück in ihm aufleben, nicht verkraften. Er lehnte den ausdrücklichen Wunsch von Dianas Söhnen ab, das Lied auf dem Gedenkkonzert Concert for Diana zu spielen. Bei Konzerten spielt er stets die ursprüngliche Fassung von 1973. Für Kontroversen sorgte Nevio Passaro im Jahr 2006, der im Rahmen der Castingshow Deutschland sucht den Superstar Candle in the Wind interpretierte und dabei die Worte „Goodybe England’s Rose“ verwendete.
(Quelle: Wikipedia)

Ich bedanke mich ausdrücklich bei http://picr.de/
Wer die Bilder in diesem Forum gerne weiter sieht
kann die Seite http://picr.de/ mit einer kleinen Spende
sehr gerne unterstützen.
Vielen Dank.